Three Sisters Katoomba, Australien

Three Sisters Katoomba: Magische Felsgiganten ĂĽber dem Nebelmeer

20.05.2026 - 20:37:34 | ad-hoc-news.de

Die Three Sisters Katoomba in Katoomba, Australien, zählen zu den eindrucksvollsten Naturwahrzeichen der Blue Mountains. Warum dieser Ort Reisende aus Deutschland besonders berührt – und wie sich ein Besuch wirklich anfühlt.

Three Sisters Katoomba, Australien, Reise
Three Sisters Katoomba, Australien, Reise

Wenn am frühen Morgen Nebelschwaden durch das Jamison Valley ziehen und die ersten Sonnenstrahlen die Three Sisters Katoomba in warmes Gold tauchen, wird das Felsmassiv über Katoomba zu einer Bühne aus Licht und Schatten. Die Three Sisters („Drei Schwestern“) stehen wie Wächterinnen über der Schlucht – ein Naturwahrzeichen, das für viele Australien-Reisende zum emotionalen Höhepunkt wird.

Three Sisters Katoomba: Das ikonische Wahrzeichen von Katoomba

Die Three Sisters Katoomba sind ein markantes Sandsteinfelsen-Trio am Rand der Felsklippen der Blue Mountains, etwa 100 Kilometer westlich von Sydney im Bundesstaat New South Wales. Mit ihrem abrupten Absturz ins Jamison Valley und der dramatischen Silhouette gehören sie zu den bekanntesten Naturmotiven Australiens und sind eines der Gesichter des UNESCO-Weltnaturerbes „Greater Blue Mountains Area“.

Australiens Tourismusorganisationen wie Destination NSW und Tourism Australia stellen die Three Sisters regelmäßig in den Mittelpunkt ihrer Bildwelten. Sie betonen, dass kaum ein anderer Ort in den Blue Mountains die Kombination aus leichter Zugänglichkeit, spektakulärer Aussicht und kultureller Bedeutung so bündelt. Auch das deutsche Reisemagazin GEO Saison beschreibt die Three Sisters als „Postkartenmotiv“, das selbst vielreisende Naturfans noch überrascht.

Für Reisende aus Deutschland sind die Three Sisters ein idealer Einstieg in die australische Landschaft: Die Felsen sind bequem mit dem Zug ab Sydney erreichbar und bieten gleichzeitig das Gefühl echter Wildnis. Am populären Echo Point Lookout, der offiziellen Hauptaussichtsplattform von Katoomba, öffnet sich der Blick über ein weites, bewaldetes Tal – ein Kontrastprogramm zur Skyline von Sydney, das an einem einzigen Tag erlebbar ist.

Geschichte und Bedeutung von Three Sisters

Geologisch betrachtet sind die Three Sisters Teil des ausgedehnten Sandsteinplateaus der Blue Mountains. Nach Angaben der offiziellen Seite der National Parks and Wildlife Service (NPWS) von New South Wales entstanden die markanten Felsformationen über Millionen von Jahren durch Erosion: Wind, Regen und Temperaturschwankungen haben das Plateau zerfurcht und einige Felsblöcke zu freistehenden Türmen modelliert. Seriöse Quellen wie die UNESCO und die NPWS betonen, dass die Three Sisters nicht als einzelne Felsen „gebaut“ oder künstlich geformt wurden, sondern ein natürliches Ergebnis dieses Prozesses sind.

Die Blue Mountains tragen ihren Namen nicht wegen ihrer Höhe, sondern wegen eines optischen Effekts: Die ätherischen Öle der Eukalyptusbäume steigen als feiner Dunst in die Luft und brechen das Sonnenlicht so, dass die Berge in der Ferne bläulich erscheinen. Dieser „blaue Schleier“ ist häufig auf Fotos der Three Sisters zu sehen und trägt wesentlich zur besonderen Stimmung des Ortes bei.

