Matterhorn Zermatt, Reise

Matterhorn Zermatt: Warum das Wahrzeichen der Schweiz so fasziniert

31.05.2026 - 08:49:57 | ad-hoc-news.de

Matterhorn Zermatt, das legendäre Matterhorn hoch über Zermatt in der Schweiz, zieht Alpinisten und Genießer gleichermaßen an – was macht diese Ikone so unwiderstehlich?

Matterhorn Zermatt, Reise, Wahrzeichen
Matterhorn Zermatt, Reise, Wahrzeichen

Ein nahezu perfekter pyramidenförmiger Gipfel, der sich scharf aus der Alpenkulisse hebt, der erste Sonnenstrahl, der die Felskante vergoldet – das ist die Magie von Matterhorn Zermatt. Das Matterhorn, dessen Name sinngemäß „Gipfel über den Matten“ bedeutet, thront über Zermatt und ist längst mehr als nur ein Berg: Es gilt als eines der berühmtesten Wahrzeichen der Schweiz und als Sehnsuchtsziel für Reisende aus aller Welt.

Matterhorn Zermatt: Das ikonische Wahrzeichen von Zermatt

Das Matterhorn Zermatt prägt den Charakter des autofreien Bergdorfs Zermatt wie kaum ein anderes Naturmonument. Der markante Gipfel erhebt sich auf etwa 4.478 m Höhe und bildet einen Grenzberg zwischen der Schweiz und Italien. Von Zermatt aus präsentiert sich die berühmte Nordwand, während die Südseite ins italienische Aostatal abfällt. Für viele Reisende aus Deutschland ist allein der erste Blick auf die gezackte Silhouette des Matterhorns ein Moment, den sie nie vergessen.

Die Schweizer Tourismus-Organisationen beschreiben das Matterhorn seit Jahrzehnten als „Symbol für die Schweiz“ und nutzen seine Form in Kampagnen, auf Plakaten und sogar als Inspiration für bekannte Produkte wie die dreieckige Schokolade Toblerone. Fachmagazine und Reiseführer wie der „ADAC Reiseführer Schweiz“ und GEO Saison ordnen das Matterhorn regelmäßig unter die schönsten Bergpanoramen der Alpen ein, weil es durch seine freistehende Lage besonders fotogen erscheint. Die klare, kantige Form erinnert viele Betrachter an ein Naturdenkmal, das wie eine monumentale Skulptur aus Fels und Eis geschaffen wurde.

Was Matterhorn Zermatt von vielen anderen alpinen Zielen unterscheidet, ist die Verbindung aus hochalpiner Dramaturgie und komfortabler Erreichbarkeit: Vom Dorfzentrum in Zermatt, auf rund 1.600 m Höhe, schweben moderne Bergbahnen in kurzer Zeit in hochalpine Regionen mit direkten Ausblicken auf den Gipfel. So wird das Erlebnis Matterhorn nicht nur für Extremalpinisten, sondern auch für Familien, Genussreisende und Tagesgäste zugänglich, die ohne Spezialausrüstung spektakuläre Blicke genießen möchten.

Geschichte und Bedeutung von Matterhorn

Historisch steht das Matterhorn für die Ära der großen Alpen-Erschließung im 19. Jahrhundert. Damals begann der sogenannte „Alpinismus“, in dem britische und kontinentale Bergsteiger versuchten, die großen Viertausender der Alpen erstmals zu besteigen. Während viele Gipfel bereits vor 1860 bezwungen worden waren, galt das Matterhorn lange als „letztes großes Problem der Alpen“. Seine steilen, brüchigen Flanken und die exponierte Lage machten es besonders anspruchsvoll.

Die erste dokumentierte Besteigung des Matterhorns von der Schweizer Seite aus erfolgte 1865 durch eine Seilschaft um den britischen Bergsteiger Edward Whymper. Die Tour, die von Zermatt über den Hörnligrat führte, endete tragisch: Beim Abstieg stürzten vier der sieben Bergsteiger in den Tod. Dieser Unfall, der auch in damaligen Zeitungen in Großbritannien, der Schweiz und im damaligen deutschsprachigen Raum breit berichtet wurde, machte das Matterhorn schlagartig weltweit bekannt. Für Leserinnen und Leser in Deutschland lässt sich die Bedeutung dieser Erstbesteigung mit der Symbolkraft historischer Expeditionen wie der ersten Besteigung des Mont Blanc vergleichen – ein Wendepunkt in der Geschichte des Bergsteigens.

