Qubbat as-Sakhra und die Architektur des heiligen Felsens
Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 22:59 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Qubbat as-Sakhra steht auf dem erhöhten Plateau der Jerusalemer Altstadt. Die goldene Kuppel über dem zentralen Felsen verbindet eine klare Bauform mit der Geschichte des Umayyadenkalifen Abd al-Malik im späten 7. Jahrhundert.
Die Kuppel über dem Felsen
Der Name Qubbat as-Sakhra bedeutet auf Arabisch „Kuppel über dem Felsen“. Im Zentrum des Heiligtums liegt ein freiliegender Felsen, der dem Bauwerk seinen Namen gibt. Die Kuppel erhebt sich über diesem Mittelpunkt und prägt die Ansicht des Plateaus.
Der Bau gehört zu einem ummauerten Areal in Jerusalem, das im islamischen Zusammenhang al-Haram asch-Scharif heißt. Der Felsen besitzt auch für die jüdische und christliche Geschichte Jerusalems Bedeutung. Dadurch steht Qubbat as-Sakhra in einem religiösen und historischen Zusammenhang, der über seine Architektur hinausreicht.
Ein Bauwerk der Umayyaden
Qubbat as-Sakhra wurde unter dem Umayyadenkalifen Abd al-Malik errichtet. Die Fertigstellung wird auf 691 bis 692 datiert, also in die Frühzeit islamischer Monumentalarchitektur. unter Abd al-Malik errichtet wurde der Bau zu einem prägenden Heiligtum Jerusalems.
Der Baukörper besitzt einen achteckigen Grundriss. Steinmauerwerk, eine hölzerne Dachkonstruktion, Mosaiken und glasierte Keramik gehören zu den prägenden Materialien und Gestaltungselementen. Die äußere Erscheinung wird von der Kuppel und den Wandflächen bestimmt.
Mosaiken, Inschriften und wechselnde Oberflächen
Im Inneren und an den Übergängen des Baus finden sich Mosaikflächen mit Pflanzenformen, Schmuckmotiven und Inschriften. Figürliche Darstellungen prägen diese Dekoration nicht. Die ornamentale Sprache arbeitet mit wiederkehrenden Mustern und Schrift.
Die Oberflächen des Heiligtums wurden in verschiedenen Epochen verändert und erneuert. Keramikfliesen gehören zur äußeren Erscheinung des Bauwerks. Die Verbindung aus Schrift, Mosaik, Stein und Metall macht die Qubbat as-Sakhra als Gesamtheit lesbar, ohne dass ein einzelnes Ornament den Bau dominiert.
Die Kuppel bildet den sichtbaren Mittelpunkt. Unter ihr liegt der Felsen, während die achteckige Architektur den inneren Raum ordnet. Diese Beziehung von Zentrum, Umgang und Außenmauer ist beim Rundgang durch das Heiligtum räumlich erfahrbar.
Qubbat as-Sakhra besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Qubbat as-Sakhra liegt auf dem Plateau der Jerusalemer Altstadt. Das Areal befindet sich östlich der Altstadtgassen und ist mit Wegen durch das historische Stadtzentrum verbunden.
- Der Zugang zum Heiligtum führt über das erhöhte Plateau. Zum Gelände gehören steinerne Wege, weite Platzflächen und Treppenanlagen.
- Amtssprache ist Hebräisch und Arabisch, gezahlt wird in Israelischen Schekel.
- Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.
Qubbat as-Sakhra auf Social-Media-Plattformen
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Qubbat as-Sakhra: häufige Fragen
Wo liegt Qubbat as-Sakhra?
Qubbat as-Sakhra liegt auf dem erhöhten Plateau in der Altstadt von Jerusalem. Das Heiligtum steht in einem ummauerten historischen Areal mit religiöser Bedeutung.
Was bietet ein Besuch?
Ein Besuch verbindet Architektur, Ornament und Stadtgeschichte. Zu sehen sind die goldene Kuppel, der zentrale Felsen, Mosaiken, Inschriften und die achteckige Raumordnung.
Was kennzeichnet das Bauwerk?
Qubbat as-Sakhra wurde unter Abd al-Malik im späten 7. Jahrhundert errichtet und 691 bis 692 fertiggestellt. Die Verbindung aus Kuppel, Felsen, Achteck und Mosaik prägt seine Gestalt.
