Stadt der KĂĽnste und Wissenschaften Valencia: Futuristisches Wahrzeichen am Mittelmeer
20.05.2026 - 09:08:41 | ad-hoc-news.deWenn sich im ehemaligen Flussbett des Turia in Valencia plötzlich weiße, scheinbar schwebende Riesenmuscheln, gläserne Haifischflossen und ein leuchtend blauer Spiegelteich öffnen, steht man mitten in der Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia. Die Ciutat de les Arts i les Ciencies („Stadt der Künste und der Wissenschaften“ auf Katalanisch/Valencianisch) ist kein klassisches Museumskomplex, sondern eine futuristische Kulturlandschaft, die sich wie eine Filmkulisse anfühlt – und längst zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Spaniens geworden ist.
Stadt der KĂĽnste und Wissenschaften Valencia: Das ikonische Wahrzeichen von Valencia
Die Stadt der KĂĽnste und Wissenschaften Valencia erstreckt sich ĂĽber mehrere hundert Meter im trockengelegten Flussbett des RĂo Turia, das heute als grĂĽner GĂĽrtel die Stadt durchzieht. Schon von weitem sind die weiĂź-blauen Silhouetten der Gebäude zu erkennen: das Auge von „L’Hemisfèric“, die organischen Bögen des Opernhauses „Palau de les Arts Reina SofĂa“, die gläserne Kuppel des Wissenschaftsmuseums „Museu de les Ciències“ und die geschwungenen Formen des Ozeanariums „L’OceanogrĂ fic“.
Spanische und internationale Medien wie „El PaĂs“, „La Vanguardia“ und in der deutschsprachigen Berichterstattung etwa „Der Spiegel“ und „NZZ“ beschreiben die Anlage seit Jahren als architektonisches Aushängeschild Valencias. Die Region Valenciana und das offizielle Tourismusportal von „Visit València“ bewerben die Ciutat de les Arts i les Ciencies als eine der wichtigsten Attraktionen der Stadt, neben der historischen Altstadt und den Stränden am Mittelmeer.
Für Besucher:innen aus Deutschland verbindet dieser Ort gleich mehrere Sehnsüchte: avantgardistische Architektur, mediterranes Licht, Meeresnähe und ein breites Spektrum an Kultur, Wissenschaft und Familienangeboten. Anders als viele historische Sehenswürdigkeiten Europas ist dieses Ensemble jung – ein bewusst geschaffenes Symbol für das moderne Spanien nach der Jahrtausendwende.
Geschichte und Bedeutung von Ciutat de les Arts i les Ciencies
Die Idee für die Ciutat de les Arts i les Ciencies entstand in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren, als Valencia nach einem verheerenden Hochwasser den Fluss Turia verlegte und sein altes Bett in einen Park verwandelte. Die Regionalregierung suchte nach einem Projekt, das Valencia international positionieren sollte – ähnlich wie die Oper von Sydney oder das Guggenheim Museum in Bilbao. Laut Informationen der Generalitat Valenciana (Regionalregierung) und des offiziellen Betreibers der Anlage wurde der in Valencia geborene Stararchitekt Santiago Calatrava mit dem Masterplan betraut. Später kam für das Ozeanarium der renommierte mexikanische Architekt Félix Candela hinzu.
Die Bauarbeiten zogen sich über mehrere Jahre: Mitte der 1990er-Jahre begann die Umsetzung, das Planetarium und IMAX-Kino L’Hemisfèric war eines der ersten eröffneten Gebäude. Schritt für Schritt folgten das Wissenschaftsmuseum, das Ozeanarium, das Opernhaus und weitere Strukturen. Offizielle Chroniken der Stadt Valencia und der Betreiberfirma betonen, dass die Einweihungen staffelweise stattfanden, wodurch die Anlage sich über etwa ein Jahrzehnt hinweg entwickelte. Dadurch wuchs sie mit der Stadt und wurde in der kollektiven Wahrnehmung immer stärker zum identitätsstiftenden Symbol.
