Ogbunike-Hohlen, Ogbunike Caves

Ogbunike-Hohlen: Nigerias geheime Unterwelt entdecken

01.06.2026 - 06:57:18 | ad-hoc-news.de

Tief im grünen Süden Nigerias verbergen die Ogbunike-Hohlen, die sogenannten Ogbunike Caves bei Ogbunike, ein kaum bekanntes Naturheiligtum – warum sich der Weg von Deutschland dorthin lohnt.

Ogbunike-Hohlen, Ogbunike Caves, Nigeria
Ogbunike-Hohlen, Ogbunike Caves, Nigeria

Es beginnt mit Stille und feuchter, kühler Luft: Wer die Ogbunike-Hohlen – lokal „Ogbunike Caves“ (wörtlich: Höhlen von Ogbunike) – im Süden Nigerias betritt, lässt das grelle Tageslicht und den Lärm der Straße hinter sich und taucht ein in eine andere Welt. Vor den Augen öffnet sich ein gewaltiger Höhleneingang im dichten Regenwald, Trommeln der Tropfen von der Felsdecke, das Rauschen eines Baches – und der Eindruck, einen jahrhundertealten heiligen Ort zu betreten.

Ogbunike-Hohlen: Das ikonische Wahrzeichen von Ogbunike

Die Ogbunike-Hohlen liegen nahe der Stadt Ogbunike im Bundesstaat Anambra im Südosten von Nigeria, in einer üppig grünen Hügellandschaft, die von tropischem Regenwald geprägt ist. Sie gelten in der Region als eines der eindrucksvollsten Naturwahrzeichen und sind für viele Menschen vor Ort nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern ein spirituelles Zentrum und Symbol ihrer Identität. Internationale Reiseportale und nigerianische Tourismusbehörden beschreiben die Höhlen als labyrinthartige Formation mit zahlreichen Kammern, Tunnelgängen und einem Bachlauf, eingebettet in einen heiligen Wald.

Offizielle nigerianische Stellen und touristische Informationsmaterialien heben hervor, dass die Ogbunike Caves als „Natural Monument“ des Bundesstaates Anambra geschützt sind und seit Jahren auf nationaler Ebene als Kulturschatz gelten. Gleichzeitig werden sie immer wieder als potenzieller Kandidat für die UNESCO-Welterbeliste diskutiert, weil sie sowohl geologisch als auch kulturell und religiös eine besondere Rolle spielen. Die UNESCO selbst führt die Höhlen in Übersichten zu bedeutenden Natur- und Kulturlandschaften Westafrikas als Beispiel für Orte, in denen traditionelle Glaubenspraktiken mit einzigartigen Landschaftsformen verbunden sind, wenn auch bislang ohne Welterbestatus.

Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Ogbunike-Hohlen noch ein Geheimtipp: Während Ziele wie Kapstadt oder Kenias Nationalparks fest im touristischen Bewusstsein verankert sind, bleibt der Südosten Nigerias weitgehend abseits der klassischen Pauschalrouten. Genau diese relative Unbekanntheit macht Ogbunike für Entdecker:innen spannend, die sich für authentische Natur- und Kulturerlebnisse fern der großen touristischen Ströme interessieren.

Geschichte und Bedeutung von Ogbunike Caves

Die geologische Geschichte der Ogbunike-Hohlen reicht weit zurück, ist aber nicht punktgenau datiert. Fachleute aus Geologie und Naturschutz gehen davon aus, dass die Höhlen im Zuge langer Erosionsprozesse entstanden sind: Wasser hat sich über Jahrtausende in weiche Gesteinsschichten gefressen, Kammern ausgespült, Tunnel erweitert und so das heutige System geschaffen. Ähnliche Höhlenformationen in Westafrika sind häufig mehrere hunderttausend Jahre alt – für die Ogbunike Caves existieren jedoch bislang keine allgemein publizierten exakten Altersbestimmungen, weshalb seriöse Einrichtungen hier vorsichtig bleiben und eher von einer „sehr alten“ Formation sprechen.

