Royal Botanic Gardens Melbourne: GrĂĽnes Herz von Australiens Kulturmetropole
20.05.2026 - 17:37:17 | ad-hoc-news.deWer die Royal Botanic Gardens Melbourne betritt, lässt die Hochhauskulisse der Stadt in wenigen Schritten hinter sich: Plötzlich dominieren Vogelrufe, Eukalyptusduft und spiegelnde Seeflächen. Die Royal Botanic Gardens (auf Deutsch sinngemäß „Königliche Botanische Gärten“) sind kein gewöhnlicher Stadtpark, sondern eine der renommiertesten Gartenanlagen der Südhalbkugel – und für viele Besucher der Moment, in dem Melbourne wirklich zur Ruhe kommt.
Royal Botanic Gardens Melbourne: Das ikonische Wahrzeichen von Melbourne
Die Royal Botanic Gardens Melbourne zählen laut dem australischen Tourismusverband Tourism Australia und der Tourismusbehörde Visit Victoria zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auf mehr als 30 Hektar breitet sich ein Mosaik aus Rasenflächen, Wasserläufen, Themengärten und Sammlungen exotischer und einheimischer Pflanzen aus. Für deutsche Reisende sind die Gärten oft eine erste, sanfte Begegnung mit der Flora Australiens – vom Schatten alter Feigenbäume bis hin zu duftenden Eukalyptusarten.
Die Anlage liegt südlich des Yarra River, nur wenige Gehminuten vom Central Business District von Melbourne entfernt. Damit bilden die Royal Botanic Gardens ein grünes Band zwischen der Innenstadt und dem eleganten Wohnviertel South Yarra. Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast: Während in der Ferne die Glasfassaden von Melbournes Wolkenkratzern glänzen, spiegeln sich in den Teichen der Gärten schwarze Schwäne, Enten und Wasserpflanzen.
Der australische Sender ABC und das Magazin National Geographic (Ausgabe Australien) heben immer wieder hervor, dass die Royal Botanic Gardens Melbourne nicht nur botanisches Schaufenster, sondern auch wichtiger Erholungsraum sind. Jogger, Familien, Studierende und Touristen teilen sich die Wege – und doch findet man in den verschlungenen Pfaden immer wieder ruhige Ecken, die an englische Landschaftsgärten erinnern.
Geschichte und Bedeutung von Royal Botanic Gardens
Die Ursprünge der Royal Botanic Gardens Melbourne reichen in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Laut der offiziellen Verwaltung der Gärten (Royal Botanic Gardens Victoria) wurde das Gelände in den 1840er-Jahren erstmals als öffentlicher Garten ausgewiesen. In den 1850er-Jahren, als Melbourne durch den Goldrausch rapide wuchs, begann die systematische Umgestaltung zu botanischen Gärten. Damit entstanden die Gärten etwa zwei Jahrzehnte nach der Gründung der Stadt Melbourne im Jahr 1835 – und gut ein Vierteljahrhundert vor der Reichsgründung in Deutschland im Jahr 1871.
Eine Schlüsselfigur in der Geschichte der Gärten ist William Guilfoyle, der 1873 zum Direktor ernannt wurde. Visit Victoria und das Australian Garden History Society Journal betonen, dass Guilfoyle die Anlage von einer eher formalen, wissenschaftlich ausgerichteten Sammlung in einen malerischen Landschaftsgarten verwandelte. Geschwungene Wege, künstliche Hügel, Sichtachsen und Wasserflächen sollten die botanischen Sammlungen inszenieren und zugleich für die Bevölkerung attraktiv machen.
Heute werden die Gärten von der Institution Royal Botanic Gardens Victoria verwaltet, die sowohl die Anlage in Melbourne als auch den Australian Garden im weiter südöstlich gelegenen Cranbourne betreibt. Laut Royal Botanic Gardens Victoria besuchen jedes Jahr mehrere Millionen Menschen die Gärten, darunter viele internationale Gäste – genaue Jahreszahlen variieren und werden von der Verwaltung regelmäßig aktualisiert.