Die Ciutat de les Arts i les Ciencies steht dabei nicht nur fĂĽr Freizeit und Tourismus, sondern auch fĂĽr einen gezielten Wandel Valencias: vom Industrie- und Hafenstandort zur Kultur- und Wissensmetropole. Die spanische Tageszeitung „El PaĂs“ verwies mehrfach darauf, dass die Anlage mit ihrem Fokus auf Wissenschaft, Meer und darstellende Kunst einen bewussten Gegenakzent zur rein touristischen Vermarktung setzt. Zugleich hat sich der Komplex zu einem wirtschaftlichen Faktor entwickelt, der eng mit Kongressen, Veranstaltungen und Filmproduktionen verknĂĽpft ist.
Kritische Debatten gehören ebenfalls zur Geschichte. In der spanischen und internationalen Presse wurden die hohen Baukosten, Verzögerungen und Infrastrukturfragen immer wieder diskutiert. Medien wie „BBC“ und „The Guardian“ nahmen die Ciutat de les Arts i les Ciencies in Analysen zu spektakulären Großprojekten auf, die Städte einerseits auf die globale Landkarte setzen, andererseits aber intensive öffentliche Diskussionen über Kosten-Nutzen-Verhältnisse auslösen. Für Valencia bleibt das Ensemble dennoch – durchaus vergleichbar mit der Elbphilharmonie in Hamburg – ein Symbol einer selbstbewussten, nach außen gerichteten Kulturpolitik.
Architektur, Kunst und besondere Merkmale
Architektonisch gehört die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia zu den auffälligsten Arbeiten von Santiago Calatrava. Calatrava, der in Valencia geboren wurde und in Zürich studierte, ist bekannt für Brücken und Gebäude, die stark von organischen Formen, Skelettstrukturen und einer hellen, meist weißen Materialität geprägt sind. Laut Artikeln in „Süddeutsche Zeitung“ und „FAZ“ sowie Fachanalysen in Architekturmagazinen stehen seine Bauten in der Tradition der Ingenieurskunst des 20. Jahrhunderts, verbinden aber Skulpturalität und Funktion oft sehr eng.
Der Komplex umfasst mehrere Hauptgebäude mit jeweils eigenem Charakter:
L’Hemisfèric: Ein halbkugelförmiger Bau mit umgebendem Wasserbecken, der in der Tourismuskommunikation häufig als „Auge der Weisheit“ beschrieben wird. Die halb geöffnete Schale, die sich im Wasser spiegelt, wirkt tatsächlich wie ein riesiges Auge. Im Inneren befinden sich ein digitales 3D-Kino, ein Planetarium und eine IMAX-Leinwand, auf der meist wissenschaftliche, astronomische und naturbezogene Filme gezeigt werden.
Museu de les Ciències: Das Wissenschaftsmuseum erinnert mit seiner Glasfassade und den weißen Streben an das Skelett eines riesigen Dinosauriers oder Wals. Interaktive Ausstellungen, Experimente und temporäre Sonderausstellungen richten sich besonders an Familien, Schulklassen und neugierige Erwachsene. Laut dem offiziellen Museumskonzept steht die spielerische Vermittlung von naturwissenschaftlichen und technischen Themen im Mittelpunkt.
L’Oceanogrà fic: Das Ozeanarium ist das größte seiner Art in Europa, wie der Betreiber und nationale Medien übereinstimmend hervorheben. Es repräsentiert verschiedene Meeresökosysteme – vom Mittelmeer über die Arktis und Antarktis bis zu tropischen Gewässern. Der architektonisch markanteste Teil ist eine dünnwandige Betonschale von Félix Candela, deren Form an eine stilisierte Wassertropfenblüte erinnert. Unterwasser-Tunnel, Delfinarium, Aquarien und Außenbecken machen das Ozeanarium zu einem der populärsten Teile des gesamten Areals.
