USS Midway Museum, San Diego

USS Midway Museum: FlugzeugtrÀger-Ikone im Hafen von San Diego

26.05.2026 - 03:35:41 | ad-hoc-news.de

Das USS Midway Museum in San Diego, USA, macht einen echten FlugzeugtrĂ€ger zum begehbaren Geschichtsbuch. Warum dieser Koloss fĂŒr Reisende aus Deutschland so faszinierend ist und wie sich ein Besuch anfĂŒhlt.

USS Midway Museum, San Diego, Reise
USS Midway Museum, San Diego, Reise

Wenn sich im Hafen von San Diego der gigantische Stahlkoloss der USS Midway Museum (sinngemĂ€ĂŸ „Museum des FlugzeugtrĂ€gers USS Midway“) vor der Skyline erhebt, wirkt er wie eine schwimmende Stadt. Auf dem Flugdeck stehen historische Jets in der kalifornischen Sonne, wĂ€hrend unter Deck enge GĂ€nge, MaschinenrĂ€ume und die KommandobrĂŒcke das Leben an Bord eindrucksvoll nachvollziehbar machen. Das USS Midway Museum ist heute eines der bekanntesten maritimen Museen der USA und ein Magnet fĂŒr Besucher aus aller Welt – auch aus Deutschland.

USS Midway Museum: Das ikonische Wahrzeichen von San Diego

Der ehemalige FlugzeugtrĂ€ger USS Midway liegt fest vertĂ€ut an der Uferpromenade von San Diego, unweit der Innenstadt. Aus einem einst streng militĂ€rischen Hochsicherheitsbereich ist ein frei zugĂ€ngliches Wahrzeichen geworden. FĂŒr viele Besucher ist es der Moment, in dem sie vom Pier aus zum ersten Mal den Überhang des Flugdecks und die schiere LĂ€nge des Schiffes sehen, der einen bleibenden Eindruck hinterlĂ€sst.

Die USS Midway gilt als einer der meistbesuchten Museumsschiffe der Welt und ist fester Bestandteil des touristischen Profils von San Diego. Offizielle Stellen des Museums und der lokalen Tourismusbehörde betonen immer wieder die besondere Kombination aus authentischer MilitĂ€rgeschichte, interaktiven Ausstellungen und Aussicht auf die Bucht. Zahlreiche deutschsprachige ReisefĂŒhrer heben das Museum als eine der wichtigsten Attraktionen der Stadt hervor und stellen es damit auf eine Stufe mit dem Zoo von San Diego und dem Balboa Park.

FĂŒr Reisende aus Deutschland ist das USS Midway Museum auch deshalb spannend, weil FlugzeugtrĂ€ger als Schiffstyp in der deutschen und europĂ€ischen Marinegeschichte kaum prĂ€sent sind. WĂ€hrend hierzulande eher Fregatten, Zerstörer oder U-Boote im Fokus stehen, verkörpert ein US-amerikanischer FlugzeugtrĂ€ger die globale Rolle der USA im 20. Jahrhundert. Ein Rundgang ĂŒber das Schiff eröffnet somit nicht nur technische Einblicke, sondern auch ein besseres VerstĂ€ndnis amerikanischer Geschichte, Politik und Kultur.

Geschichte und Bedeutung von USS Midway Museum

Die USS Midway wurde in den letzten Kriegsmonaten des Zweiten Weltkriegs fĂŒr die US Navy in Dienst gestellt. Sie gehörte zu einer neuen Generation großer FlugzeugtrĂ€ger, die die Seeherrschaft der USA langfristig sichern sollten. In den Jahrzehnten danach war die Midway an zahlreichen globalen EinsĂ€tzen beteiligt, unter anderem wĂ€hrend des Kalten Krieges und des Vietnamkrieges. Bekannt ist sie außerdem dafĂŒr, dass sie bei historischen Evakuierungsaktionen im asiatischen Raum eine zentrale Rolle spielte. Diese Ereignisse werden im Museum heute mit Fotos, Zeitzeugenberichten und multimedialen Stationen aufgearbeitet.

Nach mehreren Modernisierungen blieb die USS Midway ĂŒber viele Jahre im aktiven Dienst, bevor sie in den 1990er-Jahren außer Dienst gestellt wurde. Erst danach war der Weg frei, das Schiff vor der Verschrottung zu bewahren und in ein Museum umzuwandeln. StĂ€dte, VeteranenverbĂ€nde und Kulturinstitutionen engagierten sich dafĂŒr, den FlugzeugtrĂ€ger als maritimes Denkmal zu erhalten. San Diego, als einer der wichtigsten StĂŒtzpunkte der US Navy im Pazifikraum, erhielt schließlich den Zuschlag, die Midway in einen dauerhaften Museumsliegeplatz zu verwandeln.

