Shibuya Crossing Tokio, Shibuya Scramble Crossing

Shibuya Crossing Tokio: Wo der Puls Japans sichtbar wird

01.06.2026 - 08:27:01 | ad-hoc-news.de

Shibuya Crossing Tokio, das legendäre Shibuya Scramble Crossing in Tokio, Japan, ist mehr als eine Kreuzung – hier verdichtet sich das Lebensgefühl der Metropole in Sekundenbruchteilen.

Shibuya Crossing Tokio, Shibuya Scramble Crossing, Tokio
Shibuya Crossing Tokio, Shibuya Scramble Crossing, Tokio

Wenn am Shibuya Crossing Tokio die Ampeln auf Grün springen, setzt sich für wenige Sekunden eine perfekt choreografierte Menschenwelle in Bewegung – das berühmte Shibuya Scramble Crossing, sinngemäß „Shibuya-Kreuzung im Durcheinander“, wird zum lebendigen Symbol für die Geschwindigkeit und Energie von Tokio.

Shibuya Crossing Tokio: Das ikonische Wahrzeichen von Tokio

Das Shibuya Crossing Tokio gilt als eine der bekanntesten Fußgängerüberwege der Welt und als inoffizielles Wahrzeichen des Tokioter Stadtteils Shibuya. Internationale Medien wie die BBC und die New York Times beschreiben die Kreuzung immer wieder als „Symbol der modernen japanischen Popkultur“ und als einen der Orte, an dem das urbane Leben der Megacity besonders verdichtet sichtbar wird. Große deutsche Reisemagazine wie GEO und das ADAC Reisemagazin stellen das Shibuya Scramble Crossing regelmäßig als Pflichtstopp jeder Tokio-Reise vor.

Charakteristisch ist die Kreuzung nicht durch ein einzelnes Monument, sondern durch die Gleichzeitigkeit: mehrere Zebrastreifen, die sternförmig über eine große Kreuzung führen, gigantische LED-Bildschirme an den Fassaden, Leuchtreklamen in allen Farben, ein dichter Strom aus Fußgängerinnen und Fußgängern, Bussen, Taxis und Zügen in unmittelbarer Nähe. Wenn alle Fußgängerampeln gleichzeitig Grün zeigen – der eigentliche „Scramble“ –, überqueren tausende Menschen aus allen Richtungen gleichzeitig die Straße. Schätzungen gehen von bis zu mehreren tausend Fußgängerüberquerungen pro Ampelphase zur Hauptverkehrszeit aus; Zahlen schwanken je nach Quelle, doch einig sind sich alle: Das Shibuya Crossing Tokio gehört zu den meistfrequentierten Kreuzungen der Welt.

Für Reisende aus Deutschland ist die Kreuzung zudem ein vertrautes Bild, lange bevor sie selbst vor Ort stehen: Sie taucht in Hollywood-Filmen wie „Lost in Translation“ und „Fast & Furious: Tokyo Drift“, in japanischen Anime-Produktionen, Netflix-Serien, Musikvideos und zahllosen Social-Media-Clips auf. Viele Besucher berichten, dass der erste Gang über das Shibuya Scramble Crossing sich anfühlt, als würde man in eine Filmszene hineintreten – ein Moment, der Tokio intuitiv begreifbar macht.

Geschichte und Bedeutung von Shibuya Scramble Crossing

Der Stadtteil Shibuya entwickelte sich im 20. Jahrhundert von einem eher unscheinbaren Bahnhofsvorort zu einem zentralen Verkehrsknotenpunkt und später zum Jugend- und Modedistrikt Tokios. Laut der Tokioter Stadtverwaltung wuchs die Bedeutung des Bahnhofs Shibuya seit den 1920er-Jahren kontinuierlich, als neue Bahnlinien und später U-Bahnlinien hinzukamen. Die Kreuzung vor dem Bahnhof wurde nach und nach an die steigenden Verkehrsströme angepasst, insbesondere während des wirtschaftlichen Aufschwungs Japans nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die heute ikonische Form des Shibuya Scramble Crossing – mit diagonal erlaubten Fußgängerüberwegen – ist Teil eines Systems, das in Japan seit der Mitte des 20. Jahrhunderts eingesetzt wird, um stark frequentierte Kreuzungen effizienter und sicherer zu machen. In Fachpublikationen zur Verkehrsgestaltung wird diese Art Kreuzung als „Scramble Intersection“ oder „Diagonal Crosswalk“ beschrieben. Verkehrsplaner betonen, dass die gleichzeitige Freigabe aller Fußgängerüberwege nicht nur spektakulär aussieht, sondern tatsächlich sicherer sein kann, weil Konflikte zwischen abbiegenden Autos und Fußgängern reduziert werden.

