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Tian-Tan-Buddha in Hongkong: Ruhe über der Megacity

20.05.2026 - 12:03:16 | ad-hoc-news.de

Der Tian-Tan-Buddha, lokal Tian Tan Da Fo genannt, schwebt über Hongkong, China – eine riesige Bronzestatue zwischen Tradition und Moderne. Was Reisende aus Deutschland wissen sollten.

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Auf der Insel Lantau, hoch über den grünen Hügeln Hongkongs, sitzt der Tian-Tan-Buddha reglos im Lotussitz. Der lokal als Tian Tan Da Fo (sinngemäß „Großer Buddha des Himmelsaltars“) bezeichnete Koloss blickt über die Südchinesische See – und wirkt dennoch überraschend still inmitten einer der pulsierendsten Metropolen Asiens.

Tian-Tan-Buddha: Das ikonische Wahrzeichen von Hongkong

Der Tian-Tan-Buddha auf Lantau Island zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen Hongkongs. Die monumentale Bronzestatue steht beim buddhistischen Po-Lin-Kloster (Po Lin Monastery) nahe dem Plateau Ngong Ping und hat sich seit ihrer Eröffnung in den 1990er-Jahren zu einem internationalen Symbol für Spiritualität, Dialog zwischen Ost und West und die besondere Identität Hongkongs entwickelt.

Hongkong gehört seit 1997 als Sonderverwaltungsregion zu China und verbindet chinesische Traditionen mit einem stark internationalen Alltag. Genau diese Spannung spiegelt der Tian-Tan-Buddha: Mönche rezitieren Sutren, während Besucherinnen und Besucher aus aller Welt mit Smartphones und Kameras die 360-Grad-Aussicht festhalten. Reiseführer wie „Marco Polo Hongkong“ und das „GEO Special Hongkong“ beschreiben die Statue als eine der eindrucksvollsten Attraktionen der Region Lantau und betonen zugleich die spirituelle Atmosphäre des Ortes.

Schon von weitem ist der sitzende Buddha auf einem Lotospodest sichtbar. Über eine breite Treppe mit mehreren Hundert Stufen führt der Weg hinauf auf die Plattform. Die körperliche Anstrengung, kombiniert mit der ständig wechselnden Perspektive, macht den Aufstieg zu einem Ritual, das viele Besucher als Teil des Gesamterlebnisses empfinden – eine Art urbaner Pilgerweg, der nur rund eine Stunde Fahrt vom dicht bebauten Zentrum Hongkongs entfernt liegt.

Geschichte und Bedeutung von Tian Tan Da Fo

Der Tian-Tan-Buddha ist im Vergleich zu alten Tempeln in China ein junges Monument. Er wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts konzipiert und in den frühen 1990er-Jahren feierlich eingeweiht. Nach Informationen des offiziellen Fremdenverkehrsamts Hongkongs (Hong Kong Tourism Board) und des Po-Lin-Klosters entstand die Idee, auf Lantau eine große Buddhastatue zu errichten, um Mitgefühl, Weisheit und Harmonie zu symbolisieren und gleichzeitig das Kloster als spirituelles Zentrum zu stärken.

Die Bezeichnung „Tian Tan“ verweist auf den Himmelstempel in Peking (Tiantan, „Himmelsaltar“), einen historischen Opferkomplex aus der Ming-Zeit. Der Rundbau, der als architektonisches Vorbild für den Sockel des Buddha diente, knüpft an die kaiserliche Tradition an, in der der Himmel als oberste kosmische Ordnung verehrt wurde. „Da Fo“, der „Große Buddha“, steht dabei für Shakyamuni, den historischen Buddha, dessen Lehre in Ostasien in verschiedenen Schulen weitergetragen wird.

Die Statue ist nicht nur ein Pilgerziel für Buddhisten, sondern auch ein Symbol für den religiösen Pluralismus Hongkongs. Laut dem Hong Kong Tourism Board und Berichten von „Deutsche Welle“ existieren in der Stadt seit langem buddhistische, taoistische, konfuzianische und christliche Traditionen nebeneinander. Lantau und insbesondere das Po-Lin-Kloster haben sich in diesem Kontext als Ort der Einkehr und der Begegnung etabliert. In Reisereportagen der „Süddeutschen Zeitung“ und von „Der Spiegel“ wird der Tian-Tan-Buddha immer wieder als Kontrapunkt zur Geschäftswelt von Central und Kowloon beschrieben.