Historisch sicher belegt ist hingegen, dass die Höhlen seit vielen Generationen von der lokalen Igbo-Bevölkerung als heiliger Ort verehrt werden. In zahlreichen Berichten aus Nigeria wird darauf hingewiesen, dass die Höhlen in der vorkolonialen Zeit als Rückzugsort, als Stätte von Initiationsriten und als Ort spiritueller Reinigung gedient haben. Älteste der Gemeinden rund um Ogbunike bewahren mündliche Überlieferungen, die die Höhlen mit Schutzgeistern, Ahnenkult und der Geschichte der lokalen Clans verknüpfen.

Während der Kolonialzeit und später in der Unabhängigkeitsgeschichte Nigerias blieben die Ogbunike-Hohlen ein Symbol für Kontinuität und kulturelle Verwurzelung. Lokale Historiker betonen, dass sich hier traditionelle Glaubensformen und moderne Spiritualität bis heute überlagern: Neben klassischen Ritualen der Igbo-Gemeinschaft besuchen auch Christ:innen den Ort, um zu beten oder schlicht die besondere Atmosphäre der Höhlen zu erleben. Für deutsche Leser:innen lässt sich die Bedeutung ungefähr mit der Mischung aus Wallfahrtsort und Naturdenkmal vergleichen – ähnlich wie bei manchen Quellen oder Höhlen in Europa, die zugleich geographische Besonderheiten und religiöse Plätze sind.

Tourismuspolitisch wurden die Ogbunike Caves seit den späten 20. Jahrhundert zunehmend als nationales Naturmonument entdeckt. Die nigerianische Tourismusverwaltung und der Bundesstaat Anambra haben die Höhlen in offiziellen Informationsbroschüren als wichtiges Ziel im Inland beworben. Immer wieder wird dabei betont, dass der Schutz des umgebenden Waldes und der spirituellen Praktiken zentrale Elemente des Tourismuskonzepts sein sollen, um einen zu starken Eingriff in das Ökosystem und die Ritualkultur zu verhindern.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Im klassischen Sinn sind die Ogbunike-Hohlen natürlich keine Architektur, sondern ein Naturraum. Dennoch erinnern die Dimensionen des Haupteingangs durchaus an monumentale Bauwerke: Fotos des Tourismusministeriums von Anambra und verschiedener Bildagenturen zeigen einen imposanten Höhlenmund, dessen Öffnung mehrere Meter hoch und breit ist. Der Eingang ist über eine lange Treppe mit zahlreichen Stufen erreichbar, die sich in Serpentinen den Hang hinabzieht. Reisereportagen erwähnen hier teils dreistellige Stufenzahlen, doch offizielle, übereinstimmende Angaben sind selten, weshalb seriöse Quellen eher allgemein von einem längeren Abstieg sprechen.

Im Inneren der Höhlen finden Besucher:innen ein komplexes System aus Kammern und Tunneln, das sich in verschiedene Richtungen verzweigt. Charakteristisch sind die von Wasser glattgeschliffenen Felswände, die teils rötlich-braun leuchten, sowie die sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Durch Teile des Höhlensystems fließt ein Bach, der zu Becken und kleineren natürlichen „Pools“ führt. In einigen Beschreibungen wird geschildert, dass Pilger:innen sich dort symbolisch reinigen – ein Ritual, das an religiöse Waschungen oder Tauchbäder in anderen Kulturen erinnert.

Die „Gestaltung“ des Ortes wird maßgeblich von der lokalen Gemeinschaft geprägt. Am Rand des Waldgebietes finden sich oft einfache Schreine, traditionelle Opferstellen und teilweise geschnitzte Holzobjekte, die auf die spirituelle Nutzung verweisen. Die nigerianische Presse und Kulturmagazine stellen heraus, dass bestimmte Zonen für Rituale reserviert sind und Besucher:innen gebeten werden, diese zu respektieren und auf Anweisungen der lokalen Führer zu hören. Die Höhlen sind somit nicht nur Naturphänomen, sondern Teil eines lebendigen immateriellen Kulturerbes.