Kulturell aufgeladen wurde die Kreuzung vor allem ab den 1980er- und 1990er-Jahren. Shibuya entwickelte sich zur Bühne der japanischen Jugend- und Straßenmode, vom „Shibuya-kei“-Musikstil bis zu Subkulturen wie den „Gyaru“. Große Kaufhäuser, Elektronikmärkte, Modeketten und später Flagship-Stores internationaler Marken siedelten sich rund um den Bahnhof an. Medienberichte – unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Spiegel – stellen Shibuya seit Jahren als „Schaufenster der urbanen japanischen Popkultur“ dar, mit dem Crossing als zentralem Bildmotiv.

Ein weiterer Baustein des Symbolwerts ist der legendäre Hund Hachik?. Die Statue des treuen Akita-Hundes steht unmittelbar vor dem Bahnhof Shibuya und wenige Schritte vom Shibuya Crossing Tokio entfernt. Hachik? wartete in den 1920er- und 1930er-Jahren jahrelang täglich auf sein verstorbenes Herrchen und wurde zum japanischen Sinnbild für Loyalität. Internationale Medien wie BBC und National Geographic erzählen Hachik?s Geschichte regelmäßig im Zusammenhang mit Shibuya, sodass Kreuzung, Bahnhof und Statue in der Wahrnehmung vieler Reisender als Einheit erscheinen.

Heute steht das Shibuya Scramble Crossing für mehrere Dinge zugleich: für die Modernität Japans, für die Dichte und Effizienz seiner Städte, für den Lifestyle einer vernetzten, medienaffinen Generation – und für das Bild einer Metropole, die nie ganz zur Ruhe kommt. Es ist der Gegenpol zu den ruhigen Tempelgärten von Kyoto oder den historischen Vierteln in Kanazawa und macht die Spannweite japanischer Stadtkultur greifbar.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist das Shibuya Crossing Tokio zunächst eine funktionale Kreuzung. Die Besonderheit ergibt sich aus der räumlichen Komposition der umgebenden Gebäude, Werbeflächen und Verkehrsströme. Mehrere Hochhauskomplexe mit großen LED-Screens rahmen die Kreuzung ein. Besonders prägnant sind unter anderem der Hochhauskomplex Shibuya 109, der als Mode-Ikone für junge Frauen gilt, und die neueren Gebäude Shibuya Hikarie und Shibuya Scramble Square, die im Zuge der umfassenden Neuordnung des Bahnhofsareals entstanden sind. Die Stadt Tokio und die East Japan Railway Company (JR East) haben in den vergangenen Jahren umfangreiche Modernisierungs- und Bauprojekte rund um den Bahnhof Shibuya umgesetzt.

Aus architektonischer Sicht ist dabei vor allem der Shibuya Scramble Square hervorzuheben, ein Hochhaus mit über 200 m Höhe, das eine spektakuläre Dachterrasse namens „Shibuya Sky“ beherbergt. Von dort aus bietet sich ein Panorama-Blick auf das Shibuya Scramble Crossing von oben – ein Motiv, das in Fotobänden, Reisemagazinen und auf Social Media besonders verbreitet ist. Internationale Architekturmedien heben hervor, dass das Shibuya-Areal zu einem komplexen, vertikal organisierten Stadtquartier geworden ist, in dem Bahnlinien, Einkaufsflächen, Büros, Hotels und Aussichtsebenen ineinandergreifen.