Seitdem ist das Matterhorn zu einer Projektionsfläche für Mut, Ehrgeiz und auch für den respektvollen Umgang mit der Natur geworden. Alpingeschichte wird in Zermatt und Umgebung bis heute bewusst gepflegt: Das Matterhorn Museum – Zermatlantis im Ortszentrum erzählt von den frühen Versuchen, den Berg zu besteigen, von den einheimischen Bergführern, die eine neue Berufsgruppe begründeten, und von den technischen Entwicklungen der Bergsteigerei. Die Ausstellung weist darauf hin, dass das Matterhorn zwar ein Traumziel, aber auch ein gefährlicher Berg bleibt, an dem immer wieder tödliche Unfälle geschehen. Diese Mahnung prägt das Bewusstsein, mit dem viele moderne Bergsteiger an eine Tour herangehen.

Gleichzeitig hat das Matterhorn die Entwicklung von Zermatt maßgeblich beeinflusst. Aus einem abgelegenen Walliser Bergdorf entwickelte sich ein international geprägter Tourismusort. Schon um die Wende zum 20. Jahrhundert reisten Gäste aus England, Deutschland und anderen europäischen Ländern an, um das berühmte Profil zu sehen – oft monatelang, da Anreise und Aufenthalt damals deutlich aufwendiger waren als heute. Luxushotels, Bergbahnen und eine spezialisierte Infrastruktur folgten. Historiker der alpinen Kultur betonen häufig, dass ohne das Matterhorn Zermatt wohl nie die Rolle als eines der renommiertesten Bergreiseziele Europas erreicht hätte.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn das Matterhorn selbst ein Naturmonument und keine von Menschen errichtete Architektur ist, hat es starken Einfluss auf das Ortsbild von Zermatt und auf die Gestaltung zahlreicher Bauten genommen. Viele Hotels, Chalets und Restaurants orientieren ihre Balkone, Panoramafenster und Terrassen bewusst auf die Matterhorn-Seite. Die lokale Architektur kombiniert traditionelle Walliser Holzhäuser mit dunklem, sonnengebräuntem Holz und massiven Steinsockeln mit modernen, oft sehr klaren Bauformen aus Glas und Stahl. Ziel ist es, die Sicht auf den Gipfel zu maximieren und gleichzeitig das Bild eines alpinen Dorfes zu bewahren.

Die Bergbahnen rund um Zermatt sind zugleich funktionale Infrastruktur und ingenieurtechnisch beeindruckende Bauwerke. Besonders hervorzuheben sind die Bahn auf das Gornergrat sowie die Seilbahnverbindungen ins Matterhorn Glacier Paradise auf das Klein Matterhorn. Dort oben, auf über 3.800 m, wurde eine Plattform geschaffen, von der sich das Matterhorn und die umliegenden Viertausender wie ein Panorama in alle Richtungen öffnen. Schweizer Fachmagazine für Ingenieurbau und touristische Infrastruktur stellen regelmäßig heraus, dass diese Anlagen unter extremen Bedingungen von Wind, Kälte und Lawinengefahr betrieben werden – ein Beleg für die technische Leistungsfähigkeit des alpinen Seilbahnbaus.

Künstlerisch hat das Matterhorn seit dem 19. Jahrhundert zahlreiche Maler, Fotografen und Schriftsteller inspiriert. Historische Reiseberichte und Illustrationen aus deutschen und britischen Zeitungen zeigen das Matterhorn oft als dramatische, fast überirdische Formation. Später kamen fotografische Ikonen dazu, etwa Aufnahmen in der Morgenröte oder im winterlichen Schneesturm. Museen und Galerien in der Schweiz und darüber hinaus haben das Matterhorn immer wieder als Motiv in Ausstellungen zur Alpenmalerei und Bergfotografie präsentiert. Für viele Reisende aus Deutschland ist der Moment, in dem sie ihr eigenes Foto des Gipfels machen, ein ganz persönlicher Beitrag zu dieser langen Tradition.