Aus Sicht von Kultur- und Naturexpert:innen sind drei Merkmale besonders hervorzuheben:

1. Der heilige Wald als Schutzgürtel: Rund um die Ogbunike-Hohlen liegt ein dichter Wald, der nach traditioneller Vorstellung heilig ist. Diese religiöse Bedeutung hat über Jahrzehnte, teilweise Jahrhunderte, einen wirksamen Schutz vor Abholzung geschaffen – ähnlich wie heilige Haine in anderen Teilen Afrikas oder alte Dorflinden in Europa, die als Tabuzonen galten. Umweltorganisationen verweisen darauf, dass solche heiligen Wälder oft eine hohe Biodiversität aufweisen, da sie von wirtschaftlicher Nutzung weitgehend verschont bleiben.

2. Die Verbindung von Geologie und Spiritualität: Anders als bei vielen touristisch erschlossenen Höhlen, in denen spektakuläre Beleuchtung und Infrastruktur im Vordergrund stehen, bleibt Ogbunike vergleichsweise naturnah. Der Fokus liegt auf der Wahrnehmung des Ortes als mystischer Raum. Für Besucher:innen aus Europa kann diese Verbindung aus spiritueller Tradition und Rohheit der Natur sehr eindrucksvoll sein – sie verlangt aber auch ein höheres Maß an Sensibilität und Respekt.

3. Die Rolle im Selbstbild der Region: In Publikationen des Bundesstaats Anambra wird Ogbunike häufig als identitätsstiftendes Wahrzeichen hervorgehoben. Die Höhlen stehen sinnbildlich für den kulturellen Reichtum der Igbo-Gemeinschaften und werden in regionalen Kampagnen präsentiert, um sowohl Inlandsreisende als auch internationale Gäste anzusprechen. Für Nigeria insgesamt sind die Ogbunike Caves ein Beispiel dafür, wie Natur- und Kulturerbe außerhalb der bekannten Großstädte Lagos oder Abuja aussehen kann.