Für die Aboriginal-Gemeinschaften der Region – insbesondere die Gundungurra und Darug – ist das Gebiet um Katoomba seit Jahrtausenden ein bedeutender Kulturraum. Die Three Sisters werden in mehreren Traumzeit-Erzählungen, den überlieferten Schöpfungs- und Lehrgeschichten der Aboriginal-Kulturen, erwähnt. Das New South Wales National Parks and Wildlife Service betont, dass diese Geschichten von Gemeinschaft zu Gemeinschaft variieren und in Teilen nur mündlich weitergegeben werden. In populären touristischen Broschüren kursiert eine weit verbreitete Version, nach der ein Medizinmann drei Schwestern in Stein verwandelt haben soll, um sie zu schützen; seriöse Institutionen weisen jedoch darauf hin, dass viele dieser Darstellungen vereinfachte, zum Teil romantisierte Nacherzählungen sind und nicht als „einzige wahre Legende“ verstanden werden sollten.

Der Name „Three Sisters“ tauchte in europäischen Aufzeichnungen im 19. Jahrhundert auf, als europäische Siedler begannen, das Gebiet touristisch zu erschließen. Spätestens zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt der Felsenkomplex als lokales Wahrzeichen von Katoomba. Mit dem Ausbau der Eisenbahnlinie von Sydney in die Blue Mountains kam eine erste Welle von Ausflüglern und Luftkur-Gästen; Hotels im viktorianischen Stil – etwa das berühmte Carrington Hotel – werben seit Jahrzehnten mit der Nähe zu den Three Sisters.

Die Ernennung des „Greater Blue Mountains Area“ zum UNESCO-Weltnaturerbe im Jahr 2000 (bestätigt u. a. durch UNESCO-Unterlagen sowie Veröffentlichungen der australischen Regierung) verlieh der Region einen zusätzlichen Schutzstatus und internationale Aufmerksamkeit. Die Three Sisters sind in vielen UNESCO-Beschreibungen als Schlüsselmotiv für die Vermittlung der Werte der Weltnaturerbestätte genannt: einzigartige Eukalyptuswälder, hohe Biodiversität und eindrucksvolle Sandsteinformationen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn die Three Sisters kein von Menschen geschaffenes Bauwerk sind, besitzen sie eine Art „natürliche Architektur“. Die drei Felstürme reihen sich wie Skulpturen entlang der Felskante auf. Jeder der Felsen hat einen eigenen, inoffiziellen Namen, der in lokalen Führungen gelegentlich erwähnt wird; seriöse Institutionen wie NPWS und Tourism Australia verwenden jedoch meist nur die Sammelbezeichnung „Three Sisters“.

Die Höhe der einzelnen Felsen wird in verschiedenen Quellen leicht unterschiedlich angegeben; übereinstimmend ist, dass die Felstürme mehrere Dutzend Meter aus der Klippe ragen und damit deutlich über dem umliegenden Plateau liegen. Die Gesamthöhe der Felswände im Bereich von Echo Point und Jamison Valley erreicht einige hundert Meter – im Verhältnis etwa so, als würde man mehrere übereinander gestapelte Kölner Dome an den Rand einer Schlucht stellen. Exakte Höhenangaben variieren und werden in offiziellen Unterlagen nicht einheitlich ausgewiesen, weshalb hier auf symbolische Vergleiche zurückgegriffen wird.

Die Farbpalette der Three Sisters wechselt im Tagesverlauf: Morgens dominieren kühle Blautöne im Hintergrund, während die Sandsteinoberflächen noch im Schatten liegen. Gegen Mittag leuchten sie in warmem Ocker und Gelb, bei tief stehender Abendsonne erscheinen sie fast orange-rot. Dieser Farbwechsel, kombiniert mit häufig schnell wechselnden Wetterbedingungen – Nebel, Sonne, Wolken – macht die Formation besonders fotogen. Reiseführer wie Marco Polo Australien und das ADAC Reisemagazin empfehlen daher, für Fotos mehrere Tageszeiten einzuplanen.

Kulturgeschichtlich sind die Three Sisters zudem ein Symbol dafür geworden, wie Moderne und indigene Tradition aufeinandertreffen. In Besucherzentren und Ausstellungen in Katoomba wird verstärkt darauf geachtet, die Perspektive der Aboriginal-Gemeinschaften einzubeziehen. Informationsmaterialien der New South Wales National Parks and Wildlife Service weisen darauf hin, dass das Land um die Three Sisters als „Country“ verstanden wird – ein ganzheitliches Konzept, das Landschaft, Spiritualität, Geschichte und Verantwortung umfasst. Besucher werden gebeten, respektvoll zu sein, auf den markierten Wegen zu bleiben und kulturelle Stätten wie Felsmalereien und Zeremonienplätze nicht zu berühren.