Ein weiteres besonderes Merkmal von Matterhorn Zermatt ist der konsequent autofreie Charakter des Dorfes. Private Autos müssen im Talort Täsch abgestellt werden; von dort geht es mit einem Shuttle-Zug nach Zermatt. Vor Ort sind elektrische Taxis, Hotelshuttles und Pferdekutschen unterwegs. Dieser Verzicht auf motorisierten Individualverkehr sorgt für eine vergleichsweise ruhige Atmosphäre, bessere Luftqualität und ein intensiveres Naturerlebnis – Aspekte, die auch in deutschen Medien immer wieder positiv hervorgehoben werden, wenn es um nachhaltigen Alpen-Tourismus geht.

Matterhorn Zermatt besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Zermatt liegt im Kanton Wallis im Süden der Schweiz, am Ende des Mattertals. Von Deutschland aus erfolgt die Anreise meist per Bahn oder Auto bis Täsch und von dort mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn nach Zermatt. Eine beliebte Bahnroute führt ab Frankfurt oder Köln über Basel und Visp nach Zermatt, mit komfortablen IC- und EC-Verbindungen bis in die Schweiz und einem Anschluss im Tal. Von München aus bietet sich die Verbindung über Zürich und Visp an, von Berlin aus meist mit einem Umstieg in Basel oder Zürich. Die Fahrzeiten variieren, liegen aber bei grober Orientierung für Frankfurt–Zermatt oft im Bereich von 7 bis 9 Stunden, abhängig von Anschlüssen. Mit dem Auto fahren viele aus Süddeutschland über Basel oder den Bodenseeraum und das Rhonetal nach Täsch; dort stehen große Parkhäuser zur Verfügung, da Zermatt selbst autofrei ist.
  • Fluganreise: Wer aus Nord- oder Ostdeutschland anreist, wählt häufig einen Flug nach Zürich, Genf oder Basel. Von dort bestehen regelmäßige Bahnverbindungen ins Wallis und weiter nach Zermatt. Die reine Flugzeit aus Deutschland in die Schweiz liegt meist zwischen 1 und 1,5 Stunden, hinzu kommt die Zeit für Bahnanschlüsse. Für eine nachhaltigere Anreise empfehlen deutschsprachige Reiseführer und Umweltorganisationen nach Möglichkeit den durchgehenden Zug.
  • Öffnungszeiten und Zugänglichkeit: Das Matterhorn selbst ist als Berg frei zugänglich, das heißt, es gibt keine Öffnungszeiten im klassischen Sinn. Bergbahnen, Aussichtspunkte und Attraktionen wie das Matterhorn Glacier Paradise oder das Gornergrat sind jedoch an saisonale Fahrpläne gebunden. Da sich diese je nach Jahr, Wartungsarbeiten und Witterung ändern können, sollten Reisende die aktuellen Betriebszeiten unmittelbar vor der Reise direkt bei den Bergbahngesellschaften oder bei Zermatt Tourismus prüfen. Darüber hinaus können einzelne Wanderwege oder Kletterrouten witterungsbedingt vorübergehend gesperrt werden.
  • Eintritt und Preise: Der Blick auf das Matterhorn ist selbstverständlich kostenlos, viele der beliebtesten Aussichtspunkte sind aber mit Bergbahnen verbunden, für die Tickets notwendig sind. Die Preise für Bergbahnen und Kombitickets können je nach Saison, Vorausbuchung und Ermäßigungen (z. B. Schweizer Halbtax, BahnCard-Kooperationen, Gästekarten) stark variieren. Da sich Tarife regelmäßig ändern, sollten Reisende aktuelle Preisangaben direkt bei den Bahnen oder beim lokalen Tourismusbüro nachsehen. In der Regel empfiehlt es sich, vorab einen Überblick über die gewünschten Fahrten (z. B. Gornergratbahn, Klein Matterhorn, Sunnegga–Rothorn) zu gewinnen, um Kosten und Tagesplanung besser einschätzen zu können.
  • Beste Reisezeit: Matterhorn Zermatt lohnt sich ganzjährig, doch die Art des Erlebnisses unterscheidet sich stark nach Saison. Im Winter (ungefähr Dezember bis April) präsentiert sich das Matterhorn als Kulisse eines der renommiertesten Skigebiete der Alpen, das mit den italienischen Pisten im Gebiet Breuil-Cervinia verbunden ist. Skifahrer aus Deutschland schätzen die hohe Schneesicherheit und die vielen Höhenlagen über 2.000 m. Im Sommer (ungefähr Juni bis September) stehen Wanderungen, hochalpine Touren, Mountainbiking und Gletschererlebnisse im Vordergrund. Frühling und Herbst sind ruhiger, mit teils kontrastreichen Lichtstimmungen, aber auch mit wetterbedingten Einschränkungen. Fachleute und erfahrene Bergführer raten, das Hochgebirge bei stabilem Wetter und mit dem Blick auf Gewittergefahr zu planen – besonders im Juli und August. Wer Menschenmassen am liebsten meidet, wählt häufig Juni oder den September als Reisemonat.