Ogbunike-Hohlen besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Die Ogbunike-Hohlen liegen nahe der Stadt Ogbunike im Bundesstaat Anambra im Südosten Nigerias, nicht weit von der größeren Stadt Onitsha entfernt. Von Deutschland aus gibt es in der Regel keine Direktflüge in diese Region; gängige Anreisewege führen über internationale Drehkreuze wie Lagos oder Abuja, teilweise auch über Zwischenstopps in anderen afrikanischen oder europäischen Metropolen. Von Lagos oder Abuja aus wird üblicherweise ein Inlandsflug zu einem näher gelegenen Flughafen in Betracht gezogen, anschließend folgt eine Fahrt per Auto oder Minibus nach Ogbunike. Konkrete Routen und Flugpläne ändern sich regelmäßig, weshalb es sinnvoll ist, vor einer Reise aktuelle Verbindungen über Fluggesellschaften oder Reisebüros zu prüfen.
  • Anreise im Land: Innerhalb Nigerias ist Ogbunike per Straße erreichbar. Die Straßenqualität in der Region kann variieren, und je nach Jahreszeit sind Schlaglöcher, Staus oder witterungsbedingte Beeinträchtigungen möglich. Reiseführer empfehlen, Fahrten mit ortskundigen Fahrer:innen zu planen oder über etablierte Agenturen zu organisieren. Der Besuch der Höhlen erfolgt meist im Rahmen einer Tagesfahrt von einem nahegelegenen Stadtzentrum aus.
  • Öffnungszeiten: Offizielle, international einheitliche Öffnungszeiten sind selten verbindlich publiziert. Der Zugang wird häufig von lokalen Verwaltungen und Gemeindestrukturen organisiert, und Zeiten können z.B. von Wochentag, Wetter oder Feiertagen abhängen. Einige Quellen sprechen von Tagesöffnungszeiten, bei denen der Besuch im Hellen vorgesehen ist. Da sich Angaben unterscheiden und sich Bedingungen ändern können, sollten Reisende die jeweils aktuellen Informationen unmittelbar vor dem Besuch über lokale Tourismusbüros, Unterkünfte oder offizielle Stellen im Bundesstaat Anambra einholen. Ein allgemeiner Hinweis: Höhlenbesuche eignen sich vor allem für die Tagesstunden, wenn die An- und Abreise bei Tageslicht möglich ist.
  • Eintritt: Zu den konkreten Eintrittspreisen kursieren unterschiedliche Angaben, und Wechselkurse des nigerianischen Naira ändern sich häufig. Seriöse Quellen betonen daher eher, dass in der Regel ein moderates Eintrittsgeld erhoben wird, das für die Instandhaltung des Wegesystems, die lokale Gemeinschaft und Führungsangebote verwendet wird. Es empfiehlt sich, einen Betrag in bar in der Landeswährung einzuplanen und vorab bei Unterkunft oder Reiseleitung nach dem aktuell erwartbaren Rahmen zu fragen. Im Hinblick auf Umrechnung kann grob von einem niedrigen zweistelligen Euro-Betrag ausgegangen werden, abhängig von Wechselkurs und konkreter Gebührenstruktur.
  • Beste Reisezeit: Nigeria liegt in den Tropen und kennt ausgeprägte Regen- und Trockenzeiten. Für die Region Anambra wird häufig die Trockenzeit als besonders geeignet für Ausflüge in die Natur genannt, da Straßenverhältnisse und Wege in dieser Phase tendenziell besser sind und Regenfälle weniger intensiv auftreten. Die genauen Monate der Trockenzeit können je nach Jahr leicht variieren; häufig sind die Monate rund um den europäischen Winter bis Frühjahr günstiger. Gleichzeitig ist es während der Trockenzeit oft heißer, weshalb Besuche eher am frühen Morgen oder am späten Nachmittag angenehmer sind. Für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum kann das Klima wegen hoher Luftfeuchtigkeit anstrengend sein – eine behutsame Anpassung an Hitze ist sinnvoll.
  • Klima und Ausrüstung: Hohe Luftfeuchtigkeit, Temperaturen deutlich über 25 °C und der Wechsel zwischen Hitze draußen und Kühle in der Höhle erfordern passende Kleidung. Empfehlenswert sind leichte, atmungsaktive Kleidung, rutschfeste Schuhe mit gutem Profil (da die Wege und Felsen feucht und glatt sein können), eine Regenjacke in der Regenzeit und eine kleine Taschenlampe oder Stirnlampe. Viele Besucher:innen tragen zudem eine Kopfbedeckung und Mückenschutz. Trinkwasser sollte in ausreichender Menge mitgeführt werden – auf Umweltverträglichkeit der Verpackung ist zu achten.