Die visuelle Wirkung der Kreuzung wird stark von den großformatigen Werbe-LEDs bestimmt. Wie das Branchenmagazin Nikkei und internationale Medien berichten, nutzen japanische und internationale Marken diese Flächen, um neue Produkte, Musikveröffentlichungen oder Filme zu inszenieren. Dadurch wird die Kreuzung immer wieder zu einer Bühne für Popkultur. Auch Kunst- und Medieninstallationen, etwa Kooperationen mit Anime-Studios oder Musiklabels, tauchen regelmäßig auf den Bildschirmen auf, sodass sich die Atmosphäre der Kreuzung spürbar mit den aktuellen Trends der japanischen Popkultur verändert.

Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast zwischen Tag und Nacht. Am Tag wirken die Gebäudefassaden klar, der Fußgängerverkehr dominiert, und die Leuchtreklamen treten trotz ihrer Größe optisch weniger hervor. Nach Sonnenuntergang verwandelt sich das Shibuya Crossing Tokio in ein Meer aus Neonlichtern und Bildschirmen; Reflexionen auf nassen Straßen nach einem Regenschauer verstärken die filmische Wirkung. Einige deutsche Reiseführer vergleichen dieses Motiv mit einer futuristischen Variante des Times Square in New York, allerdings dichter und auf japanische Ästhetik zugeschnitten.

Auch im Alltag ist die Kreuzung ein Ritualort. Viele Japanerinnen und Japaner verabreden sich „bei Hachik?“ vor dem Bahnhof, um von dort gemeinsam über das Shibuya Scramble Crossing in die Einkaufsviertel zu ziehen. Die Kreuzung ist zudem ein beliebter Ort für Street Photography – allerdings mit der Herausforderung, in den wenigen Sekunden der Grünphase ein starkes Bild zu komponieren. Professionelle Fotografen raten häufig dazu, wiederholt zu gehen, unterschiedliche Positionen auszuprobieren und auch einmal in einer Ecke zu stehen zu bleiben, um die Bewegung an sich festzuhalten.