Die Infrastruktur rund um Echo Point wurde in den vergangenen Jahren immer wieder modernisiert, um den Besucherandrang zu lenken und den Schutz der Natur zu verbessern. Lokale Behörden berichten regelmäßig über Maßnahmen wie barrierefreundliche Zugänge, neue Aussichtsplattformen und sanfte Beleuchtung, die die Sichtbarkeit der Three Sisters am Abend verbessert, ohne den Nachthimmel unnötig zu stören. Solche Anpassungen werden in australischen Medien positiv hervorgehoben, weil sie den Spagat zwischen Tourismus und Naturschutz unterstützen.

Three Sisters Katoomba besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise

Die Three Sisters Katoomba liegen bei der Stadt Katoomba im Herzen der Blue Mountains in New South Wales, rund 100 Kilometer westlich von Sydney. Von Deutschland aus gibt es keine Nonstop-FlĂĽge nach Katoomba; die Anreise erfolgt in der Regel ĂĽber Sydney als internationalen Hub.

Große deutsche Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) bieten gemeinsam mit internationalen Airlines Umsteigeverbindungen nach Sydney (SYD) an, meist mit einem Zwischenstopp im Nahen Osten oder in Asien (z. B. Dubai, Doha, Singapur). Die reine Flugzeit liegt häufig bei deutlich über 20 Stunden, je nach Route und Zwischenaufenthalt. Konkrete Flugpläne und Preise ändern sich regelmäßig; deshalb wird empfohlen, aktuelle Verbindungen direkt bei den Airlines oder Reiseportalen zu prüfen.

Von Sydney aus ist Katoomba gut per Zug erreichbar: Die staatliche Verkehrsbehörde von New South Wales verweist auf regelmäßige Regionalzüge (Blue Mountains Line) ab Sydney Central Station. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Am Bahnhof Katoomba stehen meist Busse und Shuttles zur Verfügung; bis zum Echo Point Lookout laufen viele Besucher zu Fuß (je nach Strecke etwa 30–40 Minuten) oder nutzen den lokalen Busverkehr. Für Selbstfahrer führt der Great Western Highway von Sydney in die Blue Mountains; die Strecke beträgt etwa 90–110 Kilometer und wird bei normalem Verkehr in rund 1,5 bis 2 Stunden zurückgelegt.

  • Ă–ffnungszeiten und Zugänglichkeit

Die Three Sisters selbst als Naturformation sind jederzeit sichtbar und nicht „geschlossen“. Der öffentliche Echo Point Lookout ist nach Auskunft der lokalen Behörden grundsätzlich frei zugänglich, allerdings können einzelne Einrichtungen – Besucherzentrum, Cafés, Informationsschalter – feste Öffnungszeiten haben. Da Zeiten je nach Saison, Wetter und Veranstaltungen variieren, sollten Reisende vorab die offizielle Informationsseite der Stadt Katoomba bzw. von Blue Mountains City Council oder des New South Wales National Parks and Wildlife Service konsultieren. Bei extremen Wetterlagen, Waldbrandgefahr oder Wartungsarbeiten können Wege und Aussichtsplattformen temporär gesperrt sein.

  • Eintritt und Kosten

Für den Zugang zum Echo Point Lookout, von dem aus die meisten Besucher die Three Sisters betrachten, wird von der Stadt in der Regel kein Eintritt für Fußgänger verlangt. Allerdings können Parkgebühren für Autos anfallen; die Höhe der Gebühren variiert nach Zone und Dauer. Die offiziellen Stellen empfehlen, Beschilderungen vor Ort zu beachten und gegebenenfalls digitale Parktickets zu nutzen. Für organisierte Touren, z. B. geführte Wanderungen, Tagesausflüge ab Sydney oder kombinierte Tickets mit anderen Attraktionen wie der Scenic World Blue Mountains, fallen zusätzliche Kosten an, die je nach Anbieter und Saison unterschiedlich sind. Zur groben Orientierung liegen viele Tagestouren von Sydney in einer Größenordnung von mehreren Dutzend Euro. Konkrete Preise sollten direkt bei den Anbietern überprüft werden, da sich Wechselkurse und Konditionen ändern.

