Palast Almudaina, Palau de l'Almudaina

Palast Almudaina: Mallorcas stiller Königspalast über dem Meer

20.05.2026 - 19:48:05 | ad-hoc-news.de

Der Palast Almudaina, der historische Palau de l'Almudaina in Palma, Spanien, erzählt zwischen Meerblick, maurischen Bögen und spanischer Krone eine überraschend vielschichtige Geschichte.

Palast Almudaina, Palau de l'Almudaina, Palma
Palast Almudaina, Palau de l'Almudaina, Palma

Wenn sich am Abend das Licht über der Bucht von Palma golden färbt, leuchtet der Palast Almudaina wie eine steinerne Bühne über dem Meer. Der Palau de l'Almudaina („Palast der Zitadelle“ aus dem Arabischen) liegt direkt neben der Kathedrale La Seu und bildet mit ihr das wohl eindrucksvollste Duo der Inselhauptstadt – ein Ort, an dem sich maurische Vergangenheit, christliche Krone und mediterranes Lebensgefühl in einem einzigen Bauwerk verdichten.

Palast Almudaina: Das ikonische Wahrzeichen von Palma

Der Palast Almudaina ist das offizielle Königsschloss der spanischen Krone auf Mallorca. Er liegt im historischen Zentrum von Palma, direkt über dem Hafen, und gehört laut der spanischen Verwaltung der Königlichen Paläste zu den „Reales Sitios“ – jenen Residenzen, die bis heute für offizielle Zeremonien der Monarchie genutzt werden. In der Praxis ist der Palau de l'Almudaina jedoch vor allem eines: ein beeindruckend gut erhaltener Geschichtsspeicher, der Besucher:innen über Jahrhunderte hinweg führt.

Die Atmosphäre ist einzigartig: Draußen das flirrende Licht über der Bucht, Palmen und der Wind vom Meer; drinnen kühle, dicke Mauern, gotische Säle, maurische Bögen und weitläufige Innenhöfe mit Wasserbecken. Der Kontrast könnte größer kaum sein und macht den Palast zu einer der markantesten Sehenswürdigkeiten der Balearen. Reiseführer wie „Marco Polo Mallorca“ und das „ADAC Reisemagazin Mallorca“ stellen den Palast immer wieder als festen Bestandteil eines Stadtrundgangs durch Palma vor.

Für Reisende aus Deutschland ist der Palast Almudaina auf mehreren Ebenen spannend. Zum einen als leicht erreichbares Kulturerlebnis – die Flugzeit von Frankfurt, München oder Berlin nach Palma liegt in der Regel bei gut 2 bis 2,5 Stunden – zum anderen, weil sich hier mediterraner Urlaub und historische Tiefenschärfe verbinden. Anders als viele Strandziele bietet Mallorca mit Palma ein kulturelles Zentrum, das man an einem Tag kompakt erleben kann: Kathedrale, Palast und Altstadt liegen wenige Schritte voneinander entfernt.

Geschichte und Bedeutung von Palau de l'Almudaina

Die Geschichte des Palau de l'Almudaina spiegelt die wechselvolle Vergangenheit Mallorcas wider. Archäologische Untersuchungen, auf die sich unter anderem die offizielle Website der „Patrimonio Nacional“ (Verwaltung der spanischen Königspaläste) und spanische Kulturbehörden beziehen, deuten darauf hin, dass an dieser Stelle bereits zur römischen Zeit eine Festung existierte. Wirklich prägend wurde der Ort jedoch unter der islamischen Herrschaft über die Balearen: Im 10. und 11. Jahrhundert entstand hier eine maurische Zitadelle mit Palastfunktion, die namengebend war – „al-mudayna“ steht für eine befestigte Oberstadt beziehungsweise Zitadelle.

Im Jahr 1229 eroberte der aragonesisch-katalanische König Jaume I. (Jakob I., auch „el Conquistador“) Mallorca. Thron und Krone wechselten, doch die strategische Lage der Festung blieb entscheidend. In den folgenden Jahrzehnten wandelten die neuen christlichen Herrscher den maurischen Palast schrittweise in eine königliche Residenz um. Historische Quellen, auf die etwa die Kulturredaktionen von „El País“ und der „Diari de Mallorca“ verweisen, datieren zentrale gotische Umbauten im 13. und 14. Jahrhundert, insbesondere unter Jaume II., König von Mallorca. In diese Zeit fällt die Umformung zu einem repräsentativen Königspalast im Stil der katalanischen Gotik.