Historisch spiegeln die Gärten auch den kolonialen Kontext Australiens wider. Sie entstanden in einer Zeit, in der die britische Krone die Landschaft nach europäischen Vorstellungen neu ordnete. Gleichzeitig wurden zahlreiche Pflanzen der indigenen Bevölkerung, der First Nations in der Region (insbesondere der Wurundjeri und Boon Wurrung), entnommen oder verändert. In den vergangenen Jahrzehnten ist laut Royal Botanic Gardens Victoria und dem Umweltministerium des Bundesstaates Victoria ein Prozess der Neubewertung in Gang gekommen: Heute arbeiten die Gärten stärker mit indigenen Gemeinschaften zusammen und betonen die kulturelle Bedeutung einheimischer Pflanzen.
Die Bedeutung der Royal Botanic Gardens Melbourne geht damit über die reine Freizeitnutzung hinaus. Die Anlage ist ein lebendiges Forschungs- und Bildungszentrum. Laut einem Bericht der australischen Zeitung „The Age“ und den Informationen von Royal Botanic Gardens Victoria beherbergt die Einrichtung bedeutende Herbarien und Samenbanken, die dem Schutz bedrohter Pflanzenarten dienen. Besonders im Fokus stehen Arten aus den ariden Regionen Australiens, die vom Klimawandel betroffen sind.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Auch wenn ein botanischer Garten nicht im klassischen Sinn „Architektur“ ist, folgt die Gestaltung der Royal Botanic Gardens Melbourne klaren landschaftsarchitektonischen Konzepten. Fachzeitschriften wie „Landscape Architecture Australia“ verweisen auf den Übergang von einem eher geometrischen, viktorianischen Stil zu einer naturnahen, organischen Formensprache, wie sie William Guilfoyle etablierte.
Charakteristisch sind weich geschwungene Wege, die überraschende Ausblicke eröffnen: Mal öffnet sich der Blick über weite Rasenflächen mit einzeln stehenden Bäumen, mal führt ein Pfad dicht am Wasser entlang. Kleine Brücken, Stege und Sitzbereiche sind so platziert, dass sie wie natürliche Bestandteile der Landschaft wirken. Diese Gestaltung erinnert in ihrer Dramaturgie teilweise an die Anlagen von englischen Landschaftsgärten, wie sie deutsche Reisende etwa aus Wörlitz oder dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich kennen.
Ein zentrales Element ist der Ornamental Lake, ein künstlich angelegter See, um den sich viele Spazierwege gruppieren. Von hier aus blickt man auf eine Kulisse aus üppiger Vegetation, Palmen und weit ausladenden Bäumen. Laut Visit Victoria und Royal Botanic Gardens Victoria ist der See auch ein wichtiger Lebensraum für Vögel – darunter ibisaartige Vögel, Kormorane und die typischen schwarzen Schwäne, die eng mit dem Bundesstaat Victoria assoziiert werden.
Zu den botanischen Highlights zählen Themengärten und Sammlungen: Der „Guilfoyle’s Volcano“, ein historisches Wasserreservoir, wurde in den 2000er-Jahren als markante, vulkanförmige Anlage neu gestaltet, in der trockenheitsresistente Pflanzen gezeigt werden. Fachartikel der Royal Botanic Gardens Victoria und Berichte in australischen Medien heben hervor, dass diese spektakuläre Anlage auf die Herausforderungen der Wasserknappheit in Australien aufmerksam macht.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Präsentation australischer Flora. In speziellen Bereichen werden einheimische Pflanzen aus unterschiedlichen Klimazonen des Kontinents zusammengeführt – von Banksien über Grevilleen bis zu Grasbäumen. Für Gäste aus Deutschland ist dies oft der erste intensive Kontakt mit typischen australischen Pflanzen, die hier in gepflegter, gut zugänglicher Form gezeigt und erläutert werden.
Kulturell wichtig ist auch die Nähe zum Shrine of Remembrance, dem großen Kriegerdenkmal von Melbourne, das unmittelbar an die Gärten angrenzt. Viele Besucher kombinieren beide Orte: Erst der eher formelle, monumentale Shrine mit seinem Panoramablick zurück über die Stadt, anschließend der fließende Übergang in die weich geformten Landschaften der Royal Botanic Gardens Melbourne. Dieser Kontrast macht auch deutlich, wie stark öffentliche Räume in Melbourne als Orte der Erinnerung, Bildung und Erholung konzipiert sind.