  • Sprache vor Ort: Amtssprache in Nigeria ist Englisch. Zusätzlich sprechen viele Menschen in der Region Igbo als lokale Sprache. Deutsch wird kaum gesprochen. Für Reisende aus Deutschland ist es hilfreich, zumindest grundlegende Englischkenntnisse mitzubringen. In vielen städtischen Zentren gibt es Personen mit gutem Englisch; im ländlichen Umfeld können Sprachkenntnisse variieren, wobei oft einfache Verständigung auf Englisch möglich ist.
  • Zahlung und Trinkgeld: Nigeria ist stark bargeldorientiert, wenngleich in größeren Städten auch Kartenzahlung und mobile Bezahldienste zunehmend verbreitet sind. In ländlichen Regionen wie rund um Ogbunike sollte man jedoch nicht auf Kartenzahlung vertrauen und ausreichend Bargeld in der Landeswährung dabeihaben. Trinkgeld ist im Dienstleistungssektor üblich und trägt gerade in touristischen Regionen dazu bei, lokale Einkommen zu sichern. Kleine Beträge für Führer:innen, Fahrer:innen oder Servicepersonal haben sich etabliert, genaue Prozentsätze sind weniger formal als in Europa, orientieren sich aber an der Zufriedenheit mit der Leistung.
  • Kleiderordnung und Respekt: Als heiliger Ort folgen die Ogbunike-Hohlen bestimmten, teilweise informell überlieferten Regeln. Verschiedene Beschreibungen verweisen darauf, dass besonders auf respektvolle Kleidung geachtet werden sollte – Schultern und Knie bedeckt, keine allzu körperbetonte oder freizügige Kleidung. In manchen Fällen wird Besucher:innen geraten, Schuhe an bestimmten Stellen auszuziehen oder auf bestimmte Zonen zu verzichten. Es empfiehlt sich, Hinweise lokaler Führer:innen zu befolgen und Fotos nicht dort zu machen, wo dies ausdrücklich unerwünscht ist.
  • Fotografie: Konkrete Foto-Regeln können sich ändern. Häufig ist das Fotografieren im Eingangsbereich und in weniger sensiblen Zonen erlaubt, während bei Ritualplätzen und während religiöser Handlungen Zurückhaltung geboten ist. Vor dem Fotografieren von Personen sollte immer um Erlaubnis gebeten werden. Da Licht in der Höhle begrenzt ist, arbeiten viele Fotograf:innen mit höheren ISO-Werten oder leichten Stativlösungen – Blitzlicht kann an sensiblen Stellen unerwünscht sein.
  • Sicherheit und Gesundheitsvorsorge: Generelle Reise- und Sicherheitshinweise für Nigeria werden vom Auswärtigen Amt regelmäßig aktualisiert. Vor jeder Reise sollten deutsche Staatsbürger die aktuellen Einschätzungen und Empfehlungen auf der offiziellen Seite des Auswärtigen Amts (auswaertiges-amt.de) prüfen. Für Reisen außerhalb Europas ist außerdem eine Auslandskrankenversicherung dringend angeraten, zumal medizinische Infrastruktur in ländlichen Regionen weniger dicht ist als in deutschen Großstädten. Standardimpfungen sollten überprüft und mögliche zusätzliche Impfungen oder Prophylaxen (z.B. gegen Tropenkrankheiten) mit einem Tropenmediziner oder einer Reisemedizinischen Beratungsstelle abgestimmt werden.
  • Einreisebestimmungen: Für Nigeria gelten Visumspflicht und weitere Einreiseauflagen, die sich ändern können. Deutsche Staatsbürger sollten aktuelle Einreisehinweise, Visabestimmungen und Sicherheitseinschätzungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei der nigerianischen Botschaft in Deutschland prüfen. Reisende aus Österreich und der Schweiz konsultieren die jeweiligen nationalen Außenministerien oder Botschaften und konsularischen Vertretungen.
  • Zeitzone: Nigeria liegt in der Zeitzone „West Africa Time“, die in der Regel eine Stunde vor der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) liegt, während der europäischen Winterzeit also etwa MEZ+1. Da Nigeria keine Umstellung auf Sommerzeit vornimmt, verschiebt sich die Differenz zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) saisonal. Für konkrete Reisezeiträume empfiehlt sich ein aktueller Blick auf eine Zeitzonen- oder Weltuhr-App.
  • Anreisezeit aus Deutschland: Ab großen deutschen Flughäfen wie Frankfurt, München oder Berlin ist für eine Reise nach Nigeria, inklusive Umsteigen, in der Regel mit einer Gesamtflugzeit von deutlich über 6 Stunden zu rechnen, oft sind eher 8–10 Stunden realistisch, abhängig von Route und Wartezeiten. Hinzu kommen Inlandsflüge oder längere Auto- bzw. Busfahrten bis nach Ogbunike. Wer eine Reise plant, sollte also mindestens einen ganzen Tag für die Anreise einplanen.

