Römische BÀder Bath: Warum die Roman Baths so faszinieren
10.06.2026 - 09:05:36 | ad-hoc-news.deHeiĂer Dampf steigt von der smaragdgrĂŒnen WasseroberflĂ€che auf, dicke SteinsĂ€ulen spiegeln sich darin, und ĂŒber allem liegt ein Hauch von Schwefel â die Römischen BĂ€der Bath, lokal als âRoman Bathsâ (auf Deutsch sinngemÀà âRömische BĂ€derâ oder âRömische Thermenâ) bezeichnet, entfĂŒhren Besucher mitten im Herzen von Bath in die Welt des römischen Britannien. Wer hier am Rand des groĂen Badebeckens steht, spĂŒrt unmittelbar, wie eng in diesem Wahrzeichen Geschichte, Wasser und Architektur verwoben sind.
Römische BÀder Bath: Das ikonische Wahrzeichen von Bath
Die Römischen BĂ€der Bath liegen im Zentrum der Stadt Bath im SĂŒdwesten Englands und gelten als eine der am besten erhaltenen römischen Thermenanlagen Europas. Sie sind Teil des UNESCO-Welterbes der Stadt Bath, das sowohl die römische als auch die georgianische Architektur der Stadt umfasst. Die Kombination aus antiken Mauern, dampfendem Thermalwasser und feinen Details macht die Roman Baths zu einem der eindrucksvollsten historischen SchauplĂ€tze des Vereinigten Königreichs.
Im Mittelpunkt der Anlage steht der âGreat Bathâ, ein groĂes rechteckiges Becken, das heute unter freiem Himmel liegt. Zur Römerzeit war es ĂŒberdacht und diente als zentrales Badebecken, gespeist aus einer heiĂen Quelle, die bis heute ununterbrochen Thermalwasser liefert. Die offizielle Verwaltung der Roman Baths betont in ihren Informationsmaterialien, dass das Thermalwasser aus groĂer Tiefe aufsteigt und eine konstante Temperatur von rund 46 °C erreicht â ein NaturphĂ€nomen, das bereits die Römer faszinierte und Pilger aus dem gesamten römischen Reich anzog.
FĂŒr Reisende aus Deutschland ist der Besuch nicht nur eine Besichtigung, sondern eine Zeitreise: Von den erhöhten Kolonnaden aus blickt man direkt auf die WasserflĂ€che, wĂ€hrend Audioguides, AusstellungsrĂ€ume und rekonstruierte RĂ€ume die frĂŒhere Nutzung als Heiligtum, Bad und sozialer Treffpunkt lebendig machen. Die AtmosphĂ€re erinnert â in kleinerem MaĂstab â an die römischen Thermen von Trier oder Badenweiler, ist aber untrennbar mit der typisch englischen Stadt Bath verbunden.
Geschichte und Bedeutung von Roman Baths
Die Geschichte der Römischen BĂ€der Bath beginnt mit der natĂŒrlichen heiĂen Quelle, die schon vor der römischen Eroberung Britanniens von den keltischen Bewohnern verehrt wurde. Die Römer identifizierten die Quelle mit der Göttin Sulis und glichen sie mit der römischen Minerva gleich, sodass hier ein bedeutendes Heiligtum fĂŒr âSulis Minervaâ entstand. In der Umgebung des Tempels entwickelte sich eine ausgedehnte Badelandschaft, die spĂ€ter als Roman Baths bekannt wurde.
Die meisten heute sichtbaren römischen Strukturen stammen aus dem 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. und wurden ĂŒber mehrere Bauphasen erweitert. Die Anlage umfasste das groĂe Hauptbecken, kleinere BĂ€der mit unterschiedlichen Temperaturen, UmkleiderĂ€ume, SchwitzrĂ€ume sowie einen Tempelbezirk. In römischer Zeit lag das Becken unter einer tonnengewölbten Dachkonstruktion, die von massiven Steinpfeilern getragen wurde. Reste dieser Bauelemente sind im Museumsteil der Anlage zu sehen.