  • Wetter und Höhenlage: Durch die große Höhe kann es auch im Hochsommer auf Aussichtspunkten wie dem Klein Matterhorn sehr kühl werden, mit Temperaturen deutlich unter 0 °C. Warme Kleidung, winddichte Jacken, Mütze und Handschuhe sind deshalb ratsam, selbst wenn im Tal kurzärmliges Wetter herrscht. Zudem gilt: Sonnenschutz ist in der Höhenlage besonders wichtig, da die UV-Strahlung höher ist als im Flachland in Deutschland. Viele Reiseführer raten zu Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz und zu Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.
  • Sprache vor Ort: In Zermatt wird überwiegend Deutsch gesprochen, da der Ort im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis liegt. Zusätzlich sind Englisch und in touristischen Bereichen auch Französisch und Italienisch weit verbreitet. Für deutschsprachige Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Verständigung deshalb in der Regel problemlos möglich. Hinzu kommt, dass viele Mitarbeitende in Hotels, Restaurants und bei den Bergbahnen an internationale Gäste gewöhnt sind.
  • Zahlung und Währung: Die offizielle Währung ist der Schweizer Franken (CHF), dennoch werden in vielen touristischen Betrieben auch Euro akzeptiert – allerdings häufig mit weniger vorteilhaften Kursen. Gängige Kreditkarten (Visa, Mastercard) und zunehmend auch Mobile-Payment-Lösungen wie Apple Pay und Google Pay sind üblich. Deutsche Girokarten werden nicht überall akzeptiert, insbesondere wenn sie nicht das Maestro- oder Debitkartensymbol tragen. Reisemagazine empfehlen deshalb, eine Kreditkarte und etwas Bargeld in Schweizer Franken mitzuführen. Da das Preisniveau in der Schweiz insgesamt höher liegt als in vielen Regionen Deutschlands, sollte das Reisebudget entsprechend eingeplant werden.
  • Trinkgeld-Kultur: In der Schweiz ist Service in Restaurants meist im Preis inbegriffen. Dennoch ist es üblich, bei Zufriedenheit ein kleines Trinkgeld zu geben, häufig durch Aufrunden des Rechnungsbetrags oder etwa 5 bis 10 Prozent in gutem Restaurant-Service. In Bars und Cafés wird ebenfalls gern aufgerundet. Für Reisende aus Deutschland, wo ähnliche Gepflogenheiten gelten, ist die Umstellung daher gering.
  • Gesundheit und Versicherung: Die medizinische Versorgung in der Schweiz ist hochwertig, aber kostspielig. Reisende aus Deutschland sollten vor der Reise prüfen, ob ihre Krankenversicherung Behandlungen in der Schweiz abdeckt und ob eine zusätzliche Auslandsreisekrankenversicherung sinnvoll ist. Bei Aktivitäten im Hochgebirge – insbesondere beim Klettern und bei Skiabfahrten abseits markierter Pisten – wird häufig empfohlen, einen ausreichenden Versicherungsschutz auch für Bergrettungen zu haben. Bergwachten weisen immer wieder darauf hin, dass Rettungseinsätze per Helikopter hohe Kosten verursachen können.
  • Einreisebestimmungen: Die Schweiz gehört zum Schengen-Raum, ist aber kein EU-Mitglied. Deutsche Staatsbürger können in der Regel mit Personalausweis oder Reisepass einreisen. Da sich Einreisebestimmungen ändern können, sollten Reisende rechtzeitig vor der Abreise die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dies gilt insbesondere, wenn politische oder gesundheitliche Entwicklungen zu vorübergehenden Anpassungen der Bestimmungen führen.
  • Zeitzone: Die Schweiz liegt wie Deutschland in der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) bzw. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Es besteht daher keine Zeitverschiebung für Reisende aus Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz.
  • Sicherheit und Verhalten am Berg: Fachleute für Bergsport betonen immer wieder, dass das Matterhorn und das Hochgebirge rund um Zermatt trotz der komfortablen Infrastruktur ernstzunehmende alpine Regionen bleiben. Spontane Gipfelversuche ohne Erfahrung und Ausrüstung sind gefährlich. Wer anspruchsvolle Touren plant, sollte lokale Bergführer hinzuziehen, auf aktuelle Lawinen- und Wetterberichte achten und die eigene Kondition realistisch einschätzen. Für leichte Wanderungen und Spaziergänge gibt es ein dichtes Netz an markierten Wegen, das auch für Familien mit Kindern geeignet ist.