Die Einweihung des Tian Tan Da Fo markierte einen neuen Abschnitt in der Entwicklung Lantaus. Die Insel war lange dünn besiedelt und ländlich geprägt. Mit dem Bau des internationalen Flughafens Chek Lap Kok, der Brücken- und Tunnelanbindungen und der Entwicklung von Tung Chung rückte Lantau in den Fokus der Stadtplanung. Der Buddha wurde in diesem Prozess zu einem kulturellen Ankerpunkt: einem Monument, das an die religiöse und historische Tiefe der Region erinnert, während drum herum eine moderne Infrastruktur wächst.

Für viele Menschen in Hongkong spielt der Tian-Tan-Buddha auch in persönlichen Lebensphasen eine Rolle – etwa zu Neujahr nach dem Mondkalender oder bei wichtigen Entscheidungen. Besucher zünden Räucherstäbchen im Kloster an, legen Blumen nieder oder spenden für den Unterhalt des Heiligtums. In chinesischen Medien wird der Ort häufig mit Begriffen wie „Segen“, „Verdienst“ und „Güte“ in Verbindung gebracht, die im Mahayana-Buddhismus zentrale Werte darstellen.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Der Tian-Tan-Buddha ist vor allem ein Kunstwerk aus Bronze, aber auch ein komplexes architektonisches Ensemble. Fachzeitschriften und Reisemagazine wie „National Geographic Traveler“ und „Merian Hongkong“ heben hervor, dass die Statue bewusst so konzipiert wurde, dass sie sowohl aus der Nähe als auch aus großer Entfernung wirkt. Der Buddha sitzt auf einem dreistufigen Lotospodest, das auf einer kreisförmigen Plattform ruht. Darunter befindet sich eine mehrstöckige Halle mit Ausstellungs- und Gebetsräumen.

Die Figur selbst zeigt Shakyamuni in einer Geste der Lehrverkündigung und der Furchtlosigkeit. Eine Hand ist erhoben, die andere ruht auf dem Knie – ein Motiv, das im ostasiatischen Buddhismus verbreitet ist. Die genauen Maße werden von verschiedenen Quellen leicht unterschiedlich angegeben; übereinstimmend betonen das Hong Kong Tourism Board und mehrere internationale Reiseführer jedoch, dass es sich um eine der größten sitzenden Bronzebuddhastatuen der Welt im Freien handelt. Die Gestaltung orientiert sich dabei an der klassischen Ikonografie: die ushnisha (Erhebung am Kopf) als Zeichen der Erleuchtung, die langen Ohrläppchen als Symbol für die Abkehr vom weltlichen Reichtum.

Um die Statue herum sind sechs kleinere Bronzefiguren angeordnet, oft als „The Offering of the Six Devas“ beschrieben. Diese heben Opfergaben wie Blumen, Räucherstäbchen, Lampen oder Schmuck dar, die unterschiedliche Tugenden symbolisieren. Kunsthistorische Darstellungen in Publikationen aus Hongkong interpretieren diese Figuren als Verbindung zwischen den Gläubigen und dem Buddha: Sie reichen stellvertretend Opfergaben dar und laden die Besucher ein, sich innerlich diesen Gesten anzuschließen.

Die Architektur des Sockels ist von der Form des „Himmelsaltars“ in Peking inspiriert, zugleich aber den topografischen Bedingungen Lantaus angepasst. Mehrere ringförmige Terrassen führen stufenweise nach oben und ermöglichen unterschiedliche Blickwinkel. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zur Küste, teilweise sogar zum Flughafen und zu den vorgelagerten Inseln. Die Kombination aus Bronzeplastik, Steinarchitektur und der landschaftlichen Kulisse macht den Tian Tan Da Fo zu einem vielschichtigen Ensemble, das nach Einschätzung von Kulturjournalisten in Hongkong bewusst die Balance zwischen traditioneller Ästhetik und moderner Ingenieurtechnik sucht.