Die Bedeutung des Palastes war politisch wie symbolisch: Als Residenz der Krone von Mallorca und später als Sitz der Vertreter der Krone von Aragón und der spanischen Könige diente er immer wieder als Ort für Empfänge, Ratsversammlungen und feierliche Akte. Heute wird er laut „Patrimonio Nacional“ weiterhin für einzelne offizielle Veranstaltungen der spanischen Königsfamilie genutzt, etwa bei Besuchen auf Mallorca in den Sommermonaten. Anders als das Marivent-Palastgelände, das als privater Sommersitz der Königsfamilie dient, ist der Palast Almudaina ganzjährig für die Öffentlichkeit zugänglich, sofern keine offiziellen Anlässe dagegenstehen.

Bemerkenswert ist die historische Schichtung: Unter den gotischen Sälen und königlichen Wappenschildern finden sich Spuren der islamischen Architektur, und wiederum darunter Hinweise auf ältere römische und frühmittelalterliche Bebauung. Kunsthistoriker:innen, auf die sich unter anderem das spanische Kulturministerium und Beiträge in der „National Geographic Historia“ beziehen, sehen im Almudaina-Palast ein exemplarisches Beispiel für die Überlagerung von Macht- und Religionsstrukturen im westlichen Mittelmeerraum.

Für ein deutschsprachiges Publikum lässt sich die zeitliche Einordnung gut vergleichen: Während das Brandenburger Tor in Berlin erst Ende des 18. Jahrhunderts errichtet wurde, war der Palast Almudaina in weiten Teilen bereits seit dem späten Mittelalter als Residenz etabliert – also mehrere Jahrhunderte früher. Er ist damit etwa zeitgleich mit der Entstehung des gotischen Teils der Kölner Kathedrale und deutlich älter als viele bekannte Schlösser im deutschsprachigen Raum.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist der Palast Almudaina ein faszinierender Mischbau: maurische Grundstruktur, darüber katalanisch-gotische Repräsentationsarchitektur und spätere Ergänzungen. Laut „Patrimonio Nacional“ zählt das Ensemble zu den bedeutendsten Beispielen der mittelalterlichen Palastarchitektur auf den Balearen. Ein Rundgang führt durch mehrere Zonen, die unterschiedliche Epochen widerspiegeln.

Von außen prägen mächtige, eher schlichte Mauern und zinnenartige Aufsätze das Bild. Die Fassade zum Meer hin wirkt fast wie ein Kastell, das die Altstadt gegen die Bucht schützt. Der Haupteingang zur Stadtseite führt Besucher:innen durch Tore in den inneren Hof. Dieser Patio mit Palmen und Wasserbecken erinnert an maurische Gartenkunst: Wasser als kühlendes, reflektierendes Element, Arkaden, die Schatten spenden, dazu symmetrisch angeordnete Grünflächen – ein Motiv, das man auch aus der Alhambra von Granada oder dem Alcázar von Sevilla kennt, wenn auch im Almudaina-Palast in kleinerem Maßstab.

Im Inneren öffnen sich mehrere repräsentative Säle. Besonders eindrucksvoll sind:

  • Der SalĂłn del Trono (Thronsaal): Ein hoher gotischer Saal mit Steinbögen und königlichen Wappen. Hier wird die Verbindung zur Krone Spaniens sichtbar. Laut der Verwaltung der Königspaläste wird dieser Saal bis heute fĂĽr bestimmte offizielle Anlässe genutzt.
  • Die Kapelle Santa Anna: Eine gotische Kapelle, die den christlichen Umbau der einst islamischen Residenz markiert. Kunsthistorische Publikationen der balearischen Denkmalpflege betonen die Bedeutung der Kapelle fĂĽr die sakrale Kontinuität des Ortes.
  • Der Königliche Hof (Patio del Rey): Ein Innenhof mit Arkaden, Springbrunnen und Blickachsen Richtung Kathedrale La Seu und Meer – ein bevorzugter Fotospot.