Palau de les Arts Reina SofĂa: Das Opernhaus, benannt nach der frĂĽheren spanischen Königin SofĂa, wirkt wie ein futuristisches Schiff oder eine gigantische Muschel. Es beherbergt mehrere Säle fĂĽr Oper, Konzerte und Theater. Spanische Kulturmedien, aber auch internationale Feuilletons wie die „New York Times“ lobten vielfach die Akustik und die auĂźergewöhnliche Architektur, kritisierten aber teilweise die funktionalen Abläufe und die hohen Instandhaltungskosten. FĂĽr Besucher:innen ist bereits der AuĂźenrundgang zwischen den geschwungenen Ebenen ein Erlebnis.
L’Umbracle und weitere Strukturen: Ergänzt wird das Ensemble durch die überdachte, von weißen Bögen überspannte Gartenpassage L’Umbracle, in der mediterrane und subtropische Pflanzen wachsen. Sie dient als Aussichtsterrasse, Skulpturengalerie und saisonal auch als Eventfläche. Der Konferenzbau L’Àgora (heute unter anderem als Mehrzweckhalle genutzt) und eine Brücke runden das Gesamtbild ab.
Kunsthistoriker und Architekturkritiker sehen in der Ciutat de les Arts i les Ciencies ein Beispiel für sogenannte „Starchitecture“: ikonische Bauten, die selbst zu Marken werden. Dabei wird der Umgang mit Raum, Wasser und Licht besonders hervorgehoben. Das Zusammenspiel der weiß verkleideten Konstruktionen mit den azurblauen Wasserflächen erzeugt starke Kontraste, die in der mediterranen Sonne fast überreal wirken. Besonders am frühen Morgen und in der Abenddämmerung taucht das weiche Licht die Anlage in eine Atmosphäre, die Fotografinnen und Fotografen aus aller Welt anzieht.
Für Besucher:innen aus Deutschland, die mit der klaren Gotik des Kölner Doms oder der klassizistischen Strenge des Brandenburger Tors vertraut sind, wirkt Calatravas Sprache zunächst fremd. Doch wie etwa die Deutsche Welle in einem Reisebeitrag hervorhebt, schafft der Komplex einen eindrucksvollen Kontrast zur historischen Altstadt Valencias mit Kathedrale, Jugendstilmarkt und engen Gassen. Tradition und Zukunft liegen weniger als 3 km auseinander – ein Spannungsfeld, das den Reiz der Stadt maßgeblich ausmacht.
Stadt der KĂĽnste und Wissenschaften Valencia besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten
- Lage und Anreise aus Deutschland
Die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia liegt im Osten Valencias im trockengelegten Turia-Bett, etwa zwischen der historischen Altstadt und dem Hafen. Vom Zentrum (Plaza del Ayuntamiento, Kathedrale) sind es je nach Ausgangspunkt etwa 2–3 km – bequem erreichbar mit Bus, Taxi, Leihfahrrad oder zu Fuß durch den grünen Turia-Park.
Für Reisende aus Deutschland ist Valencia von mehreren Flughäfen aus erreichbar. Direktverbindungen bestehen immer wieder saisonal, unter anderem ab Frankfurt/Main, München, Berlin oder Düsseldorf; die genaue Verfügbarkeit variiert je nach Saison und Airline. Die Flugzeit beträgt im Schnitt rund 2,5 bis 3 Stunden. Alternativ ist eine Anreise mit der Bahn möglich: Mit Hochgeschwindigkeitszügen (z. B. TGV/AVE) über Paris oder Barcelona lässt sich Valencia in der Regel innerhalb von etwa einem Tag erreichen, häufig mit Umstieg in Barcelona Sants. Wer mit dem Auto fährt, sollte von Süddeutschland – abhängig von Route und Zwischenstopps – mindestens zwei Reisetage einkalkulieren; Autobahnen in Frankreich und Spanien sind gut ausgebaut, in Frankreich fallen allerdings auf vielen Strecken Mautgebühren an. - Öffnungszeiten
Da die Ciutat de les Arts i les Ciencies aus mehreren eigenständigen Einrichtungen besteht, unterscheiden sich die Öffnungszeiten. Üblicherweise sind das Wissenschaftsmuseum, L’Hemisfèric und L’Oceanogrà fic täglich geöffnet, mit längeren Zeiten in der Hauptsaison. Das Opernhaus folgt seinem eigenen Spielplan. Die Außenbereiche und der Turia-Park sind frei zugänglich und können tagsüber sowie abends besichtigt werden. Öffnungszeiten können sich saisonal, an Feiertagen oder aufgrund von Veranstaltungen ändern – aktuelle Zeiten sollten direkt auf der offiziellen Website der Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia oder über das Tourismusbüro von Visit València geprüft werden. - Eintritt und Tickets