  • Beste Reisezeit und Tageszeit

Die Blue Mountains sind ganzjährig erreichbar, allerdings variiert das Erlebnis mit den Jahreszeiten. Das Klima in Katoomba ist deutlich kühler als in Sydney; die Region liegt höher und weist eher gemäßigte Temperaturen auf. Deutsche Reisemagazine und australische Tourismusbehörden empfehlen den australischen Frühling (September bis November) und Herbst (März bis Mai) als besonders angenehm: Die Temperaturen sind mild, die Wälder stehen entweder in frischem Grün oder in herbstlicher Färbung, und die Sicht ist oft klar.

Im Winter (Juni bis August) kann es in Katoomba deutlich abkühlen, teilweise bis in den einstelligen Bereich und in Ausnahmefällen bis nahe 0 °C; gelegentlich sind sogar leichte Schneefälle möglich. Dafür ist die Luft in dieser Zeit oft klar, was Fotografie und Fernsicht begünstigt. Der Sommer (Dezember bis Februar) kann warm bis heiß werden; gleichzeitig steigen in Teilen Australiens die Risiken von Busch- und Waldbränden. Die Behörden betonen, dass Besucher in dieser Zeit unbedingt die aktuellen Hinweise zum Brandrisiko und eventuelle Zugangsrestriktionen beachten sollen.

Unabhängig von der Jahreszeit lohnt sich ein Besuch zu den Randzeiten des Tages: Frühmorgens zum Sonnenaufgang sind Echo Point und Three Sisters oft noch weniger frequentiert und in Nebel oder weiches Licht gehüllt; am späten Nachmittag und Abend leuchten die Felsen im warmen Licht der untergehenden Sonne. Zur Mittagszeit kann es an der Hauptplattform sehr voll werden, insbesondere an Wochenenden und während australischer Schulferien.

  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Verhalten

In Australien ist Englisch Amtssprache; in Katoomba und den Blue Mountains wird nahezu überall Englisch gesprochen. Deutschsprachige Informationen finden sich in manchen Reiseführern, Broschüren oder Audio-Guides, sind aber nicht flächendeckend verfügbar. Die meisten Mitarbeitenden in Tourismusbüros, Hotels und Restaurants sind an internationale Gäste gewöhnt und sprechen meist fließend Englisch; grundlegende Englischkenntnisse erleichtern daher den Aufenthalt deutlich.

Bei der Bezahlung sind Kreditkarten (insbesondere Visa und Mastercard) sehr verbreitet. In Australien wird verstärkt kontaktlos bezahlt, häufig auch mit Smartphone oder Smartwatch (Apple Pay, Google Pay). Bargeld wird zwar akzeptiert, spielt aber im Alltag eine geringere Rolle als in vielen Regionen Deutschlands. Für Parkautomaten oder kleinere Cafés kann es dennoch sinnvoll sein, etwas Bargeld mitzuführen. Die Landeswährung ist der Australische Dollar (AUD); Preise sollten bei Bedarf in Euro umgerechnet werden, wobei der Wechselkurs schwankt.

Trinkgeld ist in Australien nicht so stark ritualisiert wie in Nordamerika, wird aber in Restaurants und bei Touren als Anerkennung geschätzt, wenn der Service überzeugt. Ein freiwilliges Trinkgeld von etwa 5–10 % ist üblich, aber nicht verpflichtend. In Cafés wird gelegentlich ein kleines Wechselgeld im Tip-Jar hinterlassen. In Taxis werden Beträge oft aufgerundet.

Für den Besuch der Three Sisters und des umliegenden Nationalparks ist angemessene, wetterfeste Kleidung ratsam. Feste Schuhe oder Wanderschuhe sind wichtig, insbesondere auf den teils steilen und unebenen Wegen. Die australischen Behörden weisen immer wieder darauf hin, ausreichend Wasser, Sonnen- und Regenschutz mitzunehmen, selbst an scheinbar milden Tagen. In den Schluchten kann das Wetter schnell umschlagen.

Fotografieren ist an den Aussichtsplattformen in der Regel erlaubt und sehr beliebt. Bei der Nutzung von Drohnen gelten strenge Regeln; im Umfeld von Nationalparks ist der Einsatz oft nur mit Genehmigung erlaubt oder ganz untersagt. Es wird empfohlen, die Hinweisschilder des Nationalparks und des Blue Mountains City Council zu beachten. Besucher sollten außerdem Rücksicht auf andere Gäste nehmen und keine gefährlichen Selfies in der Nähe von Felskanten machen – immer wieder warnen australische Medien und Rettungsdienste eindringlich vor den Risiken.