Im Inneren des Sockels befinden sich Räume, die für Ausstellungen, Gedenktafeln und religiöse Funktionen genutzt werden. Der Zugang ist in der Regel über Treppen und im unteren Bereich barriereärmer möglich; die Plattform direkt auf Höhe der Statue ist jedoch nur über die große Außentreppe erreichbar. Offizielle Broschüren der Verwaltung weisen darauf hin, dass sich die Infrastruktur in den letzten Jahren immer wieder an neue Besucherströme angepasst hat, etwa durch Beschilderung in mehreren Sprachen und geregelte Besucherführung an besonders stark frequentierten Tagen.

Tian-Tan-Buddha besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise: Der Tian-Tan-Buddha liegt auf Lantau Island, im Westen von Hongkong. Vom Flughafen Hong Kong International ist es nur eine kurze Strecke, vom Stadtzentrum (zum Beispiel von Central oder Tsim Sha Tsui) aus sollte mit einer Anfahrt von ungefähr 1 bis 1,5 Stunden gerechnet werden, je nach Verkehr und gewähltem Verkehrsmittel. Reisemagazine wie das „ADAC Reisemagazin“ und offizielle Informationen des Hong Kong Tourism Board empfehlen meist eine Kombination aus Metro (MTR) und Seilbahn oder Bus: Mit der MTR fährt man beispielsweise nach Tung Chung, von dort geht es mit der Ngong Ping 360 Seilbahn oder mit Linienbussen hinauf nach Ngong Ping. Von Ngong Ping Village sind es dann wenige Gehminuten bis zum Fuß der Treppe zum Tian-Tan-Buddha.
  • Anreise ab Deutschland: Aus Deutschland führen in der Regel Langstreckenflüge mit einem Zwischenstopp nach Hongkong, da Direktverbindungen je nach Saison und Flugplan variieren können. Große Abflughäfen wie Frankfurt am Main (FRA), München (MUC), Berlin (BER), Düsseldorf (DUS) oder Hamburg (HAM) bieten Verbindungsmöglichkeiten über internationale Drehkreuze in Europa oder im Nahen Osten. Die reine Flugzeit liegt nach Angaben internationaler Fluggesellschaften typischerweise bei rund 11 bis 13 Stunden, zuzüglich Umsteigezeiten. Nach der Ankunft in Hongkong ist der Tian Tan Da Fo über die Airport-Express-Bahn, die MTR und Busse gut erreichbar.
  • Öffnungszeiten: Für den Außenbereich des Tian-Tan-Buddha gibt es im Allgemeinen großzügige Besuchszeiten am Tag. Die zugeschlossenen Innenbereiche unterhalb der Statue sowie das Po-Lin-Kloster und die Seilbahn Ngong Ping 360 haben eigene Öffnungs- und Betriebszeiten, die sich je nach Saison, Wochentag und besonderen Ereignissen ändern können. Offizielle Stellen wie das Hong Kong Tourism Board empfehlen, die jeweils aktuellen Öffnungszeiten und eventuelle Wartungsunterbrechungen direkt auf den Websites der Betreiber zu prüfen, bevor ein Besuch geplant wird. Da sich Regelungen im Zuge von Feiertagen, Wetterereignissen oder organisatorischen Anpassungen verändern können, ist ein Blick kurz vor Reiseantritt sinnvoll.
  • Eintritt: Der Zugang zum Außenbereich des Tian-Tan-Buddha und zur großen Treppe ist nach übereinstimmenden Angaben von Reiseinformationen in der Regel kostenlos. Für bestimmte Innenbereiche unterhalb der Statue sowie für Museen, Ausstellungshallen oder spezielle Angebote können jedoch Eintrittsgebühren anfallen. Preise werden von den Betreibern in Hongkong in Hongkong-Dollar angegeben; für Reisende aus Deutschland empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Umrechnungskurse in Euro (€), da diese schwanken. Da sich Gebühren, Kombitickets (zum Beispiel in Verbindung mit der Seilbahn Ngong Ping 360) und Ermäßigungen ändern können, sollten die exakten Preise vor Ort oder auf den offiziellen Informationsseiten überprüft werden.
  • Beste Reisezeit: Hongkong liegt im subtropischen Klimagürtel. Nach Klimadaten, die unter anderem vom Hong Kong Observatory sowie von internationalen Reiseführern erläutert werden, gelten die Monate von etwa Oktober bis März vielen Reisenden als angenehm: Es ist meist etwas kühler und weniger feucht als im Hochsommer, in dem häufig schwüle Temperaturen und gelegentliche Taifune auftreten können. Für einen Besuch des Tian Tan Da Fo bietet sich ein früher Vormittag oder ein später Nachmittag an, um die große Hitze und den stärksten Besucherandrang zu vermeiden. Der Blick über Lantau wirkt bei klarer Sicht besonders eindrucksvoll; an diesigen oder sehr regnerischen Tagen kann die Fernsicht eingeschränkt sein.