Nach dem Ende der römischen Herrschaft in Britannien verfielen Tempel und Badeanlagen allmĂ€hlich, wurden ĂŒberbaut und gerieten teilweise in Vergessenheit. Die Quellen versiegten jedoch nicht und blieben im Mittelalter und der frĂŒhen Neuzeit eine wichtige Grundlage fĂŒr das Kurwesen in Bath. Vor allem im 18. Jahrhundert, wĂ€hrend der georgianischen BlĂŒtezeit der Stadt, wurden neue BadehĂ€user und KurgebĂ€ude errichtet. Dabei griff man auf die römischen Ăberreste zurĂŒck, ohne ihre volle Ausdehnung immer genau zu kennen.
Erst archĂ€ologische Ausgrabungen im 18. und 19. Jahrhundert legten das AusmaĂ der römischen BĂ€der frei. Im 19. Jahrhundert wurden groĂe Teile der Anlage systematisch ausgegraben, restauriert und in das neugotische und neoklassizistische Ensemble integriert, das Besucher heute kennen. Die Stadt Bath wurde aufgrund ihrer einzigartigen Kombination aus römischen Ăberresten und georgianischer Stadtplanung von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Fachleute der UNESCO und Denkmalpfleger in GroĂbritannien heben hervor, dass Bath ein seltenes Beispiel fĂŒr eine Kurstadt ist, deren Nutzung von der Antike bis in die Gegenwart reicht.
In der Geschichtsschreibung gelten die Roman Baths als SchlĂŒsselort fĂŒr das VerstĂ€ndnis von römischer Religion, Alltagskultur und Badekultur im Nordwesten des Imperiums. ArchĂ€ologen haben zahlreiche Weihegaben, Inschriften und sogenannte Fluchtafeln (kleine BleitĂ€felchen, auf denen Bittsteller die Göttin um Gerechtigkeit baten) gefunden. Diese Funde geben Einblick in das Leben ganz unterschiedlicher Menschen, von einfachen Dienstleuten bis hin zu wohlhabenden Reisenden.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch sind die Römischen BĂ€der Bath ein faszinierendes Mosaik aus römischer Substanz, viktorianischer Rekonstruktion und georgianischem Ambiente. Wer durch den Eingang an der modernen Besucherkasse tritt, gelangt zunĂ€chst in den oberen Bereich des Komplexes. Von hier aus eröffnet sich ein Panorama auf den Great Bath, eingerahmt von SĂ€ulengĂ€ngen und Statuen römischer Kaiser, die im 19. Jahrhundert hinzugefĂŒgt wurden. Die römischen Mauern liegen darunter, in den tieferen Ebenen, geschĂŒtzt vor der Witterung.
Das HerzstĂŒck der Anlage, der Great Bath, ist ein etwa rechteckiges Becken, eingefasst von schweren Steinplatten. Die charakteristische grĂŒnliche FĂ€rbung des Wassers ist auf Algenwachstum zurĂŒckzufĂŒhren, da das Becken heute dem Tageslicht ausgesetzt ist. Aus hygienischen GrĂŒnden ist das Baden in diesem Wasser untersagt; es dient ausschlieĂlich der Darstellung des historischen Zustands. Die Besucher erleben die WasseroberflĂ€che aber aus nĂ€chster NĂ€he, wĂ€hrend sie sich an den Rand stellen oder die umlaufenden Wege nutzen.
Unter dem heutigen Niveau befindet sich die eigentliche römische Infrastruktur: Hier verlaufen AbflusskanĂ€le, Heizsysteme und die ursprĂŒnglichen Bodenstrukturen. Besucher können ĂŒber Stege und durch Glasbarrieren hindurch die originalen Pflasterungen, Mauerwerke und Reliefs betrachten. Besonders eindrucksvoll ist die Quelle selbst: Ăber ein System von KanĂ€len gelangt das aus der Tiefe kommende heiĂe Wasser in die Becken. An dieser Stelle wird erlebbar, weshalb die Römer diesen Ort als heilig empfanden.