In nahezu allen öffentlichen Bereichen finden sich Möbel, Teppiche, Tapisserien und Kunstwerke, die überwiegend aus späteren Jahrhunderten stammen. Die offizielle Verwaltung weist darauf hin, dass ein Teil der Ausstattung aus königlichen Sammlungen kommt und die Räume so eingerichtet sind, dass sie den Charakter einer königlichen Residenz des 16. bis 18. Jahrhunderts vermitteln. Wandteppiche mit historischen Schlachtszenen oder mythologischen Motiven erzählen zusätzliche Geschichten, die sich Besucher:innen mit Hintergrundwissen zu Europa und Spanien erschließen können.

Besonders reizvoll ist der Blick nach außen: An mehreren Stellen öffnet sich der Palast Richtung Hafen und Meer. Von den Terrassen und Fenstern aus sieht man die Bucht von Palma, den Paseo Marítimo und die Marina. Im Zusammenspiel mit der unmittelbar benachbarten Kathedrale entsteht eine markante Silhouette, die man von Kreuzfahrtschiffen, aus dem Flugzeug beim Anflug oder von Fotos kennt. Medien wie „Deutsche Welle“ und „GEO Saison“ nutzen die Ansicht von Kathedrale und Palast regelmäßig als Symbolbild für Palma.

Ein weiteres architektonisches Detail ist die Integration von Verteidigungselementen in einen repräsentativen Palast. Zinnen, Türme und dicke Mauern zeigen, dass die Residenz in einer Zeit entstand, in der Macht und Schutz untrennbar verbunden waren. Diese Kombination aus Wehrhaftigkeit und höfischem Glanz ist für Besucher:innen aus Deutschland vielleicht am ehesten mit Burgen am Rhein oder in Franken vergleichbar, allerdings in einer mediterranen und islamisch-christlich geprägten Variante.

Kunsthistoriker:innen, die in Fachpublikationen und auf Konferenzen zur mediterranen Gotik referieren, heben hervor, dass der Palast Almudaina ein wichtiges Bindeglied zwischen nordspanischer, katalanischer und insularer Architektur ist. Elemente der katalanischen Gotik – wie klare Linien, relativ reduzierte Ornamentik und funktionale Raumaufteilungen – treffen auf maurische Dekormotive und Raumstrukturen. In der deutschen Fachliteratur zur europäischen Architekturgeschichte wird der Palast zwar seltener ausführlich behandelt, gilt aber als lohnendes Beispiel für die kulturelle Verschmelzung im westlichen Mittelmeer.

Palast Almudaina besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Palast Almudaina liegt im historischen Zentrum von Palma de Mallorca, direkt neben der Kathedrale La Seu und oberhalb des Hafens. Vom Flughafen Palma de Mallorca (PMI) sind es je nach Verkehr ungefähr 8 bis 10 km bis in die Altstadt. Die Fahrt mit Taxi, Mietwagen oder Bus dauert in der Regel 15 bis 25 Minuten.

    Für Reisende aus Deutschland ist Palma bequem erreichbar. Von großen Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC), Berlin (BER), Düsseldorf (DUS) oder Hamburg (HAM) bestehen ganzjährig oder saisonal häufig Direktverbindungen nach Palma, die Fly-Zeiten in der Regel zwischen etwa 2 und 2,5 Stunden liegen. Da Flugpläne sich regelmäßig ändern, sollten Reisende die aktuellen Verbindungen direkt bei Airlines oder Buchungsportalen prüfen.

