Naqsh-e Jahan, Isfahan

Naqsh-e Jahan: Safawidischer Weltplatz im Herzen von Isfahan

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 16:02 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Naqsh-e Jahan in Isfahan verbindet monumentale Safawiden-Architektur mit einem der größten historischen Stadtplätze der Welt und öffnet einen Blick auf Persiens Bild der Welt.

Isometrisches Diorama von Naqsch-e Dschahan Isfahan in Isfahan, Iran in Pastell
Isometrisches Diorama von Naqsch-e Dschahan Isfahan und Umgebung in Isfahan Iran, verspielte Low-Poly-Kulisse in Pastellfarben, Illustration mit AI erstellt.

Naqsh-e Jahan in Isfahan ist ein monumentaler Stadtplatz der Safawidenzeit, der zwischen 1598 und 1629 als neues Zentrum der Residenzstadt entstand und als Meidan Emam zum UNESCO-Welterbe gehört.Meidan Emam Der rechteckige Platz verbindet vier bedeutende Bauwerke der Epoche des Schah Abbas I. zu einem geschlossenen architektonischen Ensemble.

Naqsh-e Jahan als riesiger Safawidenplatz

Der Naqsh-e-Jahan-Platz liegt im Zentrum von Isfahan in der Provinz Isfahan im Iran und bildet das historische Herz der Stadt.Naqsh-e Jahan Square Die rechteckige Fläche misst rund 160 Meter Breite und 560 Meter Länge und gehört damit zu den größten historischen Stadtplätzen der Welt.Misst ungefähr 160 mal 560 Meter Um den Platz ziehen sich zwei Geschosse hochgestellte Arkaden, hinter denen sich Läden und Zugänge zu den Bauwerken öffnen.

Naqsh-e Jahan ist auch unter den Namen Shah-Platz und Imam-Platz bekannt und wird in der UNESCO-Liste als Meidan Emam geführt.Meidan Emam, auch Naqsh-e Jahan Square Der Platz entstand unter Schah Abbas I. aus der Dynastie der Safawiden im frühen 17. Jahrhundert und spiegelt die städtebauliche Neuordnung der Hauptstadt Isfahan wider.Unter Schah Abbas dem Großen angelegt

Die vier Monumente am Rand von Naqsh-e Jahan

Jede Seite des Platzes wird durch ein monumentales Bauwerk der Safawidenzeit geprägt und durch Arkaden miteinander verbunden.Vier ikonische Bauwerke an den Seiten Im Süden steht die einstige königliche Moschee, häufig als Shah-Moschee oder Imam-Moschee bezeichnet, mit einem hohen Portal und reich verzierten Kuppeln. Im Osten öffnet sich die Sheikh-Lotfallah-Moschee, eine vergleichsweise kleine Hofmoschee mit feinem Fliesendekor und einem Zugang direkt aus den Arkaden.

Die Westseite des Platzes wird von der mehrgeschossigen Ali-Qapu-Pforte beherrscht, einem Palastbau mit einem erhöhten Musiksaal und einer Loggia, von der aus der Hof auf den Platz blicken konnte. Im Norden markiert das Qeysarieh-Portal den Zugang zum großen Basar von Isfahan, sodass Naqsh-e Jahan die höfische Architektur mit dem Handelsviertel der Stadt verbindet.Vier monumentale Strukturen um den Platz

Kacheln, Wasserbecken und Arkaden

Die Gestaltung von Naqsh-e Jahan verbindet weite Freifläche mit detaillierter Dekoration an den Bauwerken und Arkaden. Die Portale der Moscheen und der Ali-Qapu-Palast sind mit blauen und türkisfarbenen Fliesen sowie kalligrafischen Inschriften versehen, die geometrische und florale Muster zeigen. Dazwischen spannt sich der Platz mit Rasenflächen und Wasserbecken, die symmetrisch angeordnet sind und den langen Raum gliedern.

Unter den zweigeschossigen Arkaden liegen kleine Geschäfte, Werkstätten und Durchgänge, die den Rand des Platzes beleben und zu den angrenzenden Gassen und dem Basar führen. Die Gesamtanlage aus Hofmoscheen, Palast, Basartor und Platzfläche macht Naqsh-e Jahan zu einem selten umfassenden Beispiel safawidischer Stadtplanung, in dem Religion, Herrschaft und Handel räumlich dicht nebeneinander liegen.

Naqsh-e Jahan besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Naqsh-e Jahan liegt im Zentrum von Isfahan in der Provinz Isfahan im Iran und ist über die innerstädtischen Straßen sowie vom historischen Basar aus erreichbar.
  • Der Platz selbst ist eine große ebene Fläche mit Rasenstreifen und Wasserbecken, die von Arkaden mit mehreren Geschossen und den Portalen der Moscheen und des Ali-Qapu-Palasts eingerahmt wird.
  • Beim Besuch von Naqsh-e Jahan führen Wege aus den Arkaden direkt in den Basar von Isfahan und zu den Zugängen der Sheikh-Lotfallah-Moschee, der Imam-Moschee und des Ali-Qapu-Palasts.
  • Amtssprache ist Persisch, gezahlt wird in Rial.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Naqsh-e Jahan auf Social-Media-Plattformen

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Naqsh-e Jahan: häufige Fragen

Wo liegt Naqsh-e Jahan?

Naqsh-e Jahan liegt im Zentrum von Isfahan in der gleichnamigen Provinz im Iran und bildet das historische Stadtzentrum.

Was bietet ein Besuch von Naqsh-e Jahan?

Ein Besuch führt auf einen über 150 Meter breiten und mehr als 500 Meter langen Platz mit Safawiden-Architektur, Arkaden, Wasserbecken und Zugang zu Moscheen, Palast und Basar.

Was kennzeichnet Naqsh-e Jahan besonders?

Kennzeichnend sind die Kombination aus riesigem rechteckigem Platz, vier monumentalen Bauwerken der Safawidenzeit und die Einstufung als UNESCO-Welterbestätte.

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