Das angeschlossene Museum zeigt eine FĂŒlle von Funden, darunter Statuen, AltĂ€re, MĂŒnzen und Schmuck. Zu den herausragenden Exponaten zĂ€hlen der mit feinen Reliefs verzierte Giebelstein des Tempels der Sulis Minerva und eine bronzene Kopfdarstellung der Göttin. Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker betonen, dass diese StĂŒcke zu den bedeutendsten römischen Skulpturen auf den britischen Inseln zĂ€hlen. Durch multimediale PrĂ€sentationen, Lichtinstallationen und Rekonstruktionszeichnungen wird veranschaulicht, wie farbig und lebendig die Tempelanlage einst gewirkt haben muss.
Ein besonderes Merkmal der Roman Baths ist die Art, wie historische Schichten lesbar gemacht werden. Die viktorianischen Architekten integrierten die römischen Relikte bewusst in eine historisierende Architektur. So werden Besucher ĂŒber georgianische RĂ€ume und viktorianische Galerien hinab in die römische Tiefe gefĂŒhrt. Dieser inszenierte Weg durch die Zeit macht den Besuch zu einem dramaturgischen Erlebnis, das sich von vielen klassischen Museumsbesuchen unterscheidet.
Die Bedeutung der Römischen BĂ€der Bath geht ĂŒber den lokalen Kontext hinaus. Denkmalpfleger und Historiker verweisen darauf, dass die Anlage exemplarisch fĂŒr die römische Badekultur steht, die sich von Italien ĂŒber Mitteleuropa bis nach Britannien ausbreitete. Wer bereits die Kaiserthermen in Trier oder die Thermenanlagen im französischen NĂźmes kennt, erkennt verwandte Prinzipien der Raumfolge â vom Umkleideraum ĂŒber warme und heiĂe BĂ€der bis hin zu RuherĂ€umen und Höfen. Gleichzeitig ist die Einbettung in die englische Kurtradition des 18. Jahrhunderts ein Alleinstellungsmerkmal von Bath.
Römische BÀder Bath besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
FĂŒr Besucherinnen und Besucher aus Deutschland sind die Roman Baths relativ gut erreichbar und lassen sich ideal in eine Rundreise durch SĂŒdengland oder einen StĂ€dtetrip nach Bath integrieren. Im Folgenden die wichtigsten Punkte fĂŒr die Reiseplanung.
- Lage und Anreise
Die Römischen BĂ€der Bath liegen mitten in der Altstadt von Bath im SĂŒdwesten Englands. Bath befindet sich in der Grafschaft Somerset, westlich von London. Aus Deutschland erfolgt die Anreise in der Regel per Flug nach London (z. B. London Heathrow oder London Gatwick). Von Frankfurt, MĂŒnchen, Berlin oder DĂŒsseldorf bestehen meist Direktverbindungen zu London ĂŒber groĂe Linienfluggesellschaften. Die Flugzeit liegt je nach Abflughafen etwa zwischen 1,5 und 2 Stunden. Von London aus fĂŒhrt eine Bahnverbindung mit dem britischen Zuganbieter Great Western Railway in ungefĂ€hr 1,5 Stunden nach Bath Spa, dem zentralen Bahnhof der Stadt. Alternativ ist Bath mit dem Auto ĂŒber das britische Autobahnnetz (z. B. M4) erreichbar. Wer aus Deutschland mit dem eigenen Pkw anreist, fĂ€hrt in der Regel ĂŒber den Kanaltunnel oder FĂ€hrverbindungen aus Frankreich oder Belgien und weiter ĂŒber die englischen Autobahnen. FĂŒr Reisende aus der DACH-Region ist die Kombination aus Flug und Zug in vielen FĂ€llen die komfortabelste Option. - Ăffnungszeiten
Die Römischen BĂ€der Bath sind grundsĂ€tzlich ganzjĂ€hrig geöffnet, mit saisonal unterschiedlichen Ăffnungszeiten. In der Regel öffnen sie am Vormittag und schlieĂen am spĂ€ten Nachmittag oder frĂŒhen Abend. In den Sommermonaten kann es verlĂ€ngerte Ăffnungszeiten mit Abendöffnungen geben, bei denen die Anlage atmosphĂ€risch beleuchtet ist. Ăffnungszeiten können variieren â direkt bei Römische BĂ€der Bath prĂŒfen. Insbesondere an Feiertagen und zwischen den Jahren sollten Besucher vorab die offiziellen Informationen konsultieren. - Eintritt