    Eine Anreise mit dem Auto aus Deutschland ist theoretisch möglich, erfordert jedoch zusätzlich eine Fährverbindung vom spanischen Festland (z. B. ab Barcelona oder Valencia) nach Palma. Informationen zu Fähren bieten die Reedereien und spanische Hafenbehörden; verlässliche, langfristig gültige Angaben zu Fahrplänen lassen sich generell nur tagesaktuell recherchieren.
  • Ă–ffnungszeiten
    Der Palast Almudaina ist ganzjährig als Museum und offizieller Königspalast zugänglich. Nach Angaben der „Patrimonio Nacional“ und Informationen aus spanischen Tourismusportalen orientieren sich die Öffnungszeiten an saisonalen Rhythmen und können insbesondere an Feiertagen oder bei offiziellen Anlässen variieren. Daher gilt: Öffnungszeiten können sich ändern – die aktuell gültigen Zeiten sollten direkt bei der Verwaltung des Palastes oder auf der offiziellen Website der Königspaläste (Patrimonio Nacional) vor dem Besuch geprüft werden.
  • Eintritt
    Für den Besuch des Palastes wird eine Eintrittsgebühr erhoben. Die genaue Höhe des Tickets und mögliche Ermäßigungen (z. B. für Kinder, Studierende oder ältere Menschen) können sich verändern. Zudem gibt es an manchen spanischen Königspalästen bestimmte Tage oder Zeitfenster, an denen EU-Bürger:innen freien oder reduzierten Eintritt erhalten. Da sich diese Regelungen ändern können, sollten Reisende die jeweils aktuellen Ticketpreise und Konditionen direkt über die offizielle Website von Patrimonio Nacional oder das touristische Informationsbüro von Palma einsehen.

    Gezahlt werden kann üblicherweise in Euro vor Ort, häufig sowohl bar als auch mit gängigen Kreditkarten. Hinweise auf akzeptierte Kartenarten finden sich in der Regel an der Kasse oder online.
  • Beste Reisezeit
    Mallorca ist grundsätzlich ganzjährig ein Reiseziel, klimatisch besonders angenehm sind Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis Anfang November). In diesen Monaten sind Temperaturen häufig milder als im Hochsommer, und die Altstadt von Palma ist etwas weniger überlaufen. Für den Besuch des Palast Almudaina bedeutet dies: angenehmere Temperaturen in den Höfen und auf den Terrassen, weniger Wartezeiten und entspannteres Besichtigen der Säle.

    Im Hochsommer (Juli und August) kann es in Palma tagsüber sehr warm werden – mit Temperaturen häufig über 30 °C. Dann empfiehlt es sich, den Palast eher am frühen Vormittag oder späteren Nachmittag zu besuchen. An Tagen mit Kreuzfahrtanläufen ist die Altstadt teils besonders gut besucht; wer flexibel ist, plant den Rundgang außerhalb der Stoßzeiten ein.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleidung, Fotos
    Sprache: Offizielle Sprachen auf Mallorca sind Spanisch (Castellano) und Katalanisch (auf den Balearen in einer Variante als Mallorquin). In touristischen Bereichen von Palma wird vielfach auch Englisch gesprochen, teilweise auch Deutsch, insbesondere in Hotels und an zentralen touristischen Punkten. Im Palast selbst sind Beschilderungen und Informationen häufig auf Spanisch, Katalanisch und teils auf Englisch verfügbar. Wer nur Deutsch spricht, kommt im Umfeld meist dennoch zurecht, sollte aber bei speziellen Fragen eher auf Englisch ausweichen.

    Zahlung: In Spanien ist Kartenzahlung weit verbreitet. In Palma akzeptieren viele Einrichtungen gängige Kreditkarten (Visa, Mastercard) und auch kontaktlose Zahlungen per Smartphone. Eine deutsche Girocard (früher EC-Karte) funktioniert nicht überall verlässlich wie innerhalb Deutschlands; für Sicherheit empfiehlt sich eine Kreditkarte. Kleinere Beträge – etwa für Kaffee, Eis oder Trinkgeld – lassen sich gut bar in Euro bezahlen.

    Trinkgeld: In Spanien ist Trinkgeld üblich, aber moderat. In Cafés und Restaurants rund um den Palast Almudaina ist ein Aufrunden der Rechnung oder ein Trinkgeld von etwa 5 bis 10 Prozent bei gutem Service üblich. In Museen und Palästen ist Trinkgeld nicht üblich, außer eventuell für freiwillige Führungen oder Audioguide-Empfehlungen, sofern angeboten.

