Mole National Park, Larabanga

Mole National Park zwischen Savanne und FlusswÀldern

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 04:04 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Mole National Park bei Larabanga verbindet weite Guineasavanne mit FlusswÀldern und afrikanischer Tierwelt, die sich in der Landschaft zeigt

Pop-Art-Comic von Mole-Nationalpark in Larabanga, Ghana mit Rasterpunkten
Pop-Art-Comicillustration des Wahrzeichens Mole-Nationalpark in Larabanga Ghana, kraeftige Konturen Rasterpunkte und satte Farben, Illustration mit AI erstellt.

Im Norden von Ghana liegt der Mole National Park nahe Larabanga, in einer Landschaft aus offener Guineasavanne, FlusslĂ€ufen und bewaldeten TĂ€lern. Elefanten, BĂŒffel, Antilopen und zahlreiche Vogelarten gehören zu den Tieren, die mit diesem Schutzgebiet verbunden sind. Zwischen GrasflĂ€chen und GaleriewĂ€ldern entsteht ein Landschaftsbild, in dem WasserlĂ€ufe und SavannenbĂ€ume eng nebeneinanderstehen.

Eine Savanne mit wechselnden LandschaftsrÀumen

Der Mole National Park umfasst eine ausgedehnte Savannenlandschaft im nördlichen Ghana. Seine OberflĂ€che ist wellig und wird von flachen HĂŒgeln, Sandsteinformationen und steileren GelĂ€ndestufen geprĂ€gt. Der Konkori-Abbruch durchzieht das Gebiet in Nord-SĂŒd-Richtung und erreicht Höhen bis zu 250 Metern ĂŒber dem Meeresspiegel.

Die Vegetation besteht vor allem aus offener Guineasavanne mit GrĂ€sern und verstreut stehenden BĂ€umen. Entlang von FlĂŒssen und BĂ€chen wachsen GaleriewĂ€lder. Diese schmalen Waldstreifen bilden sichtbare Linien in der offenen Landschaft und unterscheiden sich klar von den angrenzenden Gras- und BaumbestĂ€nden. Der Mole River und weitere WasserlĂ€ufe gehören zum Einzugsgebiet des Volta-Flusses.

Geologisch liegt der Park in zwei LandschaftsrĂ€umen. Ein großer Teil gehört zum Volta-Sandsteinbecken, wĂ€hrend weitere FlĂ€chen auf höher gelegenen Savannenplateaus liegen. Sandstein, rote Erde, GrĂ€ser und einzelne Baumgruppen bestimmen den Charakter des GelĂ€ndes.

Elefanten, BĂŒffel und die Tierwelt des Schutzgebiets

Der Mole National Park ist fĂŒr seine afrikanischen Savannentiere bekannt. Elefanten bewegen sich durch die offenen FlĂ€chen und an den Wasserstellen. BĂŒffel, Kobs, Pferdeantilopen, Pferdeantilopenartige Rappenantilopen, Wasserböcke und verschiedene kleinere Antilopenarten ergĂ€nzen das Bild der Großtierfauna.

In den WĂ€ldern und Savannen leben außerdem Paviane und weitere Primaten. Zu den genannten Raubtieren zĂ€hlen Löwen, Leoparden und TĂŒpfelhyĂ€nen. Die Tierwelt umfasst nicht nur große SĂ€ugetiere: Reptilien, Amphibien und Schmetterlinge gehören ebenso zum Artenbestand des Parks.

FĂŒr den Mole National Park sind mehr als 90 SĂ€ugetierarten und ĂŒber 300 Vogelarten dokumentiert. Hinzu kommen 33 Reptilienarten und neun Amphibienarten. mehr als 90 SĂ€ugetierarten stehen dabei neben einer vielfĂ€ltigen Vogelwelt.

Zu den auffÀlligen Vogelgruppen gehören Greifvögel, Hornvögel, Bienenfresser und Savannenvögel. Die genaue Begegnung mit Tieren hÀngt vom GelÀnde, der Tageszeit und dem Verhalten der Tiere ab. Der Park bleibt dabei ein Lebensraum und kein Gehege mit festgelegten Tierstandorten.

Vom Wildreservat zum Nationalpark

Die Geschichte des Mole National Park reicht bis in das Jahr 1958 zurĂŒck. In dieser Zeit wurde das Gebiet als Wildreservat eingerichtet. Ghana war seit 1957 unabhĂ€ngig, und der Schutz großer SavannenrĂ€ume erhielt eine feste staatliche Form.

Im Jahr 1971 erhielt Mole den Status eines Nationalparks. Die heutige Schutzgebietslandschaft umfasst mehrere tausend Quadratkilometer. Je nach Abgrenzung und Quelle werden unterschiedliche FlĂ€chenangaben genannt; eindeutig ist die großrĂ€umige Ausdehnung des Parks ĂŒber die Savanne nördlich von Damongo.

Auch historische Verkehrswege gehören zum kulturellen Umfeld des Gebiets. Eine alte Karawanenroute zwischen Salaga, Wa und Regionen westlich davon fĂŒhrte durch das Gebiet. Sie war mit Handel und dem Transport versklavter Menschen zu den KĂŒstenmĂ€rkten verbunden.

Die NĂ€he zu Larabanga verbindet den Nationalpark mit einem Ort, der fĂŒr die Kulturgeschichte Nordghanas steht. Larabanga liegt am Zugang zum Schutzgebiet. Der Mole National Park ist damit zugleich Naturraum und Teil einer Region, in der Landschaft, Handel, Siedlungsgeschichte und religiöse Baukultur zusammentreffen.

Mole National Park besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Mole National Park liegt im Norden von Ghana nahe Larabanga und Damongo. Der Zugang zum Schutzgebiet liegt bei Larabanga.
  • Das GelĂ€nde umfasst offene Savanne, flache HĂŒgel, SandsteinflĂ€chen, FlusslĂ€ufe und GaleriewĂ€lder. Wege fĂŒhren durch eine Landschaft mit wechselnden UntergrĂŒnden und GelĂ€ndestufen.
  • Amtssprache ist Englisch, gezahlt wird in Ghanaischen Cedi.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Mole National Park auf Social-Media-Plattformen

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Mole National Park: hÀufige Fragen

Wo liegt der Mole National Park?

Der Mole National Park liegt im Norden von Ghana nahe Larabanga und Damongo. Das Schutzgebiet gehört zur Savannenlandschaft des nördlichen Landes.

Was bietet ein Besuch im Mole National Park?

Das Gebiet verbindet offene Guineasavanne, FlusswĂ€lder und LebensrĂ€ume fĂŒr Elefanten, BĂŒffel, Antilopen, Raubtiere und zahlreiche Vogelarten.

Was kennzeichnet den Mole National Park?

Der Nationalpark wurde 1958 als Wildreservat eingerichtet und 1971 zum Nationalpark erklĂ€rt. Kennzeichnend sind die weite Savanne, die GaleriewĂ€lder und die große Vielfalt an Wildtieren.

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