FĂŒr den Besuch der Roman Baths wird ein Eintrittspreis erhoben, der nach Altersgruppen und teilweise nach Saison gestaffelt ist. Familien- und Kombitickets mit anderen Attraktionen in Bath werden hĂ€ufig angeboten. Da Preise sich Ă€ndern können und teils dynamisch gestaltet sind, empfiehlt sich eine zeitnahe PrĂŒfung auf der offiziellen Webseite oder bei der Tourist-Information von Bath. In vielen FĂ€llen ist eine Online-Vorbuchung sinnvoll, um lĂ€ngere Wartezeiten zu vermeiden und gewĂŒnschte Zeitfenster zu sichern. Angaben sollten stets aktuell verifiziert werden; Wechselkurse zwischen britischem Pfund und Euro schwanken. FĂŒr die grobe Budgetplanung ist es ratsam, mit einem zweistelligen Betrag in Euro pro Erwachsenem zu rechnen, der vor Ort in Pfund Sterling (GBP) gezahlt wird. - Beste Reisezeit
Bath kann grundsĂ€tzlich das ganze Jahr ĂŒber besucht werden. Die Monate FrĂŒhling und Herbst gelten vielen ReisefĂŒhrern zufolge als besonders angenehm, da die Temperaturen milder sind und die Stadt weniger ĂŒberfĂŒllt ist als im Hochsommer. Im Sommer ist der Andrang vor allem an Wochenenden und in den britischen Schulferien hoch; dann empfiehlt sich ein möglichst frĂŒher Besuch gleich nach Ăffnung oder ein spĂ€teres Zeitfenster am spĂ€ten Nachmittag. Im Winter hat der Besuch in den Römischen BĂ€dern seinen eigenen Reiz, wenn die warme WasseroberflĂ€che im Kontrast zur kĂŒhlen Luft steht. Wer flexibel ist, plant den Besuch auĂerhalb der StoĂzeiten und reduziert damit Wartezeiten und GedrĂ€nge in den InnenrĂ€umen. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Fotografieren
In Bath und im gesamten Vereinigten Königreich ist Englisch die Verkehrssprache. Deutsch wird nur vereinzelt gesprochen, jedoch ist die Tourismusinfrastruktur stark auf internationales Publikum eingestellt. In den Roman Baths sind Audioguides in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch, ĂŒblich. Zahlung ist im Vereinigten Königreich weitgehend bargeldlos möglich: Kreditkarten (z. B. Visa, Mastercard) und mobile Bezahlmethoden wie Apple Pay oder Google Pay werden in der Regel akzeptiert. Klassische Girocards deutscher Banken werden nicht immer unterstĂŒtzt, weshalb die Mitnahme einer gĂ€ngigen Kreditkarte empfohlen wird. Trinkgeld ist im Museums- und Ticketbereich nicht verpflichtend; in Restaurants sind etwa 10â15 % ĂŒblich, sofern kein Servicezuschlag bereits auf der Rechnung ausgewiesen ist. Fotografieren ist in vielen Bereichen der Roman Baths erlaubt, zum Teil jedoch mit EinschrĂ€nkungen in bestimmten AusstellungsrĂ€umen oder bei Sonderausstellungen. Hinweise vor Ort sollten aufmerksam beachtet werden, insbesondere wenn Blitzlicht oder Stative untersagt sind. - Kleiderordnung und Komfort
FĂŒr den Besuch ist keine spezielle Kleiderordnung vorgesehen, da es sich um eine historische StĂ€tte und ein Museum handelt, nicht um ein aktives Thermalbad. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da einige Wege ĂŒber unebene Steinböden fĂŒhren und Treppen zu bewĂ€ltigen sind. In den unteren Ebenen kann das Klima etwas feuchter und kĂŒhler wirken als im AuĂenbereich. Wer empfindlich ist, sollte eine leichte Zusatzschicht einplanen. Das Badebecken ist nur zur Ansicht, das Baden ist hier nicht gestattet. Wer in Bath in Thermalwasser baden möchte, kann auf moderne Thermen in der Stadt ausweichen, die unabhĂ€ngig von den Roman Baths betrieben werden. - Zeitzone und Einreise