    Kleidung: Für den Besuch des Palast Almudaina gibt es keine strenge Kleiderordnung wie in manchen Sakralbauten. Da sich im Palast jedoch eine Kapelle befindet und der Ort als königliche Residenz gilt, sind respektvolle, nicht zu freizügige Outfits ratsam. In den Sommermonaten sind leichte, luftige Kleidung und bequeme Schuhe sinnvoll, da man sich zwischen Innen- und Außenbereichen bewegt und einige Stufen zu bewältigen sind.

    Fotografieren: In vielen Bereichen des Palastes ist Fotografieren ohne Blitz erlaubt. Dies kann sich jedoch ändern, und bestimmte Säle oder Ausstellungsstücke können Einschränkungen unterliegen. Vor Ort informieren Hinweisschilder oder das Aufsichtspersonal über die jeweils gültigen Regeln. Blitzlicht und Stative sind in historischen Innenräumen europäischer Museen häufig nicht gestattet, um Kunstwerke zu schützen und andere Gäste nicht zu stören.
  • Einreisebestimmungen und praktische Hinweise
    Mallorca gehört zu Spanien und damit zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsbürger genügt für die Einreise in der Regel ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Da sich Einreise- und Sicherheitsbestimmungen ändern können, sollten Reisende aus Deutschland vor Abflug die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen.

    Innerhalb der EU können Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen ihre europäische Krankenversicherungskarte nutzen. Trotzdem empfehlen viele Verbraucherschützer und Reiseexperten eine zusätzliche Auslandsreise-Krankenversicherung, um etwa Rücktransporte abzusichern.

    Zeitverschiebung: Mallorca liegt in der gleichen Zeitzone wie Deutschland (Mitteleuropäische Zeit, MEZ, beziehungsweise Mitteleuropäische Sommerzeit, MESZ). Es gibt daher keine Zeitverschiebung zwischen Palma und deutschen Städten.

    Verkehr vor Ort: Die Altstadt von Palma ist teilweise verkehrsberuhigt, Parkplätze sind im historischen Zentrum begrenzt. Viele Besucher:innen wählen deshalb den öffentlichen Bus, Taxis oder gehen zu Fuß, wenn sie bereits in Palma wohnen. Vom Hafen aus ist der Palast Almudaina fußläufig erreichbar; von der Kathedrale sind es nur einige Dutzend Meter.

Warum Palau de l'Almudaina auf jede Palma-Reise gehört

Wer nach Mallorca reist, denkt häufig zuerst an Buchten, Strände und das Tramuntana-Gebirge. Doch ein Besuch in Palma de Mallorca zeigt schnell: Die Inselhauptstadt hat eine kulturelle und historische Tiefe, die viele Reisende überrascht. Der Palau de l'Almudaina ist dabei ein zentraler Baustein dieses Erlebnisses.

Zum einen erlaubt der Palast ein selten direktes Eintauchen in die Geschichte der Insel: vom muslimischen Emirat über das christliche Königreich Mallorca bis hin zur heutigen spanischen Monarchie. Diese Epochen lassen sich in den Mauern, Sälen und Höfen regelrecht ablesen. Für historisch interessierte Besucher:innen aus Deutschland bietet der Palast eine anschauliche Ergänzung zu Schulwissen über die europäische Geschichte – hier wird sichtbar, wie eng die Entwicklungen im Mittelmeerraum mit denen nördlich der Alpen verflochten sind.

Zum anderen ist der Besuch atmosphärisch sehr intensiv. Während man durch die Innenhöfe schlendert, hört man gelegentlich die Glocken der Kathedrale La Seu, in der Ferne das Rauschen der Stadt und das Hupen der Schiffe im Hafen. Die Luft riecht nach Meer, und auf den Terrassen blenden Licht und Reflexionen vom Wasser. Dieser sinnliche Kontext unterscheidet den Palast Almudaina von vielen Schlössern im Binnenland Europas. Er vermittelt ein Gefühl dafür, dass Mallorca immer auch ein Knotenpunkt von Seewegen und Kulturen war.