  • Zeitzone: Hongkong liegt in der Zeitzone Hong Kong Time (HKT), die in der Regel 7 Stunden vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) liegt. Wenn in Deutschland Sommerzeit (MESZ) gilt, beträgt der Unterschied üblicherweise 6 Stunden. Diese Verschiebung kann gerade bei kurzen Reisen zu Jetlag führen, daher empfehlen Reisemagazine, die ersten Tage etwas ruhiger zu planen und einen Besuch des Tian-Tan-Buddha nicht direkt auf den Ankunftstag zu legen.
  • Sprache: Amtssprachen in Hongkong sind Chinesisch (vor allem Kantonesisch als gesprochene Form) und Englisch. Laut Hong Kong Tourism Board und Auskünften der Deutschen Zentrale für Tourismus finden sich an den meisten touristischen Orten zweisprachige Beschilderungen. Viele Mitarbeiter im Tourismusbereich, in Hotels und an Verkehrsknotenpunkten sprechen Englisch. Deutsch wird gelegentlich in internationalen Hotels verstanden, ist aber nicht verbreitet. Für deutschsprachige Reisende erleichtern einfache englische Begriffe und gegebenenfalls eine Übersetzungs-App die Orientierung.
  • Zahlung und Währung: In Hongkong wird mit Hongkong-Dollar (HKD) bezahlt. Kreditkarten werden an vielen Orten akzeptiert, insbesondere in Hotels, größeren Restaurants, Einkaufszentren und bei der Seilbahn. In kleineren Läden, einfachen Restaurants oder an Marktständen kann Barzahlung weiterhin üblich sein. In den vergangenen Jahren haben sich zudem kontaktlose Zahlungen und lokale elektronische Bezahlformen verbreitet. Deutsche Reisende sollten darauf achten, dass ihre Bankkarten für die Nutzung außerhalb Europas freigeschaltet sind, und sich gegebenenfalls bei ihrer Hausbank zu anfallenden Gebühren informieren. Geldautomaten sind in der Stadt und am Flughafen weit verbreitet.
  • Trinkgeld: In Hongkong ist Trinkgeld zwar nicht so fest verankert wie in manchen anderen Teilen der Welt, es wird aber im Dienstleistungsbereich durchaus erwartet oder gern gesehen. In vielen Restaurants ist eine Servicegebühr bereits auf der Rechnung vermerkt; ein zusätzliches kleines Trinkgeld bleibt freiwillig. In Taxis wird häufig auf den nächsten runden Betrag aufgerundet. Im Po-Lin-Kloster und am Tian-Tan-Buddha selbst steht eher die freiwillige Spende im Vordergrund, etwa durch den Erwerb von Opfergaben oder das Einwerfen kleiner Beträge in Spendenkästen.
  • Kleiderordnung und Verhalten: Beim Besuch des Tian-Tan-Buddha treffen touristische und religiöse Nutzung aufeinander. Reisende sollten sich respektvoll kleiden, insbesondere beim Betreten von Tempelhallen oder Gebetsbereichen im Po-Lin-Kloster. Schultern und Knie sollten möglichst bedeckt sein; Bade- oder sehr freizügige Kleidung ist unangebracht. Fotografieren im Außenbereich ist grundsätzlich möglich, kann in Innenräumen jedoch eingeschränkt oder untersagt sein. Hinweisschilder und Anweisungen des Personals vor Ort sollten beachtet werden.
  • Gesundheit und Reiseversicherung: Für Hongkong gelten in gesundheitlicher Hinsicht ähnliche Standards wie in vielen anderen Großstädten der Region. Deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sollten dennoch eine Auslandsreise-Krankenversicherung prüfen, die medizinische Behandlung und gegebenenfalls Rücktransport abdeckt, da die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland Leistungen im außereuropäischen Ausland in der Regel nicht oder nur eingeschränkt übernimmt. Informationen bieten Krankenkassen und Verbraucherzentralen.
  • Einreisebestimmungen: Hongkong besitzt besondere Einreisebestimmungen, die sich von denen des chinesischen Festlands unterscheiden. Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisehinweise, Visaregelungen und eventuelle Gesundheitsauflagen vor Reiseantritt beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dort finden sich auch Hinweise zu Sicherheitslage, Zollbestimmungen und Kontaktdaten der deutschen Vertretungen vor Ort. Da sich Regelungen verändern können, ist ein aktueller Blick auf die offiziellen Informationen vor jeder Reise unerlässlich.