Shibuya Crossing Tokio besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Das Shibuya Crossing Tokio liegt direkt vor dem Bahnhof Shibuya im gleichnamigen Stadtteil im SĂĽdwesten des Zentrums von Tokio. FĂĽr Reisende aus Deutschland ist Tokio ĂĽber groĂźe internationale Drehkreuze wie Frankfurt, MĂĽnchen, Berlin oder DĂĽsseldorf mit mindestens einem Umstieg erreichbar, direkte Verbindungen werden je nach Saison und Flugplan angeboten. Die Flugzeit von Deutschland nach Tokio liegt meist bei rund 11 bis 13 Stunden, abhängig von Abflugort und Route. Vom internationalen Flughafen Haneda, der näher am Stadtzentrum liegt, fĂĽhrt die Keikyu-Linie beziehungsweise die Tokyo Monorail in Kombination mit der Yamanote-Linie der JR East in etwa 30 bis 45 Minuten nach Shibuya. Vom weiter entfernten Flughafen Narita verkehren ExpresszĂĽge (z.?B. Narita Express) in rund 60 bis 90 Minuten nach Shibuya oder zu Umsteigebahnhöfen wie Shinjuku oder Tokyo Station.
  • Ă–ffnungszeiten: Das Shibuya Scramble Crossing ist eine öffentliche StraĂźenkreuzung und somit rund um die Uhr zugänglich. Der FuĂźgängerverkehr orientiert sich an den regulären Ampelphasen. Da es sich um eine normale Stadtverkehrskreuzung handelt, können sich Ampelschaltungen und VerkehrsfĂĽhrung im Laufe der Jahre ändern. Ă–ffentliche und verkehrsbedingte Einschränkungen, etwa bei Bauarbeiten, Demonstrationen oder GroĂźereignissen, sind möglich. Reisende sollten aktuelle Hinweise vor Ort und – bei größeren Ereignissen – lokale Nachrichten beachten. Generell gilt: Besonders lebhaft ist die Kreuzung typischerweise von den späten Nachmittagsstunden bis in den Abend hinein, wenn Pendlerströme, Shoppingpublikum und Nachtleben zusammentreffen.
  • Eintritt: Die Kreuzung selbst ist frei zugänglich; es gibt keinen Eintritt. Kosten fallen nur bei Nutzung von Aussichtsplattformen oder CafĂ©s mit Blick auf die Kreuzung an, etwa im Shibuya Scramble Square („Shibuya Sky“) oder in höher gelegenen Etagen umliegender Gebäude. Die genauen Ticketpreise variieren je nach Anbieter und Saison; viele ReisefĂĽhrer empfehlen, vorab auf den offiziellen Seiten der jeweiligen Betreiber nach aktuellen Preisen zu schauen. FĂĽr Besucher aus Deutschland lässt sich als grobe Orientierung sagen: Eintrittspreise fĂĽr Aussichtsplattformen in Tokio bewegen sich häufig zwischen rund 10 und 25 € (entsprechend einem ungefähren Gegenwert in Yen), wobei Wechselkurse schwanken.
  • Beste Reisezeit: Tokio ist grundsätzlich ganzjährig bereisbar. FrĂĽhling (Ende März bis April) mit der KirschblĂĽte und Herbst (Oktober bis November) mit milden Temperaturen gelten vielen Touristiker:innen als angenehmste Zeiten. FĂĽr das Shibuya Crossing Tokio selbst spielt die Jahreszeit vor allem hinsichtlich Lichtstimmung und Witterung eine Rolle: Im Sommer kann es sehr heiĂź und feucht werden, im Winter kĂĽhl, aber meist nicht extrem kalt. Fotografinnen und Fotografen schätzen vor allem die „blaue Stunde“ und den frĂĽhen Abend, wenn die Leuchtreklamen bereits leuchten, der Himmel aber noch nicht völlig dunkel ist. Auch nach einem Regenschauer, wenn sich die Lichter auf dem Asphalt spiegeln, entstehen besonders eindrucksvolle Bilder. Wer den größten Andrang vermeiden möchte, kann morgens oder an Wochentagen auĂźerhalb der Pendelspitzen kommen; wer das Maximum an Trubel erleben will, eher Freitag- und Samstagabend.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten: In Tokio wird Japanisch gesprochen; Englisch ist vor allem in touristischen Bereichen, groĂźen Geschäften, Hotels und bei jĂĽngeren Menschen relativ verbreitet. Deutsch wird nur selten gesprochen, daher empfiehlt sich zumindest ein Grundwortschatz an Höflichkeitsfloskeln auf Japanisch. Zahlung ist in Tokio traditionell stark bargeldorientiert, doch Kartenzahlung (Kreditkarten, vereinzelt auch internationale Debitkarten) und mobile Payment-Lösungen (z.?B. auf Basis von Suica- oder Pasmo-Karten, teilweise Apple Pay / Google Pay) sind in vielen Geschäften und Restaurants ĂĽblich. FĂĽr kleinere Läden, Imbissstände oder ältere Einrichtungen ist Bargeld weiterhin sinnvoll. Trinkgeld ist in Japan unĂĽblich und kann sogar als unhöflich oder verwirrend empfunden werden; guter Service ist im Preis inbegriffen. Am Shibuya Scramble Crossing sollten Besucher darauf achten, den normalen Stadtverkehr nicht zu behindern: auf Ampeln achten, nicht mitten auf der Kreuzung stehen bleiben, keine gefährlichen Posen fĂĽr Fotos einnehmen und auf andere FuĂźgänger RĂĽcksicht nehmen. Viele CafĂ©s und Geschäfte in den oberen Etagen bieten gute Ausblicke – dort sollte man die Hausregeln respektieren, etwa Verzehrpflicht oder Fotografiereinschränkungen.
  • Einreisebestimmungen: FĂĽr deutsche StaatsbĂĽrger gelten fĂĽr Japan zeitabhängige Einreisebestimmungen, die sich ändern können. Allgemein benötigen Reisende einen gĂĽltigen Reisepass; Visaregeln hängen von Aufenthaltsdauer und -zweck ab. Vor einer Reise nach Tokio sollten deutsche StaatsbĂĽrger die aktuellen Einreisehinweise und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amts auf auswaertiges-amt.de prĂĽfen. Innerhalb Japans ist eine Auslandskrankenversicherung inklusive RĂĽcktransport dringend zu empfehlen, da die gesetzliche Krankenversicherung aus Deutschland in Japan nicht wie in EU-Staaten gilt.

