Museum of Islamic Art als Geometrie am Wasser
Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 09:27 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Das Museum of Islamic Art steht auf einer künstlich angelegten Halbinsel an der Corniche von Doha. Seine gestaffelten Baukörper aus hell gefärbtem Kalkstein bilden eine strenge Geometrie am Wasser. Das Gebäude und die Sammlung gehören zu den prägenden Kulturorten Katars.
Die Geometrie des Museum of Islamic Art
Der Bau stammt von Ieoh Ming Pei, der das Projekt 1999 im Auftrag von Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani übernahm. Das Museum wurde 2008 eröffnet. 2008 eröffnet steht damit am Anfang seiner öffentlichen Geschichte.
Der Hauptbau besteht aus übereinandergesetzten, kantigen Volumen und umfasst fünf Geschosse. Ein Innenhof verbindet ihn mit dem Bildungsflügel. fünfgeschossige Hauptgebäude und Hof bilden eine räumliche Folge aus Stein, Schatten und offenen Übergängen.
Islamische Kunst zwischen Spanien und Zentralasien
Die Sammlung umfasst Handschriften, Metallarbeiten, Keramik, Schmuck, Holzarbeiten, Textilien, Münzen, Edelsteine und Glas. Ihre Werke stammen aus unterschiedlichen Regionen der islamisch geprägten Welt.
Der zeitliche Rahmen reicht vom 7. bis zum 20. Jahrhundert. Damit stehen religiöse, höfische und alltägliche Objekte aus vielen Jahrhunderten nebeneinander. Handschriften und Keramik gehören ebenso zum Bestand wie Schmuck und Textilien.
Ein Baukörper zwischen Stadt und Golf
Das Museum liegt vor der Skyline von Doha auf einer künstlichen Landfläche. Brücken verbinden die Anlage mit dem Festland. Die Lage macht den Übergang zwischen Stadt, Corniche und Golf zum festen Bestandteil des Ortsbildes.
Peis Entwurf bezieht sich auf geometrische Formen der islamischen Architektur. Als architektonischer Bezugspunkt steht der Sabil an der Ibn-Tulun-Moschee in Kairo. Der Bau übersetzt diesen Bezug in einen modernen Museumsbau aus Kalkstein, Beton und Glas.
Museum of Islamic Art besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Das Museum liegt an der Corniche von Doha auf einer künstlichen Halbinsel. Die Anlage ist über Brücken mit dem Festland verbunden.
- Das Gelände umfasst Wege zwischen Ufer, Vorplatz, Hauptbau und Bildungsflügel. Der Zugang führt durch eine offene Außenanlage und anschließend in die Museumsräume.
- Amtssprache ist Arabisch, gezahlt wird in Katarischen Riyal.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Museum of Islamic Art auf Social-Media-Plattformen
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Museum of Islamic Art: häufige Fragen
Wo liegt das Museum of Islamic Art?
Das Museum liegt an der Corniche von Doha auf einer künstlichen Halbinsel im Golf. Brücken verbinden die Anlage mit dem Festland.
Was bietet ein Besuch?
Zu sehen sind islamische Kunstwerke aus dem 7. bis zum 20. Jahrhundert. Die Sammlung umfasst unter anderem Handschriften, Keramik, Metallarbeiten, Textilien und Schmuck.
Was kennzeichnet das Gebäude?
Ieoh Ming Pei entwarf einen gestaffelten Bau aus hellem Kalkstein. Ein fünfgeschossiger Hauptbau und ein Bildungsflügel gruppieren sich um einen großen Innenhof.