Warum Tian Tan Da Fo auf jede Hongkong-Reise gehört

Der Tian-Tan-Buddha ist mehr als ein Fotomotiv – er ist ein Ort, an dem sich viele Facetten Hongkongs verdichten. Die Verbindung aus spektakulärer Landschaft, religiöser Architektur und moderner Infrastruktur macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Wer von Deutschland aus nach Hongkong reist, erlebt hier einen Gegenpol zu den glitzernden Shoppingmalls und Wolkenkratzern von Central und Kowloon: den Blick über Täler, Wälder und Meer, begleitet von dem leisen Klang von Gebetsglocken und Räucherstäbchen.

In unmittelbarer Nähe zum Tian Tan Da Fo liegt das Po-Lin-Kloster, dessen Tempelhallen, Innenhöfe und kunstvoll verzierte Dächer einen Einblick in die buddhistische Baukunst der Region geben. Hier lassen sich farbenfrohe Darstellungen von Buddhas und Bodhisattvas entdecken, begleitet von der dichten Atmosphäre eines lebendigen Klosterbetriebs. Viele Reiseführer empfehlen, sich Zeit zu nehmen, um nicht nur die Statue zu besichtigen, sondern auch durch die Anlagen zu schlendern, einen Tee zu trinken oder in einem vegetarischen Klosterrestaurant zu essen.

Wer die Umgebung erkunden möchte, findet in der Nähe weitere Ziele: Wanderwege führen durch die Hügel Lantaus, und das traditionelle Fischerdorf Tai O mit seinen Stelzenhäusern ist per Bus erreichbar. Die Kombination aus Natur, Dorfleben und spiritueller Architektur wird von Reisejournalisten etwa in der „Neuen Zürcher Zeitung“ und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ als besonders charakteristisch für Lantau beschrieben. Viele Besucher planen deshalb einen ganzen Tagesausflug ein, der Seilbahnfahrt, Klosterbesuch, Buddha-Plattform und einen Abstecher nach Tai O umfasst.

Für deutschsprachige Gäste bietet sich Tian Tan Da Fo auch als Einstieg in die Kulturgeschichte des chinesischen Buddhismus an. Informationsmaterial, Führungen und Ausstellungen werden teilweise auf Englisch angeboten und erläutern, welche Rolle der Buddhismus im chinesischen Kulturraum spielt, wie Klöster organisiert sind und wie sich Traditionen aus Indien über Zentralasien und China bis nach Ostasien verbreitet haben. In Verbindung mit Besuchen in anderen Tempeln Hongkongs – etwa dem Wong-Tai-Sin-Tempel oder dem Man-Mo-Tempel – entsteht ein facettenreiches Bild religiöser Praxis im Alltag einer modernen asiatischen Metropole.