Innerhalb der Gärten finden sich zudem Kunstwerke, Skulpturen und temporäre Installationen. Laut Informationen von Royal Botanic Gardens Victoria und lokalen Kulturmagazinen werden immer wieder saisonale Kunstprojekte und Lichtinstallationen umgesetzt, die das Thema Natur künstlerisch interpretieren. Für Familien spannend sind darüber hinaus interaktive Angebote wie der „Children’s Garden“, ein Bereich, der speziell für Kinder gestaltet wurde und ihnen spielerisch botanische Themen näherbringt.
Wissenschaftlich gesehen sind die Royal Botanic Gardens Melbourne ein Zentrum für Botanik und Pflanzenökologie. Die Einrichtung betreibt laut eigenen Angaben und Berichten von „The Guardian“ eine der bedeutenden Samenbanken im südlichen Australien, beteiligt sich an Wiederansiedlungsprojekten bedrohter Arten und arbeitet mit Universitäten zusammen. Damit erfüllt der Garten eine ähnliche Funktion wie große botanische Gärten in Europa – etwa der Botanische Garten Berlin oder der Botanische Garten München-Nymphenburg –, jedoch mit Fokus auf die besondere Flora des australischen Kontinents.
Royal Botanic Gardens Melbourne besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise
Die Royal Botanic Gardens Melbourne liegen südlich des Yarra River, angrenzend an das Stadtviertel South Yarra und nur wenige Minuten mit der Straßenbahn oder zu Fuß vom Stadtzentrum entfernt. Vom Federation Square aus kann man die Gärten in einem rund 15- bis 20-minütigen Spaziergang entlang des Flusses erreichen. Alternativ verkehren mehrere Tramlinien in der Nähe, die Teil des gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrs von Melbourne sind. - Anreise aus Deutschland
Von Deutschland aus gibt es in der Regel keine Nonstop-Flüge nach Melbourne, aber zahlreiche Umsteigeverbindungen über internationale Drehkreuze wie Singapur, Doha, Dubai oder Hongkong. Von Frankfurt, München oder Berlin aus beträgt die reine Flugzeit meist rund 20 bis 24 Stunden, je nach Route und Zwischenstopp. Der Melbourne Airport (Tullamarine) ist anschließend über Shuttlebusse und Taxis mit der Innenstadt verbunden. Deutsche Reisende sollten vor der Buchung aktuelle Verbindungen und mögliche Zwischenstopps direkt bei den Fluggesellschaften prüfen. - Öffnungszeiten
Laut Royal Botanic Gardens Victoria und der Tourismusbehörde Visit Victoria sind die Royal Botanic Gardens Melbourne grundsätzlich täglich tagsüber geöffnet, meist von frühen Morgenstunden bis in den späten Nachmittag oder frühen Abend. Die genauen Zeiten können je nach Jahreszeit und Bereich variieren, insbesondere bei Sonderveranstaltungen oder extremen Wetterlagen.