Zusätzlich sollten Reisende die Zeitverschiebung einplanen: Japan Standard Time (JST) liegt in der Regel 7 bis 8 Stunden vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ), abhängig davon, ob in Deutschland gerade Winter- oder Sommerzeit gilt. Damit kann ein abendlicher Besuch des Shibuya Crossing Tokio am Ankunftstag trotz Jetlag eine reizvolle Option sein – oder aber man plant genügend Anpassungszeit ein, um die Eindrücke wach und aufmerksam aufnehmen zu können.

Warum Shibuya Scramble Crossing auf jede Tokio-Reise gehört

Das Shibuya Crossing Tokio ist keine klassische Sehenswürdigkeit wie ein Tempel, ein Schloss oder ein Museum – und doch nennen viele Reisejournalisten es eines der eindrücklichsten Highlights der Stadt. Der Grund: An kaum einem anderen Ort Japans lässt sich der Alltag einer Weltmetropole so unmittelbar beobachten. Während man über die Kreuzung geht, zieht ein Querschnitt der Tokioter Gesellschaft an einem vorbei: Büroangestellte im Anzug, Schüler in Uniform, Modebegeisterte im Streetwear-Look, ältere Menschen mit Einkaufstaschen, Touristinnen mit Kameras, Influencer mit Smartphones auf Gimbal, Straßenkünstler am Rand.

Für Reisende aus Deutschland bietet das Shibuya Scramble Crossing die Möglichkeit, Tokio intuitiv zu „lesen“, ohne japanischsprachige Vorkenntnisse zu benötigen. Die Ampeln, die Werbetafeln, die Durchsagen am Bahnhof, die bahnsteiggenaue Organisation des Nahverkehrs – all das lässt sich beobachten, ohne dass ein erklärender Text nötig wäre. Kulturwissenschaftler, die sich mit Japan beschäftigen, weisen immer wieder darauf hin, dass der organisierte, fast lautlose Andrang an der Kreuzung viel über japanische Höflichkeitsregeln, Rücksichtnahme und Effizienz verrät. Trotz enormer Dichte bleibt das Durcheinander erstaunlich geordnet.

Rund um das Shibuya Crossing Tokio befindet sich eine Fülle weiterer Attraktionen. Nur wenige Schritte entfernt liegen Einkaufszentren wie Shibuya 109, große Elektronik- und Modegeschäfte, Game Center, Restaurants und Bars. In Gehweite erreicht man den Yoyogi-Park und den Meiji-Schrein, zwei der wichtigsten grünen und religiösen Orte im zentralen Tokio. Für viele Besucher ergibt sich dadurch ein abwechslungsreicher Tag: Vormittags Meiji-Schrein und Park, nachmittags Shopping und Kaffee in Shibuya, abends Lichtermeer am Shibuya Scramble Crossing.

Auch für Fans japanischer Popkultur ist die Kreuzung ein Fixpunkt. Zahlreiche Anime-Serien und -Filme lassen Figuren hier vorbeilaufen oder nutzen die Kreuzung als Kulisse dramatischer Szenen. J-Pop- und K-Pop-Musikvideos setzen das Kreuzungsbild ein, um Großstadtatmosphäre zu erzeugen. Reisemagazine erinnern regelmäßig daran, dass es gerade dieser Mix aus Alltag und cineastischem Wiedererkennungswert ist, der Shibuya so attraktiv macht. In diesem Sinne erfüllt die Kreuzung eine ähnliche Rolle wie der Piccadilly Circus in London oder der Kurfürstendamm in Berlin – nur deutlich dichter, vertikaler und technisch aufgeladen.

Wer sich tiefer auf Tokio einlassen möchte, kann das Shibuya Crossing Tokio mehrfach besuchen – zu unterschiedlichen Tageszeiten und bei unterschiedlichem Wetter. Morgendlicher Berufsverkehr, Nachmittagsshopping, nächtliche Partyszene, Regen, Nebel, klare Winterluft: Die Atmosphäre verändert sich spürbar. Auch Fotointeressierte aus Deutschland berichten, dass sich ein zweiter oder dritter Besuch lohnt, um Motive aus einer höheren Etage, aus Seitengassen oder von gegenüberliegenden Ecken der Kreuzung zu sammeln.