Ein weiterer Pluspunkt für eine Städtereise ist die unmittelbare Nähe zu anderen Sehenswürdigkeiten: In wenigen Gehminuten erreichen Besucher:innen neben der Kathedrale La Seu auch den Parc de la Mar mit seiner großen Wasserfläche, die Altstadtgassen mit Boutiquen, Cafés und Tapas-Bars sowie Museen wie das Es Baluard Museu d'Art Contemporani de Palma. Dadurch lässt sich der Palast problemlos in einen halbtägigen oder ganztägigen Stadtrundgang integrieren.

Reiseführer und renommierte Magazine wie „Merian“, „GEO Saison“ und das „ADAC Reisemagazin“ betonen immer wieder, dass gerade dieser Mix aus Kultur, Kulinarik und Meerblick Palma so attraktiv macht. Der Palast Almudaina ist dabei nicht nur eine Sehenswürdigkeit zum Abhaken, sondern ein Schlüssel, um Mallorca jenseits von Klischees über Ballermann und Strandurlaub zu verstehen.

Wer seinen Aufenthalt auf der Insel sinnvoll strukturieren möchte, kann den Besuch des Palastes etwa an den Anfang einer Reise stellen, um zunächst den historischen Kontext kennenzulernen, und später Ausflüge in andere Regionen der Insel zu unternehmen. So entsteht ein Gesamtbild, das vom Gebirgsdorf im Tramuntana-Gebirge bis zur königlichen Residenz in Palma reicht.

Palast Almudaina in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In den sozialen Medien taucht der Palast Almudaina regelmäßig in Reisestories, Vlogs und Fotostrecken zu Palma und Mallorca auf. Besonders beliebt sind Perspektiven, die den Palast zusammen mit der Kathedrale und dem Meer zeigen – ein Motiv, das auf Instagram, TikTok und YouTube vielfach geteilt wird. Reisende aus Deutschland nutzen die Plattformen häufig, um sich vorab einen visuellen Eindruck zu verschaffen oder nach Tipps für die beste Besuchszeit und Fotospots zu suchen.

Häufige Fragen zu Palast Almudaina

Wo liegt der Palast Almudaina genau in Palma?

Der Palast Almudaina befindet sich im Herzen der Altstadt von Palma de Mallorca, direkt neben der Kathedrale La Seu und oberhalb des Hafens. Von der Uferpromenade und dem Parc de la Mar aus ist der Palast gut sichtbar und ĂĽber kurze FuĂźwege erreichbar.

Welche historische Rolle spielte der Palau de l'Almudaina?

Der Palau de l'Almudaina war zunächst eine maurische Zitadelle und Residenz, bevor er nach der Eroberung Mallorcas durch die Krone von Aragón im 13. Jahrhundert zur königlichen Residenz umgebaut wurde. Er diente über Jahrhunderte als Sitz der Herrschenden auf der Insel und wird noch heute von der spanischen Königsfamilie für einzelne offizielle Anlässe genutzt.

Wie viel Zeit sollte man fĂĽr den Besuch einplanen?

Für einen Rundgang durch den Palast Almudaina sollten Besucher:innen je nach Interesse etwa 60 bis 90 Minuten einplanen. Wer sich intensiver mit Details der Architektur und der ausgestellten Kunstwerke beschäftigen möchte oder zusätzlich einen Audioguide nutzt, kann auch leicht zwei Stunden oder mehr im Palast verbringen.

Ist der Palast Almudaina fĂĽr Kinder geeignet?

Der Palast ist grundsätzlich auch für Familien mit Kindern geeignet, da es viel zu entdecken gibt und die Innenhöfe sowie Ausblicke abwechslungsreich sind. Kinderwagen können aufgrund von Treppen und unebenen Böden allerdings eingeschränkt sein. Eine Kombination mit einem Besuch des nahegelegenen Parc de la Mar oder einer Pause in einem Café in der Altstadt bietet sich an.

Wann ist die beste Tageszeit fĂĽr einen Besuch?

Angenehm ist ein Besuch am Vormittag kurz nach Öffnung oder am späten Nachmittag, wenn die Sonne tiefer steht und das Licht in den Innenhöfen besonders stimmungsvoll ist. In den Sommermonaten vermeiden viele Besucher:innen die mittagszeitliche Hitze, insbesondere an stark frequentierten Tagen mit zahlreichen Ausflugsgruppen oder Kreuzfahrtgästen.

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