Wichtiger Hinweis: Öffnungszeiten können sich ändern – aktuelle Angaben sollten direkt bei Royal Botanic Gardens Melbourne oder auf der Website von Royal Botanic Gardens Victoria geprüft werden. - Eintritt
Nach übereinstimmenden Angaben von Royal Botanic Gardens Victoria und Visit Victoria ist der Zugang zu den Hauptbereichen der Royal Botanic Gardens Melbourne für Besucher kostenfrei. Einige spezielle Führungen, Veranstaltungen oder Sonderausstellungen können jedoch kostenpflichtig sein. Preise für solche Angebote werden von der Verwaltung veröffentlicht und sollten vorab online geprüft werden. Für deutsche Reisende ist der kostenfreie Zutritt ein attraktiver Faktor, insbesondere im Vergleich zu kostenpflichtigen Sehenswürdigkeiten anderer Metropolen. - Beste Reisezeit
Melbourne liegt auf der Südhalbkugel; die Jahreszeiten sind daher gegenüber Deutschland umgekehrt. Der Sommer dauert etwa von Dezember bis Februar, der Winter von Juni bis August. Laut Visit Victoria und dem Bureau of Meteorology eignen sich besonders der Frühling (September bis November) und der Herbst (März bis Mai) für einen Besuch der Royal Botanic Gardens Melbourne: Die Temperaturen sind meist mild, viele Pflanzen stehen in voller Blüte oder zeigen leuchtende Herbstfärbung. Im Hochsommer kann es sehr heiß werden, während der Winter eher kühl und wechselhaft ist, die Gärten aber dennoch gut begehbar bleiben. - Andrang und Tageszeit
Zu beliebten Besuchszeiten – vor allem an sonnigen Wochenenden und Feiertagen – können bestimmte Bereiche stärker frequentiert sein. Wer die Ruhe der Gärten erleben möchte, sollte laut Empfehlungen von Royal Botanic Gardens Victoria und Reiseportalen wie dem ADAC Reisemagazin eher die frühen Morgenstunden oder Werktage wählen. Der frühe Abend bietet stimmungsvolles Licht, allerdings schließen einige Bereiche vor Einbruch der Dunkelheit. - Sprache und Verständigung
In Melbourne ist Englisch Amtssprache. Die meisten Beschilderungen in den Royal Botanic Gardens Melbourne sind auf Englisch, teilweise mit wissenschaftlichen Pflanzennamen in Latein. Englischkenntnisse sind für deutsche Reisende sehr hilfreich, um Informationen zu Führungen, Veranstaltungen und wissenschaftlichen Erläuterungen zu verstehen. Deutsch wird vor Ort eher selten gesprochen, aber in touristischen Kontexten sind Mitarbeiter in der Regel an internationale Gäste gewöhnt und kommunizieren klar und verständlich. - Zahlungsmöglichkeiten und Währung
Die Währung in Australien ist der Australische Dollar (AUD). In Melbourne sind Kartenzahlungen weit verbreitet – Kreditkarten (z. B. Visa, Mastercard) werden in der Regel akzeptiert, auch bei vielen gastronomischen Angeboten in und um die Gärten. Mobile Payment über Dienste wie Apple Pay oder Google Pay wird zunehmend genutzt. Für deutsche Reisende empfiehlt es sich, eine Kreditkarte mitzuführen; die in Deutschland verbreitete Girocard wird im Ausland nicht immer akzeptiert.
Eintritt in die Gärten selbst ist in der Regel kostenfrei, bei kostenpflichtigen Führungen oder Cafés in der Umgebung werden Preise in Australischen Dollar angegeben. Umrechnungskurse schwanken, als Orientierung sollten Reisende vorher bei ihrer Bank oder seriösen Finanzportalen nach dem aktuellen Kurs schauen; in der Praxis kann man überschlägig rechnen, dass je nach Wechselkurs ein zweistelliger Betrag in AUD grob einem Betrag im Bereich um 10–20 € entspricht. - Trinkgeldkultur
In Australien ist Trinkgeld weniger stark verankert als in Nordamerika, aber in der Gastronomie wird ein freiwilliges Trinkgeld von rund 10 % bei gutem Service geschätzt. In Cafés ist es üblich, kleine Beträge im Tip-Jar zu lassen, aber keine Pflicht. In den Royal Botanic Gardens Melbourne selbst werden bei kostenlosen Führungen gelegentlich Spenden für den Erhalt der Gärten erbeten; diese sind freiwillig. - Kleiderordnung und Klima
Für einen Besuch der Gärten empfiehlt sich bequeme, dem Wetter angepasste Kleidung. Da das Klima in Melbourne laut Bureau of Meteorology als wechselhaft gilt, sind ein leichter Regenschutz und Sonnenschutz (Hut, Sonnencreme) sinnvoll. Gerade im Sommer kann die UV-Strahlung deutlich höher sein als in Deutschland. Feste Schuhe oder Sandalen mit gutem Profil erleichtern das Gehen auf unbefestigten Wegen, besonders nach Regen. - Fotografieren