Nicht zuletzt kann der Aufstieg zum Tian-Tan-Buddha auch eine persönliche Erfahrung sein. Wer die Stufen hinaufsteigt, lässt die Geräuschkulisse von Ngong Ping hinter sich, spürt den Wind und den Wechsel der Perspektive. Ob man nun religiös ist oder nicht – die Kombination aus körperlicher Bewegung, Weite und Stille wirkt auf viele Besucher beruhigend. In Reiseberichten, unter anderem in deutschsprachigen Magazinen, wird dieser Moment oft als Augenblick der Entschleunigung beschrieben, der lange im Gedächtnis bleibt.

Tian-Tan-Buddha in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien ist Tian Tan Da Fo längst zu einem Motiv geworden, das unzählige Male geteilt wird: von Sonnenaufgangsfotos bis zu atmosphärischen Nebelaufnahmen, von Drohnenperspektiven der Seilbahn bis zu Detailstudien der Bronzefiguren. Wer seine Reise plant, kann sich vorab einen Eindruck von Stimmungen und Blickwinkeln verschaffen.

Häufige Fragen zu Tian-Tan-Buddha

Wo liegt der Tian-Tan-Buddha genau?

Der Tian-Tan-Buddha befindet sich auf Lantau Island, der größten Insel Hongkongs, im Gebiet von Ngong Ping nahe dem Po-Lin-Kloster. Die Insel liegt westlich der dicht bebauten Stadtteile Hong Kong Island und Kowloon. Vom internationalen Flughafen aus ist der Buddha mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bahn und Bus oder mit der Seilbahn gut erreichbar.

Was ist die besondere Bedeutung des Tian Tan Da Fo?

Der Tian Tan Da Fo ist eine große Bronzestatue des historischen Buddha Shakyamuni und symbolisiert Mitgefühl, Weisheit und Harmonie. Die Bezeichnung „Tian Tan“ verweist auf den Himmelsaltar in Peking und verknüpft die Statue mit der kaiserlichen Tradition, während „Da Fo“ den „Großen Buddha“ bezeichnet. Die Anlage gilt als spirituelles Zentrum auf Lantau und als Zeichen des religiösen Pluralismus in Hongkong.

Wie erreicht man den Tian-Tan-Buddha am besten von Hongkongs Zentrum aus?

Viele Reisende nutzen die Metro (MTR) von zentralen Stadtteilen wie Central oder Tsim Sha Tsui nach Tung Chung. Von dort führen Linienbusse oder die Seilbahn Ngong Ping 360 nach Ngong Ping, dem Plateau in der Nähe des Buddha. Anschließend sind es nur einige Minuten zu Fuß bis zur Treppe, die zur Statue hinaufführt. Alternativ können je nach Budget und Tageszeit auch Taxis oder organisierte Ausflüge genutzt werden.

Welche Kleidung und welches Verhalten sind beim Besuch angemessen?

Als religiöser Ort erwartet der Tian-Tan-Buddha respektvolle Kleidung, insbesondere beim Betreten von Tempelhallen im Po-Lin-Kloster. Schultern und Knie sollten möglichst bedeckt sein, und sehr freizügige Kleidung ist nicht passend. Fotografieren im Außenbereich ist in der Regel erlaubt, kann in Innenräumen aber eingeschränkt sein. Ruhiges Verhalten und das Beachten lokaler Hinweise tragen dazu bei, die Atmosphäre für Gläubige und Besucher gleichermaßen zu wahren.

Wann ist die beste Jahreszeit für einen Besuch des Tian-Tan-Buddha?

Angenehm empfinden viele Reisende die Monate von etwa Oktober bis März, wenn es in Hongkong meist etwas kühler und weniger schwül ist als im Sommer. Für den Besuch des Tian-Tan-Buddha empfehlen sich ein früher Vormittag oder ein später Nachmittag, um die größte Hitze und den stärksten Besucherandrang zu vermeiden. Bei klarer Sicht ist die Aussicht von der Plattform besonders beeindruckend.

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