Warum Matterhorn auf jede Zermatt-Reise gehört

Für viele Reisende aus Deutschland ist der Blick auf das Matterhorn der emotionale Höhepunkt eines Aufenthalts in Zermatt. Selbst wer kein erfahrener Bergsteiger ist, kann das Bergmassiv in unterschiedlichen Perspektiven erleben: vom Dorfplatz aus, von Aussichtsbalkonen der Hotels, von Panoramaterrassen wie Sunnegga oder Gornergrat oder von den Gletscherplattformen am Klein Matterhorn. Verglichen mit anderen berühmten Alpenbergen wie der Zugspitze oder dem Großglockner wirkt das Matterhorn besonders skulptural, fast wie ein freistehender, kühn geformter Obelisk.

Der Sonnenaufgang am Matterhorn gehört zu den meistfotografierten Momenten im Alpenraum. Wenn die erste Morgensonne die Felsflanken orange und rosa einfärbt, entsteht jener Anblick, den viele Postkarten und Kalender einfangen. Reiseführer empfehlen, rechtzeitig einen Aussichtspunkt zu wählen und warme Kleidung mitzubringen, da die Temperaturen am frühen Morgen auch im Sommer kühl sein können. Die Atmosphäre, wenn es im Dorf noch ruhig ist und der Gipfel langsam aus der Dunkelheit tritt, bleibt vielen Besucherinnen und Besuchern lange im Gedächtnis.

Auch kulturell verknüpfen viele Deutsche mit dem Matterhorn Bilder von klassischem Alpenurlaub: Holzchalets, Kuhglocken, Bergblumen und klare Bergluft. Gleichzeitig ist Zermatt ein moderner Ort mit gehobener Gastronomie, Wellnessangeboten und internationaler Klientel. Luxus-Hotellerie und einfache Berghütten existieren nebeneinander. Dadurch eignet sich Matterhorn Zermatt sowohl für romantische Kurztrips als auch für Familienferien, sportlich ambitionierte Wochen und exklusive Genussreisen mit feiner Schweizer Küche.

In unmittelbarer Nähe zum Matterhorn bieten sich weitere Ausflugsziele an, die das Erlebnis vertiefen. Das bereits erwähnte Matterhorn Museum – Zermatlantis vermittelt Alpingeschichte und die Entwicklung des Tourismus. Der Gornergrat eröffnet eine weite Sicht auf den Gornergletscher und ein beeindruckendes Panorama mit vielen Viertausendern. Im Winter lockt das weitläufige Skigebiet bis nach Italien, im Sommer führt ein engmaschiges Wegenetz zu Bergseen, in denen sich bei klarer Sicht das Matterhorn spiegelt – Motive, die auf Social-Media-Plattformen häufig unter Hashtags rund um Zermatt und das Matterhorn erscheinen.