Das Fotografieren für private Zwecke ist in den Royal Botanic Gardens Melbourne üblicherweise erlaubt. Für kommerzielle Foto- oder Filmprojekte können jedoch Genehmigungen erforderlich sein. Royal Botanic Gardens Victoria weist auf seiner Website darauf hin, dass bei geplanten Shootings (z. B. Hochzeiten, Modeaufnahmen) eine vorherige Anmeldung notwendig sein kann. Reisende sollten zudem Rücksicht auf andere Besucher nehmen und sensible Bereiche, etwa Forschungsflächen, respektieren. - Sicherheit und Gesundheitsfragen
Melbourne gilt nach Einschätzung internationaler Städte-Rankings und Reiseinformationen, etwa der Deutschen Zentrale für Tourismus und des Auswärtigen Amts, als vergleichsweise sichere Stadt. Wie überall sollte man auf persönliche Wertsachen achten. In den Gärten selbst ist das Hauptrisiko eher naturbedingt: rutschige Wege bei Nässe, starke Sonneneinstrahlung oder plötzliche Wetterumschwünge. Innerhalb Australiens ist die medizinische Versorgung gut; Reisende aus Deutschland sollten dennoch eine Auslandskrankenversicherung in Betracht ziehen, da Australien nicht zur EU gehört und die deutsche gesetzliche Krankenversicherung vor Ort in der Regel nicht direkt greift. - Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Australien benötigen deutsche Staatsbürger üblicherweise ein Visum, das vorab online beantragt werden muss. Details können sich ändern. Es ist daher wichtig, vor Reiseantritt die aktuellen Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei den australischen Behörden zu prüfen. - Zeitzone und Zeitverschiebung
Melbourne liegt in der Zeitzone Australian Eastern Standard Time (AEST) bzw. im Sommer in Australian Eastern Daylight Time (AEDT), die gegenüber Mitteleuropa zeitlich versetzt ist. Je nach Jahreszeit besteht ein Unterschied von mehreren Stunden; der genaue Zeitversatz hängt davon ab, ob in Europa bzw. Australien gerade Sommer- oder Winterzeit gilt. Vor der Reise sollte man die aktuelle Zeitverschiebung über zuverlässige Online-Zeitrechner oder Reiseinformationen prüfen.
Warum Royal Botanic Gardens auf jede Melbourne-Reise gehört
Für viele Reisende aus Deutschland ist der erste Besuch in Australien auch ein erster Kontakt mit einer Landschaft, die ihnen nur aus Dokumentationen oder Filmen bekannt ist. Die Royal Botanic Gardens Melbourne bieten die Möglichkeit, diese neue Pflanzenwelt in einer geordneten, gut zugänglichen Umgebung zu erleben. Statt direkt in entlegene Nationalparks zu fahren, können Besucher hier in wenigen Stunden einen Überblick über charakteristische Pflanzen und Landschaftsformen gewinnen.
Die Gärten sind zudem ein idealer Gegenpol zu den urbanen Reizen Melbournes: Nach einem Besuch in Kunstgalerien, Cafés und auf dem Queen Victoria Market bietet der Spaziergang durch die Royal Botanic Gardens einen Moment der Entschleunigung. Viele Reiseberichte und Medien, darunter GEO Saison und Merian (Australien-Ausgaben), verweisen darauf, dass Melbournes Lebensqualität maßgeblich von seinen grünen Räumen geprägt wird – und die Royal Botanic Gardens Melbourne sind dabei ein Schlüsselort.
Wer sich für Kultur interessiert, findet in der unmittelbaren Umgebung zahlreiche Anknüpfungspunkte. Der Shrine of Remembrance, das Arts Centre Melbourne und die National Gallery of Victoria sind zu Fuß erreichbar und lassen sich zu einem abwechslungsreichen Tagesprogramm kombinieren. So kann man am Vormittag australische Kunst betrachten, mittags in einem Café am Fluss essen und am Nachmittag durch die Gärten streifen.
Mit Kindern bieten die Royal Botanic Gardens Melbourne eine entspannte Möglichkeit, Natur spielerisch zu entdecken. Spielbereiche, der Children’s Garden und offene Rasenflächen schaffen Raum zum Toben, während Eltern auf Bänken im Schatten entspannen. Schulklassen aus Melbourne besuchen die Gärten regelmäßig im Rahmen von Umweltbildungsprogrammen; laut Royal Botanic Gardens Victoria werden Führungen und Workshops angeboten, die ökologische Themen aufbereiten.
