Naqsch-e Dschahan, Naqsh-e Jahan

Naqsch-e Dschahan wird am 16. Oktober einbezogen

Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 17:11 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Für den Naqsch-e Dschahan in Isfahan gilt seit dem 16. Oktober 2026 ein stufenweiser Öffnungsplan mit zunächst begrenztem Besuch.
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Der Naqsch-e Dschahan (Naqsh-e Jahan) in Isfahan ist Teil eines am 16. Oktober 2026 angekündigten stufenweisen Öffnungsplans für iranische Museen und historische Stätten. Das iranische Kulturministerium will Besuche nach einer Phase erhöhter Sicherheitsvorkehrungen schrittweise wieder ermöglichen.

Naqsch-e Dschahan ist Teil des neuen Öffnungsplans

Nach dem vom Ministerium vorgestellten Konzept beginnt die erste Phase mit einer begrenzten und fachlich begleiteten Öffnung. Sie betrifft zunächst Provinzen, die als risikoarm eingestuft werden. Besuche sollen dabei auf Freiluftanlagen und historische Orte ohne Museen konzentriert werden.

Der Naqsch-e Dschahan wird in der Mitteilung ausdrücklich als einer dieser Orte genannt. Der Plan wurde am 16. Oktober 2026 bekanntgegeben und sieht weitere Stufen vor. Eine zweite Phase soll nach einem Monat beginnen und den Zugang zu zusätzlichen Museen und Anlagen erweitern, sofern die jeweiligen Sicherheitsfreigaben vorliegen. Der Öffnungsplan des Kulturministeriums nennt zugleich eine fortdauernde Überwachung durch ein Krisengremium.

Für Besucher bedeutet die Ankündigung zunächst keine Rückkehr zu einem uneingeschränkten Normalbetrieb. Der Platz ist zwar als Freiluftanlage in der ersten Stufe vorgesehen, doch der Zugang zu Museen und einzelnen Innenräumen folgt dem Konzept zufolge später und abhängig von örtlichen Freigaben. Kleine Kulturprogramme im offenen Raum werden als mögliche Ergänzung der zweiten Phase genannt.

Naqsch-e Dschahan verbindet Platz, Moscheen und Basar

Der rechteckige Platz liegt im historischen Zentrum von Isfahan. An seinen Seiten stehen unter anderem der Ali-Qapu-Palast, die Scheich-Lotfollah-Moschee, die Imam-Moschee und das Portal des Basars von Qeysarieh. Damit konzentriert sich an diesem Ort die Verbindung von höfischer, religiöser und kommerzieller Architektur.

Die UNESCO führt den historischen Platz als Welterbestätte. Isfahan wurde 1979 in die Liste aufgenommen, wobei der Naqsch-e Dschahan als bedeutender Schauplatz des historischen Handwerks und der Volkskunst beschrieben wird. Die UNESCO beschreibt Isfahan als Stadt mit zahlreichen Werkstätten und Unternehmen für traditionelle Handwerke. Der aktuelle Öffnungsplan trifft damit nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern einen Platz, an dem historische Bauwerke und lebendige Handwerkskultur eng verbunden sind.

Der angekündigte Ablauf verändert vor allem die Erwartungen an den Besuch. Wer den Platz in der ersten Phase erreicht, soll mit einem grundsätzlich anderen Zugang rechnen als bei einer vollständigen Öffnung der Museen. Für die Innenräume bleiben die jeweils geltenden Freigaben und örtlichen Vorgaben maßgeblich.

Naqsch-e Dschahan besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Der Anlass ist der am 16. Oktober 2026 bekanntgegebene Öffnungsplan. Der Naqsch-e Dschahan in Isfahan ist darin für die erste Phase als Freiluftanlage ohne Museum aufgeführt.
  • Der Zugang wird stufenweise organisiert. Museen und weitere historische Anlagen sollen erst in späteren Phasen und nach örtlicher Sicherheitsfreigabe einbezogen werden.
  • Der Platz liegt im historischen Zentrum von Isfahan. Zu den benannten Bauwerken an seinen Seiten gehören der Ali-Qapu-Palast, die Scheich-Lotfollah-Moschee und die Imam-Moschee.
  • Das Gelände verbindet einen weitläufigen offenen Platz mit Moscheen, einem Palast und dem Basarbereich. Für die Besichtigung mehrerer Bauteile sind daher unterschiedliche Zugangsregeln zu beachten.
  • Amtssprache im Iran ist Persisch, die Landeswährung ist der Iranische Rial.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Naqsch-e Dschahan auf Social-Media-Plattformen

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Naqsch-e Dschahan: häufige Fragen

Wann wurde der Öffnungsplan für den Naqsch-e Dschahan bekanntgegeben?

Das iranische Kulturministerium stellte den stufenweisen Öffnungsplan am 16. Oktober 2026 vor.

Was ändert sich am Naqsch-e Dschahan?

Der Platz ist für eine erste, begrenzte Öffnungsphase vorgesehen. Der Zugang zu Museen und weiteren Innenräumen soll später und nach örtlicher Freigabe erweitert werden.

Wo liegt der Naqsch-e Dschahan und was ist er?

Der Platz liegt im historischen Zentrum von Isfahan im Iran. Er ist eine UNESCO-Welterbestätte mit Palast, Moscheen und Basarbereichen an seinen Seiten.

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