  • Einreisebestimmungen und Zeitzone

Australien hat spezifische Einreise- und Visabestimmungen. Deutsche Staatsbürger benötigen für touristische Aufenthalte in der Regel ein elektronisches Visum (z. B. eVisitor oder Electronic Travel Authority). Die konkreten Bedingungen können sich ändern; deshalb sollten Reisende die jeweils aktuellen Einreise- und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei den australischen Behörden prüfen.

Sydney und damit auch Katoomba liegen in der Zeitzone Australian Eastern Standard Time (AEST), also in der Regel 8 bis 10 Stunden vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ oder MESZ), je nach Jahreszeit und Umstellung auf Sommerzeit in beiden Ländern. Während der europäischen Winterzeit beträgt der Zeitunterschied in der Regel +10 Stunden, während der deutschen Sommerzeit oft +8 Stunden. Die genauen Differenzen sollten kurz vor der Reise überprüft werden.

Bei Reisen nach Australien empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung, da medizinische Leistungen für Touristen schnell kostspielig werden können. Innerhalb der EU ist die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) relevant, sie gilt jedoch nicht in Australien. Verschiedene deutsche Verbraucherorganisationen raten zu einer privaten Auslandsreisekrankenversicherung, die auch Rücktransport abdeckt.

Warum Three Sisters auf jede Katoomba-Reise gehört

Die Three Sisters Katoomba sind mehr als nur ein Fotomotiv – sie sind das emotionale Zentrum vieler Blue-Mountains-Reisen. Wer am Geländer von Echo Point steht und über das scheinbar endlose Meer aus Eukalyptusbäumen blickt, versteht schnell, warum die Region von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt wurde. Der Kontrast zwischen der schroffen Felskante und dem weichen, waldgedeckten Tal ist eindrucksvoll; dazu kommt die stille Präsenz der Three Sisters selbst, deren steinerne Silhouetten sich je nach Lichtstimmung verändern.

Für deutsche Reisende, die oft bereits Sydney mit Opera House und Harbour Bridge kennen, eröffnen die Three Sisters eine zweite, wildere Seite Australiens – und das ohne Inlandsflug oder große Umwege. An einem verlängerten Tagesausflug ist es möglich, morgens die Stadt hinter sich zu lassen, mittags in einem Café in Katoomba zu sitzen, nachmittags entlang der Klippen zu wandern und zum Sonnenuntergang die Felsen langsam im Abendlicht verschwinden zu sehen.

Zudem sind die Three Sisters ein idealer Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen in den Blue Mountains. Zu den beliebten Aktivitäten gehören:

  • Kurze Panorama-Spaziergänge: Mehrere gut ausgeschilderte Wege fĂĽhren vom Echo Point Lookout zu weiteren Aussichtspunkten. Manche Routen sind auch fĂĽr Familien mit Kindern geeignet, andere erfordern etwas Kondition.
  • Abstieg ins Jamison Valley: Ambitioniertere Wanderer können ĂĽber steile Treppen und Pfade tiefer in das Tal hinabsteigen. Von dort wirken die Felswände und die Three Sisters noch imposanter. Offizielle Wegbeschreibungen empfehlen, solche Touren nur bei gutem Wetter und mit entsprechender AusrĂĽstung zu unternehmen.
  • Scenic World Blue Mountains: In der Nähe von Katoomba bietet diese privat betriebene Attraktion Seilbahnen, eine der steilsten Personenseilbahnen der Welt und Gehwege durch den Regenwald. Die Kombination aus technischen Installationen und Naturpanoramen wird häufig als Ergänzung zum klassischen Besuch der Three Sisters empfohlen.
  • Kulturelle Angebote: Galerien, kleine Museen und Besucherzentren in Katoomba und Umgebung informieren ĂĽber die Geschichte der Region, die Aboriginal-Kulturen und die Entwicklung des Tourismus in den Blue Mountains.