Auch für botanisch Interessierte und Hobbygärtner aus der DACH-Region sind die Gärten spannend: Pflanzen, die in deutschen Gärten nur als Kübelpflanzen oder im Gewächshaus überleben, wachsen hier frei im Gelände. Zugleich zeigen Bereiche mit trockenheitsresistenten Arten, wie Landschaftsplanung im Zeichen des Klimawandels aussehen kann – ein Thema, das auch in Deutschland immer relevanter wird. Fachartikel, etwa im Magazin „Gartenpraxis“ und in Veröffentlichungen von botanischen Gärten in Berlin oder Zürich, verweisen auf den Austausch von Fachwissen und Pflanzmaterial zwischen europäischen und australischen Gärten.
Schließlich ist der Besuch der Royal Botanic Gardens Melbourne auch ein ästhetisches Erlebnis: Das wechselnde Licht, die Spiegelungen im Wasser, die Farben der Blüten und Blätter schaffen ständig neue Eindrücke, die sich fotografisch festhalten lassen. Viele Reisende berichten, dass sie hier einige ihrer schönsten Reisefotos machen – vom Sonnenaufgang über dem See bis zum Abendlicht, das die Baumkronen in warmes Gold taucht.
Royal Botanic Gardens Melbourne in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke
In sozialen Netzwerken tauchen die Royal Botanic Gardens Melbourne regelmäßig als Fotomotiv, Jogging-Strecke oder Kulisse für Picknicks und Hochzeiten auf. Reisende teilen Panoramen mit Skyline-Blick, Nahaufnahmen exotischer Blüten und Videos von schwarzen Schwänen, die über den Ornamental Lake gleiten. Wer seine Reise plant, kann sich so vorab einen sehr unmittelbaren Eindruck verschaffen.
Royal Botanic Gardens Melbourne — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Royal Botanic Gardens Melbourne
Wo liegen die Royal Botanic Gardens Melbourne genau?
Die Royal Botanic Gardens Melbourne befinden sich sĂĽdlich des Yarra River, in Gehweite vom Stadtzentrum und nahe dem Stadtviertel South Yarra. Sie sind gut zu FuĂź, mit der StraĂźenbahn oder per Taxi von der Innenstadt aus zu erreichen.
Wie alt sind die Royal Botanic Gardens Melbourne?
Die Anfänge der Gärten gehen auf die 1840er-Jahre zurück; in den 1850er-Jahren begann die systematische Entwicklung zu botanischen Gärten. In ihrer heutigen landschaftsgärtnerischen Prägung wurden sie vor allem unter Direktor William Guilfoyle ab den 1870er-Jahren gestaltet.
Kostet der Eintritt in die Royal Botanic Gardens Melbourne etwas?
Der Zugang zu den Hauptbereichen der Royal Botanic Gardens Melbourne ist nach Angaben der Verwaltung und der Tourismusbehörde Visit Victoria kostenfrei. Für bestimmte Führungen, Sonderausstellungen oder Veranstaltungen können jedoch Gebühren anfallen, die vor Ort oder online ausgewiesen werden.
Wie viel Zeit sollte man fĂĽr einen Besuch einplanen?
Für einen ersten Überblick reichen etwa zwei bis drei Stunden, um einige Hauptwege und den Ornamental Lake zu erkunden. Wer sich intensiver mit den Themengärten, der australischen Flora oder speziellen Sammlungen beschäftigen möchte, kann problemlos einen halben oder ganzen Tag in den Royal Botanic Gardens Melbourne verbringen.
Welche ist die beste Reisezeit fĂĽr die Royal Botanic Gardens Melbourne?
Als besonders angenehm gelten Frühling (September bis November) und Herbst (März bis Mai), wenn Temperaturen meist mild sind und viele Pflanzen blühen oder sich verfärben. Im Sommer kann es sehr heiß werden, im Winter ist es kühler, die Gärten bleiben aber grundsätzlich attraktiv und gut begehbar.
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