Warum Ogbunike Caves auf jede Ogbunike-Reise gehört

Für Reisende aus Deutschland, die über die klassischen Safaris und Strandziele hinausblicken möchten, bieten die Ogbunike-Hohlen ein außergewöhnliches Erlebnis. Die Kombination aus Natur, Spiritualität und authentischem Alltagsleben in der Region unterscheidet sich deutlich von vielen stark inszenierten Sehenswürdigkeiten. Hier ist vieles noch im Fluss: Infrastruktur wird schrittweise ausgebaut, gleichzeitig bleibt die spirituelle Nutzung lebendig.

Wer Ogbunike besucht, erlebt nicht nur die Höhlen selbst, sondern auch die Umgebung: kleine Dörfer, Märkte mit lokalen Produkten, Straßenstände mit nigerianischer Küche und die typische Betriebsamkeit einer wachsenden Region. Für Kulturinteressierte lassen sich Besuche der Höhlen mit Ausflügen zu weiteren Stätten im Bundesstaat Anambra verbinden, etwa zu religiösen Zentren, Flüssen oder historischen Orten, über die lokale Reiseanbieter informieren.

Die Atmosphäre in den Ogbunike-Hohlen ist schwer mit Worten zu fassen: das Tropfen von Wasser, das leise Echo der eigenen Schritte, der Geruch von feuchter Erde und die spürbare Ehrfurcht vieler Besucher:innen. Reisende berichten von einem Gefühl, in eine „andere Zeit“ einzutreten, in der Mythen und Naturerfahrungen ineinander übergehen. Gerade dieser Moment des Innehaltens macht den Reiz des Ortes aus. Vergleiche mit europäischen Höhlen wie der Teufelshöhle in der Fränkischen Schweiz oder der Atta-Höhle im Sauerland hinken, denn Ogbunike ist weniger inszeniert, weniger museal – und dafür unmittelbarer.

Praktisch betrachtet lohnt sich ein Besuch vor allem für Reisende, die eine Nigeria-Rundreise planen, Verwandte oder Geschäftsbeziehungen im Land haben oder gezielt den kulturellen und landschaftlichen Reichtum jenseits der Metropolen kennenlernen möchten. Wer bereit ist, mehr Reiselogistik und ein höheres Maß an Selbstständigkeit in Kauf zu nehmen, wird mit eindrücklichen Bildern und Begegnungen belohnt, die noch lange nachwirken.

Ogbunike-Hohlen in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien tauchen die Ogbunike-Hohlen vor allem in Reise- und Naturfeeds aus Nigeria auf – eindrucksvolle Fotos vom Höhleneingang, kurze Videos vom Abstieg über die Treppen, Selfies in der dämmrigen Felslandschaft und Aufnahmen traditioneller Rituale vermitteln einen ersten Eindruck der Atmosphäre. Für deutschsprachige Reisende sind diese Inhalte eine gute Ergänzung zu klassischen Reiseführern, um die Stimmung vor Ort zu erspüren und aktuelle Hinweise oder Erfahrungsberichte zu finden.

Häufige Fragen zu Ogbunike-Hohlen

Wo liegen die Ogbunike-Hohlen genau?

Die Ogbunike-Hohlen befinden sich nahe der Stadt Ogbunike im Bundesstaat Anambra im Südosten Nigerias, in einer hügeligen, tropisch bewaldeten Landschaft. Die nächstgrößere Stadt ist Onitsha, von der aus sich Besuch und Anreise meist am besten organisieren lassen.

Welche Bedeutung haben die Ogbunike Caves für die lokale Bevölkerung?

Die Ogbunike Caves gelten als heiliger Ort der lokalen Igbo-Gemeinschaften. Sie werden seit vielen Generationen für spirituelle Rituale, symbolische Reinigungen und als Ort der Einkehr genutzt. Gleichzeitig sind sie ein wichtiges Identitätssymbol für die Region Anambra und ein nationales Naturmonument.

Wie anspruchsvoll ist ein Besuch der Ogbunike-Hohlen?

Ein Besuch setzt eine gewisse körperliche Fitness voraus. Der Zugang erfolgt über eine längere Treppe, und die Wege im Höhlenbereich können feucht und rutschig sein. Stabiler Tritt, festes Schuhwerk und Vorsicht sind wichtig. Für Menschen mit starken Einschränkungen der Mobilität kann der Besuch herausfordernd sein, da Infrastruktur wie Geländer oder barrierefreie Wege nur begrenzt vorhanden sind.

Welche Ausrüstung sollte man für den Besuch einplanen?

Empfohlen werden rutschfeste Schuhe, leichte atmungsaktive Kleidung, eine Taschen- oder Stirnlampe, Mückenschutz und ausreichend Trinkwasser. In der Regenzeit ist eine leichte Regenjacke sinnvoll. Fotoausrüstung sollte robust und gegen Feuchtigkeit geschützt sein. Wichtige Dokumente und elektronische Geräte sollten in wasserabweisenden Verpackungen transportiert werden.

Wann ist die beste Reisezeit für die Ogbunike-Hohlen?

Als günstig gilt meist die Trockenzeit, weil Straßenverhältnisse und Wege dann üblicherweise besser sind. Die genauen Monate können von Jahr zu Jahr leicht variieren, typischerweise liegen sie im Zeitraum des europäischen Winters bis Frühlings. Besuche in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden sind wegen Hitze und Lichtverhältnissen oft angenehmer. Konkrete Empfehlungen sollten vorab mit lokalen Anbietern abgestimmt werden.

Mehr zu Ogbunike-Hohlen auf AD HOC NEWS

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 69460255 |