Kato Mili auf Mykonos: weiße Mühlen am Hang über dem Meer
Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 18:55 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Kato Mili bezeichnet die Reihe traditioneller Windmühlen auf einem niedrigen Hügel am Rand von Mykonos-Stadt in Griechenland, die als weiß verputzte Türme über dem Meer und dem Viertel Little Venice stehen und seit der frühen Neuzeit das Bild der Hafenbucht prägen. Der Name, der auf Griechisch „untere Mühlen“ bedeutet, verweist auf ihre Lage nahe der Küste, wo die Mühlen über mehrere Jahrhunderte Teil der Getreideverarbeitung auf der Insel waren und bis ins 20. Jahrhundert hinein betrieben wurden.
Kato Mili und die Lage über Little Venice
Die Windmühlen von Kato Mili stehen auf einem kleinen Hügel südlich beziehungsweise südöstlich des historischen Zentrums von Mykonos-Stadt, das lokal als Chora bezeichnet wird, und bilden eine klar erkennbare Reihe oberhalb der Häuserzeile des Viertels Little Venice entlang der Uferpromenade.Die bekannten Windmühlen von Mykonos Von der erhöhten Plattform aus fällt der Blick auf die Meerfläche der Bucht, die dicht gestaffelten Dächer von Chora und die Balkone und Terrassen der Häuser direkt unterhalb am Wasser.
Zwischen der kleinen Hafenbucht Alefkandra und dem Viertel Neochori verläuft ein Weg, der den Hügel von der Uferzone hinauf erschließt und an der Reihe der Mühlen entlangführt.Die Kato Mili Windmühlen auf dem Hügel zwischen Alefkandra und Neochori Die Fläche um die Mühlen ist teils befestigt und teils erdiger Boden, sodass sich eine offene Plattform ergibt, auf der sich Besucher frei zwischen den Bauwerken bewegen können und die Lage der Mühlen als Übergang zwischen Meer und Stadt deutlich wird.
Architektur der Windmühlen und historische Nutzung
Die Windmühlen von Kato Mili gehören zu einem Netz von Mühlen auf Mykonos, das im 16. Jahrhundert in der Zeit der venezianischen Herrschaft entstand und über mehrere Jahrhunderte hinweg der Verarbeitung von Getreide diente, das von der Insel und aus der weiteren Region der Kykladen stammte.Die Windmühlen in Mykonos entstanden im 16. Jahrhundert und wurden bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts betrieben Die Mühlen nutzten die starken Nordwinde der Ägäis, um Weizen und andere Getreidesorten zu Mehl zu verarbeiten, das unter anderem als haltbares Zwiebackprodukt für die Schifffahrt verwendet wurde.Ein Teil des Mehls aus den Mühlen wurde zu haltbarem Zwieback für Seefahrer verarbeitet
Architektonisch handelt es sich bei den Mühlen um schwere, mehrgeschossige Baukörper aus Stein, die außen weiß verputzt sind und jeweils von einem hölzernen Dach in einfacher Form abgeschlossen werden.Die Windmühlen von Mykonos sind weiß verputzte Steintürme mit hölzernen Dächern An der Außenseite befinden sich kleine Öffnungen und Türen, und von der Dachkante aus ragen lange Holzarme nach außen, an denen früher Segeltuch befestigt wurde, um die Windkraft aufzunehmen und über eine zentrale Welle das Mahlwerk im Inneren anzutreiben.
Anzahl der Mühlen und Bedeutung für Mykonos
Auf dem Hügel von Kato Mili ist eine Reihe von Mühlen erhalten, die als Ensemble das Erscheinungsbild von Mykonos-Stadt prägen und in ihrer Zusammenschau die frühere Dichte der Mühlenanlagen auf der Insel erahnen lassen.Auf Mykonos sind insgesamt sechzehn Mühlen erhalten, von denen sieben am Hügel von Kato Mili stehen Während auf der gesamten Insel über zwanzig Mühlen bestanden haben sollen, konzentrierte sich ein erheblicher Teil ursprünglich in diesem Bereich nahe der Hafenbucht, um kurze Wege zwischen Anlandung des Getreides und Verarbeitung zu ermöglichen.Der ursprüngliche Mühlenbestand auf Mykonos umfasste nach Berichten fast dreißig Anlagen, von denen ein Teil in Kato Mili konzentriert war
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts ging die Nutzung als technische Anlagen mit Mahlwerk zurück, da andere Formen der Energiegewinnung und industrielle Mühlen den Betrieb übernahmen, sodass die Windmühlen ihre wirtschaftliche Funktion verloren und als Landmarken erhalten blieben.Die Mühlen wurden in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts außer Betrieb genommen und blieben als Bauwerke erhalten Auf der Plattform von Kato Mili lässt sich heute die Stellung der Mühlen entlang der Kante des Hügels nachvollziehen, und einzelne Anlagen wurden für museale Zwecke genutzt, etwa zur Präsentation von Objekten der Landwirtschafts- und Alltagsgeschichte auf Mykonos.
Kato Mili besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Kato Mili liegt am Rand von Mykonos-Stadt in Griechenland auf einem niedrigen Hügel oberhalb der Uferzone von Alefkandra und Little Venice, der von den Straßen und Wegen der Stadt aus zu Fuß erreichbar ist.
- Das Gelände um die Windmühlen besteht aus einem ansteigenden Weg mit einer deutlichen Steigung und einer offenen, teils befestigten Plattform, auf der sich Besucher zwischen den Mühlen bewegen und die Höhendifferenz zur Wasserlinie überwinden.
- In der unmittelbaren Umgebung von Kato Mili liegen das Viertel Little Venice mit dicht stehenden Häusern am Wasser und der Hafenbereich von Alefkandra, sodass sich der Besuch gut mit einem Gang durch die engen Gassen von Chora verbinden lässt.
- Mykonos gehört zu Griechenland, Amtssprache ist Griechisch, gezahlt wird in Euro; die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Kato Mili auf Social-Media-Plattformen
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Kato Mili: häufige Fragen
Wo liegt Kato Mili genau?
Kato Mili liegt auf einem niedrigen Hügel am Rand von Mykonos-Stadt in Griechenland zwischen der Hafenbucht Alefkandra und dem Viertel Neochori und oberhalb des Küstenabschnitts Little Venice.
Was bietet ein Besuch von Kato Mili?
Ein Besuch von Kato Mili bietet die unmittelbare Nähe zu mehreren historischen Windmühlen, die offene Plattform über dem Meer und den Blick auf die Dächer von Chora und die Häuserzeile von Little Venice unterhalb.
Was kennzeichnet Kato Mili besonders?
Kato Mili ist besonders durch die Reihe weiß verputzter Windmühlen gekennzeichnet, die seit dem 16. Jahrhundert als technische Bauwerke zum Mahlen von Getreide bestanden und heute als erhaltene Landmarken über der Bucht von Mykonos stehen.