Bath liegt in der Zeitzone GroĂbritanniens, die in der Regel eine Stunde hinter Mitteleuropa liegt. Wenn in Deutschland Winterzeit (MEZ) gilt, entspricht die Zeit in Bath der Greenwich Mean Time (GMT), also â1 Stunde. In der Sommerzeit (MESZ) gilt in GroĂbritannien die British Summer Time (BST), ebenfalls mit â1 Stunde Differenz zu Deutschland. Hinsichtlich der Einreisebestimmungen sollten deutsche StaatsbĂŒrger die aktuellen Hinweise beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen. Seit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EuropĂ€ischen Union haben sich die Bedingungen fĂŒr die Einreise geĂ€ndert; ein gĂŒltiger Reisepass ist erforderlich, und je nach Reisedauer und Zweck können zusĂ€tzliche Bestimmungen gelten. Eine rechtzeitige Information ist unerlĂ€sslich. - Gesundheit und Versicherung
FĂŒr Reisen in das Vereinigte Königreich ist eine Auslandskrankenversicherung empfehlenswert, da die europĂ€ische Krankenversicherungskarte (EHIC) nach dem EU-Austritt nur eingeschrĂ€nkt gilt. Reisende sollten ihre Versicherungsunterlagen prĂŒfen und bei Bedarf eine Zusatzversicherung abschlieĂen, die medizinische Behandlung und RĂŒcktransport abdeckt. FĂŒr den Besuch der Roman Baths selbst bestehen in der Regel keine besonderen gesundheitlichen Risiken; es handelt sich um eine Museums- und Denkmalanlage, nicht um eine medizinische Einrichtung.
Warum Roman Baths auf jede Bath-Reise gehört
Wer Bath besucht, entdeckt eine Stadt, in der römisches Erbe, georgianische Eleganz und moderne Lebensart aufeinandertreffen. Die Roman Baths sind dabei das HerzstĂŒck der historischen IdentitĂ€t. Sie erzĂ€hlen die Geschichte eines Ortes, an dem Menschen seit fast zwei Jahrtausenden Heilung, Erholung und Gemeinschaft gesucht haben. Die GerĂ€uschkulisse aus plĂ€tscherndem Wasser, Besucherstimmen und Audioguide-ErklĂ€rungen schafft ein intensives Erlebnis, das ĂŒber eine bloĂe Betrachtung von Steinen weit hinausgeht.
ReisefĂŒhrer und Kulturmagazine betonen immer wieder, dass ein Stadtrundgang durch Bath ohne den Besuch der Römischen BĂ€der unvollstĂ€ndig wĂ€re. Der Blick von der oberen Kolonnade auf das dampfende Becken, eingerahmt von den Fassaden der georgianischen Stadt und der nahegelegenen Bath Abbey, gehört zu den ikonischsten Motiven der Stadt. FĂŒr viele Fotografinnen und Fotografen ist dies der Moment, in dem sich die Seele Bath in einem Bild zusammenfassen lĂ€sst.
Ein weiterer Vorteil fĂŒr Reisende aus der DACH-Region ist die gute Kombinierbarkeit mit anderen Zielen. Bath lĂ€sst sich leicht mit einem London-Aufenthalt, einem Abstecher in die Cotswolds oder einem Besuch der weltbekannten Steinkreise von Stonehenge verbinden. So wird aus dem Besuch der Roman Baths der historische Ankerpunkt einer vielfĂ€ltigen Kulturreise durch SĂŒdengland. Wer sich fĂŒr römische Geschichte interessiert, kann auĂerdem andere römische StĂ€tten in Britannien â etwa den Hadrianswall im Norden oder AusgrabungsstĂ€tten in SĂŒdengland â in die Routengestaltung integrieren.
FĂŒr Familien bieten die Römischen BĂ€der Bath eine gute Balance zwischen Information und Erlebnis. Interaktive Stationen, anschauliche Modelle und kindgerechte Audioguide-Optionen machen das Thema Römer leicht zugĂ€nglich. Gleichzeitig kommen auch kulturhistorisch interessierte Erwachsene auf ihre Kosten, etwa bei detaillierten ErlĂ€uterungen zur römischen Religion oder zur Bauweise antiker Thermen.