Der Zugang zu den Außenbereichen der Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia ist in der Regel kostenlos. Für L’Hemisfèric, das Wissenschaftsmuseum und L’Oceanogrà fic werden separate Eintrittskarten erhoben; häufig werden kombinierte Tickets angeboten, die mehrere Attraktionen abdecken. Preise können sich ändern und variieren je nach Saison, Altersgruppe und Buchungskanal. Es empfiehlt sich, vorab online auf der offiziellen Seite der Ciutat de les Arts i les Ciencies die jeweils aktuellen Konditionen sowie mögliche Rabatte (z. B. für Kinder, Studierende, Senioren) zu prüfen. Viele Reiseführer und Tourismusportale empfehlen, Tickets für das Ozeanarium insbesondere in der Hochsaison im Voraus zu buchen, um Wartezeiten zu vermeiden. - Beste Reisezeit und beste Tageszeit
Valencia genießt ein mildes, mediterranes Klima mit warmen Sommern und relativ milden Wintern. Für viele Reisende aus Deutschland gelten Frühling (März bis Mai) und Herbst (September, Oktober) als angenehmste Zeit: Es ist meist warm, aber nicht extrem heiß, und der Besucherandrang verteilt sich besser. In den Sommermonaten kann die Hitze über den hellen Flächen sehr intensiv sein – hier lohnt sich ein Besuch am frühen Morgen oder in den Abendstunden, wenn das Licht weicher ist und die Temperaturen sinken. Wer Fotos machen möchte, findet kurz vor Sonnenuntergang und in der blauen Stunde besonders stimmungsvolle Bedingungen; die Gebäude werden dann teilweise kunstvoll beleuchtet. - Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten
In Valencia sind Spanisch (Castellano) und Valencianisch (eine Variante des Katalanischen) offizielle Sprachen. In der Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia sind Beschilderungen und Informationen häufig zweisprachig (Spanisch/Valencianisch), bei wichtigen Hinweisen zusätzlich auf Englisch. Mit Englisch kommt man im touristischen Bereich in der Regel gut zurecht; Deutsch ist weniger verbreitet, aber in Hotels und bei Führungen mitunter vertreten. Grundlegende Höflichkeitsfloskeln auf Spanisch (etwa „por favor“, „gracias“) werden geschätzt.
Bei der Zahlung sind Kreditkarten (Visa, Mastercard) in Spanien weit verbreitet; auch Debitkarten werden in vielen Fällen akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen (z. B. via Smartphone) ist üblich. Bargeld (Euro) ist dennoch hilfreich, etwa für kleine Beträge oder an Kiosken. Trinkgeld ist in Spanien kein Muss, aber ein gern gesehener Ausdruck der Zufriedenheit: In Cafés und Restaurants sind 5–10 % üblich, wenn der Service gut war. In Taxis rundet man den Betrag meist auf. In Museen ist das Fotografieren in den Außenbereichen und häufig auch in den Innenräumen erlaubt, oft ohne Blitz; im Ozeanarium gibt es zum Schutz der Tiere teilweise Einschränkungen. Hinweise vor Ort sollten unbedingt beachtet werden. - Einreisebestimmungen und Gesundheit
Spanien ist Mitglied der EU und Teilnehmer des Schengen-Raums. Für deutsche Staatsbürger reicht für die Einreise in der Regel der Personalausweis oder Reisepass; die Dokumente müssen gültig sein. Bestimmungen können sich ändern, insbesondere im Zusammenhang mit Gesundheitslagen oder politischen Entscheidungen. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen und eventuelle Hinweise zu Gesundheit, Sicherheit oder notwendigen Dokumenten beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Innerhalb der EU gilt grundsätzlich die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), die auf der Rückseite vieler deutschen Krankenversicherungskarten zu finden ist; dennoch wird eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption häufig empfohlen. - Zeitzone und Tagesrhythmus
Valencia liegt wie Spanien (mit Ausnahme der Kanaren) in der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) bzw. der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ); es besteht also in der Regel keine Zeitverschiebung zu Deutschland, Österreich oder der deutschsprachigen Schweiz. Der Tagesrhythmus ist allerdings mediterran: Viele Einwohner:innen essen später, Restaurants öffnen am Abend oft erst gegen 20:00 Uhr oder 20:30 Uhr. In der Mittagszeit halten manche Geschäfte eine längere Pause (Siesta), während Einkaufszentren und große Ketten meist durchgehend geöffnet sind.
