Mystras schafft am 7. September Zugang zum Palast
Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 00:21 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Mystras bietet seit dem 7. September 2026 Menschen mit MobilitĂ€tseinschrĂ€nkungen einen neuen Zugang zum Palast der Despoten. Die archĂ€ologische StĂ€tte bei Sparta nutzt dafĂŒr ein Spezialfahrzeug der Ephorate of Antiquities of Laconia.
Mystras schafft am 7. September Zugang zum Palast
Die Ephorate of Antiquities of Laconia teilte am 7. September 2026 mit, dass der Palast der Despoten im archĂ€ologischen Areal von Mystras nun auch fĂŒr Menschen mit eingeschrĂ€nkter MobilitĂ€t erreichbar ist. DafĂŒr steht ein Fahrzeug zur VerfĂŒgung, das die Besucher zum Palast bringt.
Der neue Zugang ist montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr vorgesehen. FĂŒr die Nutzung muss der Besuch vorher mit der Ephorate abgestimmt werden. Vor der Fahrt zum Palast ist auĂerdem eine Eintrittskarte fĂŒr das Areal erforderlich. Die neue Zugangsregelung wurde am 7. September veröffentlicht.
Auch eine zweite regionale Meldung beschreibt das Fahrzeug, die nötige Vorabstimmung und den Zeitraum fĂŒr die Nutzung. Ansprechpartner ist die Ephorate of Antiquities of Laconia in Sparta. Die Behörde nennt fĂŒr Anfragen die E-Mail-Adresse efalak@culture.gr sowie die Telefonnummern 27310 25363 und 27310 83377.
Mystras verbindet den Palast mit der Stadtgeschichte
Der Palast der Despoten liegt in einer mittelalterlichen befestigten Stadt am Hang des Taygetos. Die Anlage entwickelte sich unterhalb einer Burg, die 1249 von Wilhelm II. von Villehardouin errichtet wurde. Der HĂŒgel ĂŒberblickt Sparta und erreicht nach Angaben der UNESCO eine Höhe von 620 Metern.
Mystras wurde 1262 den Byzantinern ĂŒbergeben und war ab 1348 Sitz des Despotats von Morea. Zum Stadtbild gehören PalĂ€ste, Kirchen, Klöster, WohnhĂ€user, StraĂen und PlĂ€tze. Die UNESCO fĂŒhrt die Anlage seit 1989 als Welterbe. Die UNESCO beschreibt Mystras als gut erhaltene spĂ€tbyzantinische befestigte Stadt.
Der Zugang zum Palast passt damit zu den jĂŒngsten Arbeiten am Denkmal. Das griechische Kulturministerium nennt ĂŒberarbeitete Besucherwege, einen Aufzug und MaĂnahmen fĂŒr die ZugĂ€nglichkeit. Der Palast umfasst unter anderem die FlĂŒgel der Kantakouzenen und Palaiologen sowie den Thronsaal. Seine RĂ€ume zeigen, wie die politische und gesellschaftliche Ordnung des Despotats im Baukörper angelegt war.
Mystras besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Der neue Zugang gilt seit dem 7. September 2026 im Palast der Despoten im archÀologischen Areal von Mystras bei Sparta.
- Menschen mit eingeschrĂ€nkter MobilitĂ€t mĂŒssen die Fahrt mit dem Spezialfahrzeug vorher bei der Ephorate of Antiquities of Laconia abstimmen. Die Nutzung ist montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr vorgesehen.
- Vor der Fahrt zum Palast ist eine Eintrittskarte fĂŒr das archĂ€ologische Areal erforderlich. FĂŒr die Abstimmung stehen efalak@culture.gr sowie 27310 25363 und 27310 83377 zur VerfĂŒgung.
- Mystras liegt auf einem Hang des Taygetos oberhalb von Sparta. Das GelÀnde umfasst befestigte Wege, Steigungen, Kirchen, Klöster, PalÀste und WohnhÀuser.
- Die Amtssprache ist Griechisch, die LandeswÀhrung der Euro.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche StaatsbĂŒrger prĂŒfen die LĂ€nderinformationen des AuswĂ€rtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Mystras auf Social-Media-Plattformen
Diese Links öffnen auf den jeweiligen Plattformen eine Suche nach dem Stichwort Mystras.
Mystras: hÀufige Fragen
Was hat sich am Mystras geÀndert?
Seit dem 7. September 2026 gibt es fĂŒr Menschen mit eingeschrĂ€nkter MobilitĂ€t einen Fahrzeugtransfer zum Palast der Despoten. Die Fahrt muss vorher abgestimmt werden.
Wo liegt Mystras und wie kommt man hin?
Mystras liegt oberhalb von Sparta am Hang des Taygetos. Der Zugang zum Palast erfolgt fĂŒr die genannte Zielgruppe mit dem Spezialfahrzeug der Ephorate.
Was ist Mystras?
Mystras ist eine befestigte spĂ€tbyzantinische Stadt mit PalĂ€sten, Kirchen, Klöstern und WohnhĂ€usern. Die UNESCO fĂŒhrt die Anlage seit 1989 als Welterbe.