Nicht zuletzt vermitteln die Roman Baths auch einen Eindruck davon, wie eng Wasser, Gesundheit und Gesellschaft in der europĂ€ischen Kulturgeschichte verbunden sind. Der Gedanke, dass ein natĂŒrliches Thermalwasser ĂŒber Jahrtausende Anziehungspunkt bleibt â von den Kelten ĂŒber die Römer, die georgianische Kurgesellschaft bis hin zu heutigen Touristinnen und Touristen â ist fĂŒr viele Besucher ein nachhaltiger Eindruck. In diesem Sinne fungieren die Römischen BĂ€der Bath als lebendiger Erinnerungsort an die KontinuitĂ€t europĂ€ischer Geschichte.
Römische BĂ€der Bath in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke
Die Roman Baths sind in sozialen Medien ausgesprochen prĂ€sent: Reiseblogger, Kulturinstitutionen und private Besucher teilen Fotos, Videos und EindrĂŒcke, die von stimmungsvollen Abendaufnahmen bis zu Detailstudien römischer Artefakte reichen. Wer seine Reise nach Bath plant, kann sich auf Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok einen sehr konkreten Eindruck von AtmosphĂ€re, Lichtsituationen und Besucherandrang verschaffen.
Römische BĂ€der Bath â Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
HÀufige Fragen zu Römische BÀder Bath
Wo liegen die Römischen BÀder Bath genau?
Die Römischen BĂ€der Bath befinden sich im Zentrum der Stadt Bath in der Grafschaft Somerset im SĂŒdwesten des Vereinigten Königreichs. Sie liegen in unmittelbarer NĂ€he der Bath Abbey und des Flusses Avon und sind vom Bahnhof Bath Spa aus in wenigen Gehminuten erreichbar.
Seit wann gibt es die Roman Baths?
Die römischen Anlagen wurden im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. ĂŒber einer natĂŒrlichen heiĂen Quelle errichtet und ĂŒber mehrere Jahrhunderte genutzt. Nach dem Niedergang der römischen Herrschaft verfielen die Bauten, blieben jedoch unter spĂ€teren Schichten erhalten. Ausgrabungen und Restaurierungen seit dem 18. und 19. Jahrhundert legten die Ăberreste frei und machten sie als historische SehenswĂŒrdigkeit zugĂ€nglich.
Kann man in den Römischen BÀdern heute noch baden?
Im groĂen historischen Becken der Roman Baths ist Baden aus Sicherheits- und HygieneschutzgrĂŒnden nicht erlaubt. Die Anlage dient als Museum und archĂ€ologische StĂ€tte. Wer in Bath Thermalwasser erleben möchte, kann moderne Thermen in der Stadt nutzen, die unabhĂ€ngig von den Römischen BĂ€dern betrieben werden.
Wie viel Zeit sollte man fĂŒr einen Besuch einplanen?
FĂŒr einen regulĂ€ren Besuch der Roman Baths, inklusive Rundgang durch das Museum und die Besichtigung der Quelle, sollten mindestens 1,5 bis 2 Stunden eingeplant werden. Wer sich intensiver mit den Ausstellungstexten, Audioguides und archĂ€ologischen Details beschĂ€ftigen möchte, kann leicht drei Stunden oder mehr in der Anlage verbringen.
Wann ist die beste Zeit fĂŒr einen Besuch, wenn man Menschenmassen vermeiden möchte?
Wer groĂe Menschenmengen vermeiden möchte, wĂ€hlt idealerweise Besuchszeiten am frĂŒhen Vormittag kurz nach Ăffnung oder am spĂ€ten Nachmittag auĂerhalb der Hauptferienzeiten. Unter der Woche ist der Andrang meist etwas geringer als am Wochenende. Die Nebensaison im FrĂŒhling und Herbst bietet oft ein ausgewogenes VerhĂ€ltnis von angenehmem Wetter und moderatem Besucheraufkommen.
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