Shibuya Crossing Tokio in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

Das Shibuya Scramble Crossing ist ein globaler Social-Media-Star. Millionenfach wird die Kreuzung auf Instagram, TikTok, YouTube und anderen Plattformen inszeniert – als hypermoderner Hintergrund für Tanzclips, als Zeitraffer-Aufnahme aus dem Hotelfenster, als stilles Schwarz-Weiß-Foto im Winterregen oder als Selfie-Spot im Neonlicht. Für Reisende aus Deutschland können Social-Media-Beiträge ein hilfreicher Vorgeschmack sein, ersetzen aber nicht die komplexe, mehrsinnige Erfahrung vor Ort.

Häufige Fragen zu Shibuya Crossing Tokio

Wo genau befindet sich das Shibuya Crossing Tokio?

Das Shibuya Crossing Tokio liegt unmittelbar vor dem Bahnhof Shibuya im Stadtteil Shibuya im Südwesten des zentralen Tokio. Die Kreuzung markiert den Knotenpunkt mehrerer großer Straßen, die den Bahnhof mit Einkaufs-, Entertainment- und Geschäftsvierteln verbinden. Wer aus der JR Yamanote-Linie oder den U-Bahn-Linien aussteigt und den Hachik?-Ausgang nutzt, steht nach wenigen Schritten direkt am Shibuya Scramble Crossing.

Warum ist das Shibuya Scramble Crossing so berĂĽhmt?

Das Shibuya Scramble Crossing ist berühmt, weil hier tausende Menschen gleichzeitig die Straße überqueren und dadurch ein beeindruckendes Bild von Bewegung und Dichte entsteht. Außerdem ist die Kreuzung durch Filme, Serien, Anime, Musikvideos und Social Media weltweit bekannt geworden. Viele internationale Medien nutzen Bilder dieser Kreuzung, um Tokio zu symbolisieren – ähnlich wie das Brandenburger Tor für Berlin oder der Eiffelturm für Paris steht.

Wie lässt sich das Shibuya Crossing Tokio am besten erleben?

Am intensivsten erlebt man das Shibuya Crossing Tokio, indem man mehrmals zu Fuß über die Kreuzung geht, unterschiedliche Ecken ausprobiert und auch den Blick von oben sucht – etwa aus Cafés, Einkaufszentren oder Aussichtsplattformen wie der Dachterrasse „Shibuya Sky“. Ein Besuch am frühen Abend, wenn Neonlichter und Menschenströme zusammentreffen, gilt vielen Reisenden als besonders eindrucksvoll.

Ist das Shibuya Scramble Crossing sicher?

Für Fußgänger, die die Verkehrsregeln beachten, gilt das Shibuya Scramble Crossing als sicher. Die Ampelphasen sind klar geregelt und auf die großen Menschenmengen ausgelegt. Wichtig ist, nur bei Grün zu gehen, nicht mitten auf der Kreuzung stehen zu bleiben und Rücksicht auf andere zu nehmen. Wie in jeder Großstadt sollte man auf persönliche Gegenstände achten, doch Tokio gilt generell als sehr sichere Metropole mit vergleichsweise niedriger Kriminalitätsrate.

Welche Sehenswürdigkeiten liegen in der Nähe des Shibuya Crossing Tokio?

In unmittelbarer Nähe des Shibuya Crossing Tokio befinden sich die Hachik?-Statue, zahlreiche Einkaufszentren und Modehäuser, Restaurants, Bars und Game Center. In Gehweite liegen außerdem der Yoyogi-Park und der Meiji-Schrein, zwei der wichtigsten grünen und religiösen Orte der Stadt. Mit der Yamanote-Linie lassen sich von Shibuya aus schnell weitere wichtige Tokioter Stadtteile wie Shinjuku, Harajuku, Ginza oder Akihabara erreichen.

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