Warum Ciutat de les Arts i les Ciencies auf jede Valencia-Reise gehört
Für viele Reisende aus Deutschland ist Valencia zunächst ein Name auf der Landkarte zwischen Barcelona und Andalusien. Spätestens beim ersten Blick auf die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia wird klar, dass die Stadt ihren ganz eigenen Charakter hat. Der Komplex ist mehr als eine Aneinanderreihung von Sehenswürdigkeiten: Er verbindet Wissenschaft, Meer, Musik und Natur in einem offenen Stadtraum.
Wer mit Kindern reist, findet im Wissenschaftsmuseum und im Ozeanarium ein Programm, das Stunden füllt – von interaktiven Experimenten, bei denen man selbst aktiv werden kann, bis zu Haien und Meeresschildkröten, die hinter Glas vorbeiziehen. Paare und Freundesgruppen erleben die Anlage als fotogene Bühne: Spaziergänge über die Brücken, Sonnenuntergänge am Wasserbecken, abendliche Lichtreflexe auf den weißen Flächen. Kulturinteressierte schätzen das Opernhaus, in dem klassische Opern, Konzerte und zeitgenössische Produktionen auf dem Programm stehen.
Die Ciutat de les Arts i les Ciencies erzeugt zudem ein starkes Valencia-Gefühl. In Kombination mit der Altstadt – dem gotischen Lonja de la Seda (Seidenbörse, UNESCO-Welterbe), der Kathedrale mit ihrem berühmten Heiligen Gral und der Markthalle Mercado Central – ergibt sich eine seltene Mischung: mittelalterliche Kulisse plus futuristische Skyline plus Strand in unmittelbarer Nähe. Reiseführer wie Marco Polo und Merian heben hervor, dass man all dies ohne lange Wege erlebt: Vom Turia-Park sind es nur wenige Kilometer bis zum weitläufigen Stadtstrand Malvarrosa und zum modernen Hafenviertel.
Für Besucher:innen aus dem deutschsprachigen Raum spielt auch die Erreichbarkeit eine Rolle. Valencia ist weniger überlaufen als Barcelona oder Madrid, bietet aber dennoch eine sehr gute touristische Infrastruktur. Die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia fungiert dabei als klarer Fixpunkt: Sie hilft, eine Reise zu strukturieren – sei es als Startpunkt, als Familienprogramm oder als abendlicher Spaziergang nach einem Strandtag. Viele Reiseführer empfehlen, mindestens einen halben, eher einen ganzen Tag allein für diesen Bereich einzuplanen, wenn Wissenschaftsmuseum und Ozeanarium ausgiebig besucht werden sollen.
Hinzu kommt die emotionale Dimension: Die Anlage gehört zu den Orten, an denen sich das Bild vom „modernen Spanien“ verdichtet. Ähnlich wie das Guggenheim in Bilbao oder die Ciudad de las Artes y las Ciencias (die spanische Form des Namens) in internationalen Architekturmagazinen standen Calatravas Bauten in Valencia vielfach für eine kreative, nach vorn gerichtete Phase des Landes. Die Tatsache, dass viele Szenen aus internationalen Filmen, Serien und Werbespots hier gedreht wurden – etwa Zukunftsvisionen oder Science-Fiction-Settings – unterstreicht, wie ikonisch die Anlage wirkt.
