L'Oceanografic in Valencia: Architekturform Wasserpflanze
Veröffentlicht am: 21.08.2026 um 11:40 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
L'Oceanografic in Valencia ist ein weitlĂ€ufiger Aquariumskomplex innerhalb der Ciudad de las Artes y las Ciencias und gilt als gröĂter seiner Art in Europa, mit einer GesamtflĂ€che von rund 110.000 mÂČ und einem Fassungsvermögen von etwa 42 Millionen Liter Wasser.gröĂter Aquariumskomplex in Europa Charakteristisch ist die organische Bauform der zentralen GebĂ€ude, die an eine Wasserpflanze erinnert und den technischen Anlagen zur Haltung der Meereslebewesen eine skulpturale HĂŒlle gibt.in Form einer Wasserpflanze gebaut Der Komplex wurde am 14. Februar 2003 eröffnet und ist Teil eines gröĂeren Ensembles moderner Architektur in der Turia-Aue von Valencia.Eröffnung am 14. Februar 2003
L'Oceanografic als Teil der Ciudad de las Artes y las Ciencias
L'Oceanografic liegt im SĂŒden des Stadtzentrums von Valencia in der ehemaligen Flussaue des Turia und gehört zur Ciudad de las Artes y las Ciencias, einem groĂen Kultur- und Freizeitkomplex mit Bauten von Santiago Calatrava und FĂ©lix Candela.Ciudad de las Artes y las Ciencias Innerhalb dieses Ensembles bildet das Aquarium den Bereich, in dem Meeres- und KĂŒstenökosysteme in groĂmaĂstĂ€blichen Becken und AuĂenanlagen dargestellt werden und damit eine ErgĂ€nzung zu Planetarium, Wissenschaftsmuseum und weiteren Einrichtungen schaffen.einer der RĂ€ume des Komplexes
Das GelĂ€nde von L'Oceanografic ist um einen groĂen zentralen Wasserbereich herum organisiert, an dessen Rand sich mehrere GebĂ€ude und unterirdische Ebenen gruppieren.GebĂ€ude um einen zentralen See Dieser See fungiert als Bezugspunkt, von dem aus Besucher die verschiedenen Bereiche erreichen, die unterschiedliche MeeresrĂ€ume wie Mittelmeer, Arktis, Antarktis, tropische Meere, Inselwelten und Feuchtgebiete thematisieren.Vielfalt der dargestellten LebensrĂ€ume
Architektur von FĂ©lix Candela und JosĂ© MarĂa TomĂĄs Llavador
Architektonisch prĂ€gend fĂŒr L'Oceanografic sind die dĂŒnnwandigen Betonschalen, die der mexikanisch-spanische Architekt FĂ©lix Candela gemeinsam mit JosĂ© MarĂa TomĂĄs Llavador entworfen hat.FĂ©lix Candela und JosĂ© MarĂa TomĂĄs Llavador Die Struktur der Dachlandschaften wurde von den Ingenieuren Alberto Domingo und Carlos LĂĄzaro entwickelt, die fĂŒr die statische Auslegung der markanten Schalenformen verantwortlich waren.Ingenieure Alberto Domingo und Carlos LĂĄzaro Die zentralen GebĂ€ude mit ihrer wasserpflanzenartigen Kontur nutzen Sichtbeton und Glas und bilden im Zusammenspiel mit den WasserflĂ€chen eine unverwechselbare Silhouette innerhalb des gesamten Komplexes.
Die Architektur verbindet oberirdische Bauten mit unterirdischen Ebenen, in denen Tunnel und BesuchergĂ€nge verlaufen.unterirdische Ebenen und Besucherwege Ein Teil der GebĂ€ude erscheint wie einzelne Inseln im Wasser, die ĂŒber Stege und Wege miteinander verbunden sind und in denen jeweils bestimmte Themenbereiche untergebracht sind.GebĂ€ude als Inseln im See Charakteristisch sind groĂe verglaste FlĂ€chen, die den Blick in die Becken ermöglichen und zugleich die Reflektionen der WasseroberflĂ€che aufnehmen.
LebensrÀume, Tierbestand und technische Dimensionen
Insgesamt beherbergt L'Oceanografic ungefĂ€hr 45.000 Tiere in etwa 500 verschiedenen Arten, darunter Fische, MeeressĂ€uger, Vögel, Reptilien und Wirbellose.Tierzahl und Artenvielfalt Die gesamte Wassermenge von rund 42 Millionen Litern verteilt sich auf zahlreiche Becken, darunter ein groĂes Delfinarium und ein tiefes Becken fĂŒr Hochseearten wie Haie und Rochen.Wasservolumen und Becken
Die unterschiedlichen GebĂ€ude und Becken sind jeweils bestimmten LebensrĂ€umen gewidmet, sodass etwa Mittelmeer, arktische und antarktische Zonen, tropische Meere sowie Inselökosysteme mit ihrer charakteristischen Tierwelt vertreten sind.Zuordnung der Habitate Unter den hervorgehobenen Tierarten finden sich beispielsweise Delfine, verschiedene Haiarten, Rochen, Pinguine, Seelöwen sowie Belugawale, die in groĂen Wasserbecken mit technischer Infrastruktur fĂŒr Meerwasserhaltung leben.Beispiele fĂŒr Tierarten
L'Oceanografic besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- L'Oceanografic liegt sĂŒdöstlich des historischen Zentrums von Valencia in der Turia-Aue innerhalb der Ciudad de las Artes y las Ciencias und ist ĂŒber stĂ€dtische Buslinien sowie mit dem Auto ĂŒber die gröĂeren AusfallstraĂen der Stadt erreichbar.
- Das GelĂ€nde umfasst weitlĂ€ufige AuĂenflĂ€chen mit Wasserbecken, BrĂŒcken und Wegen; zum Besuch gehören lĂ€ngere Strecken zu FuĂ und Rampen beziehungsweise Treppen zwischen den Ebenen.
- In der Umgebung von L'Oceanografic liegen weitere GebÀude der Ciudad de las Artes y las Ciencias, darunter ein Wissenschaftsmuseum, ein Planetarium und VeranstaltungsrÀume, die einen zusÀtzlichen architektonischen Bezugspunkt bieten.
- Amtssprachen sind Spanisch und Valencianisch, gezahlt wird in Euro.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
L'Oceanografic auf Social-Media-Plattformen
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L'Oceanografic: hÀufige Fragen
Wo liegt L'Oceanografic innerhalb von Valencia?
Das Aquarium L'Oceanografic befindet sich in der Turia-Aue im SĂŒden des Stadtzentrums von Valencia und ist Teil der Ciudad de las Artes y las Ciencias.
Was bietet ein Besuch im L'Oceanografic?
Ein Besuch im L'Oceanografic fĂŒhrt durch verschiedene Themenbereiche mit groĂen Meeresbecken, Tunneln und AuĂenanlagen, in denen zahlreiche LebensrĂ€ume und Tierarten aus unterschiedlichen Meeresregionen dargestellt werden.
Was kennzeichnet L'Oceanografic besonders?
Besonders kennzeichnend sind die wasserpflanzenartige Architektur mit dĂŒnnen Betonschalen von FĂ©lix Candela und die Kombination aus groĂem Wasservolumen, vielfĂ€ltigen Tierarten und Einbindung in die moderne Architekturlandschaft Valencias.
