Marienplatz, MĂŒnchen

Marienplatz in MĂŒnchen: Platz zwischen Rathausfassaden und MariensĂ€ule

Veröffentlicht am: 29.08.2026 um 18:32 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Der Marienplatz in MĂŒnchen bildet seit dem 12. Jahrhundert das historische Zentrum der Stadt und verbindet neugotisches Rathaus, MariensĂ€ule und FußgĂ€ngerzone zu einem kompakten Stadtraum.

Bauhaus-Poster als Abstraktion von Marienplatz MĂŒnchen in MĂŒnchen, Deutschland
Bauhaus-Poster als geometrische Abstraktion von Marienplatz MĂŒnchen in MĂŒnchen Deutschland, kraeftige Grundfarben und harte Formkanten, Illustration mit AI erstellt.

Der Marienplatz in der MĂŒnchner Altstadt ist seit der StadtgrĂŒndung 1158 das Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt und verdichtet auf engstem Raum Rathausfassaden, Brunnen und die MariensĂ€ule zu einem geschlossenen Platzensemble.Seit der GrĂŒndung MĂŒnchens 1158 kreuzen sich hier bis heute wichtige Verkehrsachsen, und die beiden RathĂ€user bilden gemeinsam mit BĂŒrgerhĂ€usern den architektonischen Rahmen.

Marienplatz als historischer Marktplatz und Namenswechsel

Der Marienplatz geht auf den zentralen Marktplatz zurĂŒck, der bei der GrĂŒndung MĂŒnchens im Jahr 1158 angelegt wurde und ĂŒber Jahrhunderte das Handelszentrum der Stadt bildete.Der Platz geht auf den zentralen Marktplatz zurĂŒck und war Austragungsort von MĂ€rkten, Festen und öffentlichen Veranstaltungen der Stadtgemeinde.

Im Verlauf seiner Geschichte trug der Platz unterschiedliche Namen: zunĂ€chst wurde er schlicht als Marktplatz bezeichnet, spĂ€ter als Schrannenplatz, bevor er Mitte des 19. Jahrhunderts zu Ehren der Gottesmutter Maria seinen heutigen Namen Marienplatz erhielt.Historische Namen und Umbenennung In der Mitte des Platzes steht seit 1638 die MariensĂ€ule, ein Votivmonument, das der bayerische KurfĂŒrst Maximilian I. nach den VerwĂŒstungen des DreißigjĂ€hrigen Krieges errichten ließ.MariensĂ€ule von 1638

Neues Rathaus und Glockenspiel an der Nordseite

Die Nordseite des Marienplatzes wird von der tief gegliederten Fassade des Neuen Rathauses dominiert, einem großstĂ€dtischen Verwaltungsbau im neugotischen Stil, der den Platz wesentlich prĂ€gt.Neues Rathaus am Marienplatz Das GebĂ€ude entstand in mehreren Bauabschnitten zwischen 1867 und 1909 nach EntwĂŒrfen des Architekten Georg von Hauberrisser und beherbergt den OberbĂŒrgermeister, den Stadtrat und Teile der Stadtverwaltung.Bauphasen bis 1909

Die neugotische Architektur des Neuen Rathauses mit Turm, Erkern und Figurenprogrammen lĂ€sst das VerwaltungsgebĂ€ude deutlich Ă€lter wirken, als es tatsĂ€chlich ist, und verbindet sich mit den BĂŒrgerhĂ€usern an der West- und SĂŒdseite zu einem eng gefassten Stadtraum.Neugotische Fassade des Neuen Rathauses Im Turm des Neuen Rathauses befindet sich das Glockenspiel, dessen Figuren Szenen aus der Stadtgeschichte zeigen und das zu festgelegten Tageszeiten zu hören ist.

Altes Rathaus, MariensĂ€ule und FußgĂ€ngerzone

Den Osten des Marienplatzes schließt das spĂ€tgotische Alte Rathaus mit seinem Turm ab, das den Übergang in Richtung Talmarktestrich markiert und zusammen mit dem Neuen Rathaus den Platzraum rĂ€umlich fasst.Altes Rathaus am östlichen Platzrand Zwischen den Rathausfassaden und den umgebenden BĂŒrgerhĂ€usern spannt sich die offene FlĂ€che des Platzes, in deren Mitte die MariensĂ€ule als vertikaler Akzent steht und von einem Brunnen ergĂ€nzt wird.

Der Marienplatz liegt in der Altstadt von MĂŒnchen und bildet den zentralen Knotenpunkt der FußgĂ€ngerzone, die sich von hier in mehrere Richtungen ausbreitet und die historischen GeschĂ€ftsstraßen verbindet.Marienplatz als Herz der Stadt Salzstraßen in Ost-West-Richtung und Wege, die Ă€ltere Siedlungen wie Schwabing und Sendling anbinden, kreuzen sich am Platz und machen ihn zu einem natĂŒrlichen Ausgangspunkt fĂŒr Erkundungen der MĂŒnchner Altstadt.

Marienplatz besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Marienplatz liegt in der Altstadt von MĂŒnchen und ist mit S-Bahn und U-Bahn ĂŒber die Station „Marienplatz“ direkt erreichbar; von dort fĂŒhren AusgĂ€nge auf den Platzraum.
  • Die PlatzflĂ€che ist eben angelegt, wird jedoch von Treppen und Stufen an den ZugĂ€ngen zu den beiden RathĂ€usern sowie zu einigen umliegenden GebĂ€uden begleitet.
  • In der unmittelbaren Umgebung des Marienplatzes schließen sich FußgĂ€ngerzonen mit GeschĂ€ftsstraßen an, sodass sich Wege zu Fuß durch die Altstadt in mehreren Richtungen öffnen.

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Marienplatz: hÀufige Fragen

Wo liegt der Marienplatz in MĂŒnchen?

Der Marienplatz liegt in der Altstadt von MĂŒnchen im Bundesland Bayern und bildet den zentralen Platzraum zwischen Neuem Rathaus, Altem Rathaus und umgebenden BĂŒrgerhĂ€usern.

Was bietet ein Besuch des Marienplatzes?

Ein Besuch des Marienplatzes fĂŒhrt in einen historischen Stadtraum mit neugotischem Rathaus, MariensĂ€ule aus dem 17. Jahrhundert, Brunnen und anschließender FußgĂ€ngerzone, die in mehrere Richtungen der Altstadt weiterfĂŒhrt.

Was kennzeichnet den Marienplatz besonders?

Der Marienplatz ist durch seine Rolle als Zentrum der Stadt seit 1158, den Wechsel von Marktplatz und Schrannenplatz zum heutigen Namen und die Konzentration von Rathausbauten, MariensÀule und PlatzflÀche in einem kompakten Ensemble gekennzeichnet.

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