Wer Valencia für eine Städtereise von Deutschland aus ins Auge fasst, kann den Besuch der Ciutat de les Arts i les Ciencies gut mit weiteren Erfahrungen kombinieren: einer Fahrradtour durch den Turia-Park, einer Paella am Strand (Valencia gilt als Ursprungsregion dieses Gerichts) oder einem Abstecher in den Naturpark Albufera südlich der Stadt, wo Reisfelder und Lagunen die Landschaft prägen. Die Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia bildet dabei oft den visuellen Höhepunkt – und bleibt lange auf den eigenen Urlaubsfotos präsent.
Stadt der KĂĽnste und Wissenschaften Valencia in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke
In den sozialen Medien gehört die Ciutat de les Arts i les Ciencies zu den meistfotografierten Orten Valencias. Die Kombination aus Wasser, Weiß, Blau und futuristischen Formen sorgt dafür, dass der Komplex auf Fotos und Videos besonders eindrucksvoll wirkt – was Instagram, TikTok und Co. zu einem zusätzlichen Schaufenster für die Anlage macht.
Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia — Reaktionen, Stimmungen und Trends in den sozialen Medien:
Häufige Fragen zu Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia
Wo liegt die Stadt der KĂĽnste und Wissenschaften Valencia genau?
Die Stadt der KĂĽnste und Wissenschaften Valencia befindet sich im trockengelegten Bett des Flusses Turia im Osten Valencias, zwischen der historischen Altstadt und dem Hafen. Sie ist vom Stadtzentrum aus in wenigen Kilometern zu erreichen, etwa zu FuĂź durch den Turia-Park, mit dem Fahrrad, Bus oder Taxi.
Was gehört alles zur Ciutat de les Arts i les Ciencies?
Zur Ciutat de les Arts i les Ciencies gehören mehrere eigenständige Einrichtungen: das IMAX-Kino und Planetarium L’Hemisfèric, das interaktive Wissenschaftsmuseum Museu de les Ciències, das Ozeanarium L’OceanogrĂ fic, das Opernhaus Palau de les Arts Reina SofĂa, die Gartenpassage L’Umbracle sowie weitere architektonische Elemente wie BrĂĽcken und Eventhallen. Die AuĂźenbereiche mit Wasserbecken und Promenaden verbinden die Bauten zu einem zusammenhängenden Ensemble.
Wie viel Zeit sollte man fĂĽr einen Besuch einplanen?
Wer lediglich die Außenanlagen besichtigen und Fotos machen möchte, sollte mindestens ein bis zwei Stunden einplanen. Für einen Besuch des Wissenschaftsmuseums, L’Hemisfèric und insbesondere des Ozeanariums ist leicht ein halber Tag oder mehr nötig. Viele Reiseführer empfehlen, einen ganzen Tag zu reservieren, wenn mehrere Einrichtungen in Ruhe besichtigt werden sollen.
Ist die Stadt der KĂĽnste und Wissenschaften Valencia fĂĽr Kinder geeignet?
Ja, die Ciutat de les Arts i les Ciencies ist ausdrücklich familienfreundlich. Das Wissenschaftsmuseum bietet interaktive Stationen und Experimente, die sich an Kinder und Jugendliche richten, während L’Oceanogrà fic mit seinen Aquarien, Unterwassertunneln und Vorführungen besonders bei Familien beliebt ist. Auch die Außenbereiche mit viel Platz zum Laufen und Staunen sind für Kinder attraktiv. Eltern sollten jedoch Sonnen- und Hitzeschutz beachten, insbesondere in den Sommermonaten.
Wann ist die beste Reisezeit fĂĽr einen Besuch aus Deutschland?
Besonders angenehm sind FrĂĽhling und Herbst, wenn die Temperaturen mild und der Andrang moderat sind. In den Sommermonaten kann es sehr warm werden, weshalb sich dann eher Morgen- und Abendstunden anbieten. Da Valencia in derselben Zeitzone wie Deutschland liegt, mĂĽssen sich Reisende nicht auf eine Zeitverschiebung einstellen.
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