Naqsh-e Jahan, Isfahan

Naqsh-e Jahan in Isfahan mit Safawiden-Architektur

Veröffentlicht am: 14.08.2026 um 13:02 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Naqsh-e Jahan in Isfahan zeigt den Safawidenplatz als weite, von Moscheen, Palast und Basar gerahmte Anlage im Iran.

Flatlay-Reise-Arrangement rund um Naqsch-e Dschahan Isfahan in Isfahan, Iran
Flatlay-Reise-Arrangement rund um Naqsch-e Dschahan Isfahan in Isfahan Iran, Karte Kompass Kamera und generische Reiserequisiten, Illustration mit AI erstellt.

Naqsh-e Jahan, auch als Meidan Emam bekannt, ist der große Platz im Zentrum von Isfahan. Er wurde unter Shah Abbas I im spĂ€ten 16. und frĂŒhen 17. Jahrhundert angelegt und gehört zum UNESCO-Welterbe.

Die weite Mitte des Safawiden-Forums

Der Platz misst rund 560 Meter in der LÀnge und 160 Meter in der Breite. Diese Proportionen machen die offene Mitte selbst zum stÀrksten Eindruck, lange bevor ein einzelnes GebÀude den Blick bindet.

Naqsh-e Jahan wird von zweigeschossigen Arkaden gefasst. Die lange, ruhige Rechteckform ordnet die Anlage klar und lĂ€sst die vier monumentalen Bauten als GegenĂŒber der offenen Mitte wirken.

Moscheen, Palast und Basar am Rand

An der SĂŒdseite steht die Imam-Moschee, im Osten die Scheich-Lotfollah-Moschee, im Westen der Ali-Qapu-Palast und im Norden das Tor zum Qeysarieh-Basar. Diese vier Nachbarn geben dem Platz seine geschlossene Kante.

Die Anlage verbindet religiöse, höfische und kaufmÀnnische Architektur in einem einzigen stÀdtischen Raum. Genau daraus gewinnt Naqsh-e Jahan seine ungewöhnliche Geschlossenheit, denn die Fassaden bleiben klar lesbar und doch aufeinander bezogen.

Ein Platz der Safawiden in dauerhafter Ordnung

Naqsh-e Jahan gehört zur Baukultur der Safawiden und steht fĂŒr den reprĂ€sentativen StĂ€dtebau jener Epoche. Die Anlage zeigt keine einzelne Front, sondern eine Abfolge von Portalen, Kuppeln, Arkaden und offenen FlĂ€chen.

Als historischer Stadtplatz trĂ€gt er den Wechsel von Bewegung und Weite in sich. Wer ĂŒber die LĂ€nge des Platzes blickt, sieht nicht nur Monumente, sondern auch die bewusste Ordnung einer Hauptstadt des 17. Jahrhunderts.

Naqsh-e Jahan besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Naqsh-e Jahan liegt in Isfahan im Iran. Der Platz liegt im historischen Zentrum und ist zu Fuß mit den umliegenden Monumenten verbunden.
  • Der Platz ist eine offene, gepflasterte FlĂ€che mit großer LĂ€nge. Die Wege entlang der Arkaden fĂŒhren eben am Rand entlang.
  • Am Platz stehen die Imam-Moschee, die Scheich-Lotfollah-Moschee, der Ali-Qapu-Palast und der Qeysarieh-Basar. Die vier Bauten rahmen die FlĂ€che klar.
  • Die Anlage wirkt als zusammenhĂ€ngendes Ensemble aus Platz, Arkaden und Monumenten. Die Abfolge der Baukörper macht den Ort als Ganzes lesbar.

Naqsh-e Jahan auf Social-Media-Plattformen

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Naqsh-e Jahan: hÀufige Fragen

Wo liegt Naqsh-e Jahan?

Naqsh-e Jahan liegt im Zentrum von Isfahan im Iran. Der Platz bildet den Kern eines historischen Ensembles aus Moscheen, Palast und Basar.

Was prÀgt einen Besuch?

PrĂ€gend ist die große, offene PlatzflĂ€che mit ihren Arkaden und Monumenten. Die Distanz zwischen den Fassaden und der Mitte ist Teil des Ortsbildes.

Woran erkennt man den Ort sofort?

Erkennbar ist die Verbindung aus Safawiden-Architektur, klarer Platzform und den vier Hauptbauten an den RĂ€ndern. Die Anlage wirkt geschlossen und zugleich großzĂŒgig.

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