Dass die Three Sisters so fest im kollektiven Bildgedächtnis verankert sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass sie in zahllosen Bildbänden, Kalendern und Social-Media-Feeds auftauchen. Sie stehen in einer Reihe mit anderen Naturikonen, die auch in Deutschland besonders bekannt sind – etwa dem Uluru im Zentrum Australiens oder den Zwölf Aposteln an der Great Ocean Road. Viele deutsche Reiseberichte schildern den Moment am Echo Point als Augenblick, in dem die Dimensionen Australiens spürbar werden.

Hinzu kommt die vergleichsweise gute Infrastruktur, die den Besuch auch für weniger geübte Outdoor-Fans attraktiv macht. Breite Wege, Infotafeln, Cafés und Unterkünfte unterschiedlicher Preisklassen sorgen dafür, dass die Three Sisters sowohl als Tagesausflug ab Sydney als auch als Teil einer längeren Rundreise durch New South Wales eingeplant werden können.

Three Sisters Katoomba in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

Auf Plattformen wie Instagram, YouTube und TikTok fungieren die Three Sisters Katoomba längst als Bild- und Videostar: Zeitraffer-Aufnahmen von Nebel, der sich im Jamison Valley auflöst, Drohnenaufnahmen (wo erlaubt) und persönliche Reisevlogs vermitteln eindrucksvoll, wie sich der Besuch vor Ort anfühlt. Viele Creator aus Deutschland teilen ihre Erlebnisse auf Deutsch, was zusätzlichen Orientierungssupport bietet – etwa bei der Wahl der Tageszeit oder bei Wanderempfehlungen. Offizielle Tourismusorganisationen setzen auf professionelle Bildwelten, während individuelle Posts oft spontane Emotionen zeigen: Staunen, Ruhe, Respekt vor der Natur.

Häufige Fragen zu Three Sisters Katoomba

Wo liegen die Three Sisters Katoomba genau?

Die Three Sisters Katoomba befinden sich am Rand der Felsklippen oberhalb des Jamison Valley bei der Stadt Katoomba in den Blue Mountains, rund 100 Kilometer westlich von Sydney im australischen Bundesstaat New South Wales. Der bekannteste Aussichtspunkt ist der Echo Point Lookout, der zu FuĂź, per Bus oder Auto von Katoomba aus erreichbar ist.

Warum heiĂźen die Felsen Three Sisters?

Der Name „Three Sisters“ („Drei Schwestern“) geht auf europäische Benennungen aus dem 19. Jahrhundert zurück. In der Region existieren verschiedene Traumzeit-Erzählungen der Aboriginal-Gemeinschaften, in denen Felsen, Berge und Täler eine Rolle spielen. Offizielle Stellen wie der New South Wales National Parks and Wildlife Service betonen allerdings, dass viele populären „Legenden“ touristisch vereinfachte Versionen sind und nicht als einzig authentische Geschichte gelten.

Wie gelangt man aus Sydney zu den Three Sisters?

Von Sydney Central Station fahren RegionalzĂĽge der Blue Mountains Line in etwa zwei Stunden nach Katoomba. Von dort aus ist Echo Point entweder zu FuĂź, per lokalem Bus oder mit dem Auto erreichbar. Alternativ bieten zahlreiche Veranstalter TagesausflĂĽge per Bus ab Sydney an, die Transport, Aussichtspunkte und teilweise Wanderungen kombinieren.

Was ist die beste Reisezeit fĂĽr einen Besuch der Three Sisters?

Besonders empfehlenswert sind der australische Frühling (September bis November) und Herbst (März bis Mai), wenn die Temperaturen mild und die Sichtverhältnisse oft gut sind. Im Winter kann es kühl, aber sehr klar sein; im Sommer ist es wärmer und es sollte verstärkt auf Hinweise zu Waldbrandrisiken geachtet werden. Für Fotos eignen sich besonders die frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden.

Ist der Besuch der Three Sisters kostenpflichtig?

Der Zugang zur öffentlichen Aussichtsplattform Echo Point Lookout, von der aus man die Three Sisters sieht, ist in der Regel kostenlos. Es können jedoch Parkgebühren für Autos sowie Kosten für geführte Touren oder Zusatzattraktionen in der Region anfallen. Da sich Gebühren und Konditionen ändern können, sollten aktuelle Informationen bei offiziellen Stellen oder Anbietern eingeholt werden.

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