Viele deutschsprachige Gäste schätzen zudem, dass Zermatt vergleichsweise gut auf unterschiedliche Zielgruppen eingestellt ist: Es gibt Angebote für Kinder, inklusive leichter Themenwege und familienfreundlicher Bergrestaurants, genauso wie anspruchsvolle Klettersteige und hochalpine Routen für erfahrene Alpinisten. Wer es ruhiger liebt, findet in den Randzeiten der Saison, etwa in der zweiten Junihälfte oder im frühen Herbst, eine entspanntere Atmosphäre, in der sich die große Bühne Matterhorn mit etwas mehr Abstand genießen lässt.

Matterhorn Zermatt in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien zählt das Matterhorn zu den ikonischsten Bergmotiven der Welt. Besonders auf bildstarken Plattformen wird die charakteristische Gipfelform millionenfach inszeniert – vom klassischen Sonnenaufgangsbild bis zur kreativen Drohnenaufnahme (wo erlaubt). Für viele jüngere Reisende ist ein Post mit dem Matterhorn im Hintergrund ein wesentlicher Bestandteil der Reiseerinnerung.

Häufige Fragen zu Matterhorn Zermatt

Wo liegt Matterhorn Zermatt genau?

Matterhorn Zermatt liegt im Kanton Wallis im Süden der Schweiz, nahe der Grenze zu Italien. Das Matterhorn selbst bildet einen Grenzberg, dessen markanter Gipfel von Zermatt aus besonders gut zu sehen ist. Das Dorf ist nur mit der Bahn erreichbar, da es autofrei ist; der nächste größere Talort mit Straßenanbindung ist Täsch.

Wie hoch ist das Matterhorn und wie anspruchsvoll ist eine Besteigung?

Das Matterhorn erreicht eine Höhe von etwa 4.478 m und gehört damit zu den markantesten Viertausendern der Alpen. Eine Besteigung gilt trotz der vorhandenen Normalrouten als anspruchsvolle Hochtour, die sehr gute Kondition, alpine Erfahrung, Klettertechnik im kombinierten Fels- und Eisgelände sowie passende Ausrüstung erfordert. Fachleute empfehlen, für eine Besteigung einen staatlich geprüften Bergführer zu engagieren.

Kann man das Matterhorn auch ohne Klettererfahrung erleben?

Ja. Viele der schönsten Ausblicke auf das Matterhorn sind ohne Klettererfahrung erreichbar, etwa mit der Gornergratbahn, den Bergbahnen zur Sunnegga- und Rothorn-Seite oder der Seilbahn zum Matterhorn Glacier Paradise. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Wanderwege mit Aussichtspunkten, die sich für Besucher mit durchschnittlicher Kondition eignen, darunter Familien mit Kindern.

Wie kommt man aus Deutschland am besten nach Zermatt?

Aus Deutschland reisen viele Gäste mit der Bahn über Basel, Zürich oder Bern ins Wallis und steigen in Visp oder Brig in die Matterhorn-Gotthard-Bahn um, die direkt nach Zermatt fährt. Mit dem Auto ist Zermatt nicht erreichbar; in Täsch stehen Parkmöglichkeiten bereit, von dort geht es per Shuttle-Zug weiter. Für weiter entfernt gelegene Regionen in Deutschland kann eine Kombination aus Flug in eine Schweizer Stadt und anschließender Zugfahrt sinnvoll sein.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Matterhorn Zermatt?

Die beste Reisezeit hängt von den eigenen Interessen ab: Wintersportler bevorzugen meist die Monate von Dezember bis April, wenn das Skigebiet geöffnet ist und hohe Schneesicherheit herrscht. Wanderer, Alpinisten und Panoramafans wählen häufig die Sommermonate von Juni bis September, wenn Wege und hochalpine Anlagen überwiegend in Betrieb sind. Für ruhigere Eindrücke mit weniger Andrang eignen sich insbesondere der Juni sowie der September und frühe Oktober.

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