Das USS Midway Museum eröffnete nach einer Phase intensiver Umbauten und Sicherungsarbeiten seine Tore fĂŒr die Öffentlichkeit. Offizielle Besucherstatistiken, auf die sich US-Medien ebenso wie touristische Institutionen beziehen, sprechen seit Jahren von jĂ€hrlich deutlich ĂŒber einer Million GĂ€sten. Damit gehört das Museum zu den meistfrequentierten Attraktionen der Stadt. Diese Zahlen sind je nach Quelle und Betrachtungszeitraum unterschiedlich hoch, weisen aber ĂŒbereinstimmend darauf hin, dass die Midway zu den bedeutendsten SehenswĂŒrdigkeiten an der WestkĂŒste zĂ€hlt.

Historiker und MilitĂ€rexperten betonen, dass das USS Midway Museum heute als ein zentrales Zeugnis des „Carrier Age“, des Zeitalters der FlugzeugtrĂ€ger, gilt. WĂ€hrend frĂŒhere SeemĂ€chte vor allem auf Schlachtschiffe setzten, rĂŒckten in der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts FlugzeugtrĂ€ger ins Zentrum maritimer Strategie. Die Midway veranschaulicht diese Entwicklung im Maßstab 1:1. FĂŒr deutsche Besucher, die vielleicht sonst nur Dokumentationen im Fernsehen kennen, bietet der reale Besuch eine neue Dimension der Wahrnehmung.

Architektur, Technik und besondere Merkmale

Rein formal ist ein FlugzeugtrĂ€ger ein KriegsgerĂ€t, technisch betrachtet aber auch ein hochkomplexes Bauwerk. Die USS Midway ist rund 300 Meter lang und damit lĂ€nger als viele HochhĂ€user hoch sind. Das Flugdeck, auf dem einst Jets starteten und landeten, wirkt wie eine eigene Landschaft. Es ist weitlĂ€ufig genug, dass Besucher sich hier oben gut verteilen und trotzdem in Ruhe die ausgestellten Flugzeuge betrachten können. Zahlreiche Beschriftungen, Markierungen und Sicherheitslinien sind erhalten und geben einen Eindruck von der hohen PrĂ€zision, die fĂŒr den Betrieb eines Flugdecks nötig ist.

Auf dem Deck und in den Hangars sind Dutzende Luftfahrzeuge ausgestellt – darunter Jagdflugzeuge, Trainingsmaschinen und Helikopter aus verschiedenen Jahrzehnten. Die genaue Zahl schwankt je nach Ausstellungskonzept und Restaurierungsstand, weshalb das Museum meist von „Dutzenden“ Maschinen spricht. Viele dieser Flugzeuge wurden aufwendig restauriert, sodass Lackierung und Beschriftungen wieder dem historischen Zustand entsprechen. Besucher können einige Cockpits aus nĂ€chster NĂ€he bestaunen, teils sogar ĂŒber Leitern hineinklettern, was insbesondere fĂŒr Kinder ein Höhepunkt ist.

Architektonisch auffĂ€llig ist der sogenannte „Island“-Aufbau auf dem Flugdeck: der Turm, in dem sich BrĂŒcke, KontrollrĂ€ume und Radaranlagen befanden. Hier werden heute gefĂŒhrte Touren angeboten, hĂ€ufig von ehemaligen Angehörigen der US Navy. Diese Veteranen erklĂ€ren, wie in den engen KommandorĂ€umen Operationen koordiniert wurden, welche Bedeutung die einzelnen Stationen hatten und wie komplex die Kommunikation auf einem FlugzeugtrĂ€ger war. FĂŒr viele GĂ€ste ist dieser persönliche Zugang zu Zeitzeugen ein entscheidender Mehrwert gegenĂŒber einem klassischen Museumsbesuch.

Unter Deck erstreckt sich ein Labyrinth aus GĂ€ngen, Kabinen, TechnikrĂ€umen und Versorgungsbereichen. Besucher sehen MannschaftsunterkĂŒnfte mit dicht gedrĂ€ngten Kojen, die Offiziersmesse, die KombĂŒse, die MaschinenrĂ€ume und medizinische Einrichtungen. Dadurch entsteht ein plastisches Bild davon, wie es ist, mit mehreren tausend Menschen ĂŒber Monate hinweg auf engem Raum zur See zu fahren. Informationstafeln, Audio-Guides und kurze Filmsequenzen erlĂ€utern, wie Dienstzeiten, Freizeit, Verpflegung und Sicherheit organisiert waren.

Das Museum setzt nicht nur auf klassische Vitrinen, sondern auch auf interaktive Elemente. Flugsimulatoren lassen GĂ€ste schematisch nachempfinden, wie es sich anfĂŒhlt, ein Jetflugzeug zu steuern oder auf einem TrĂ€ger zu landen. In Ausstellungsbereichen werden Themen wie Navigation, moderne Kommunikation, Notfalltraining und die Entwicklung der Marinefliegerei erklĂ€rt. Damit richtet sich das Angebot bewusst an ein breites Publikum: von technisch interessierten Erwachsenen bis zu Familien mit Kindern.

Besonders eindrucksvoll ist der Blick vom Flugdeck ĂŒber die Bucht von San Diego, die Coronado Bridge und die umliegenden MarinestĂŒtzpunkte. Die Lage des Museums ermöglicht es, die aktive Rolle der US Navy bis heute zu erahnen – oft sind in der Ferne weitere Schiffe, Patrouillenboote oder Hubschrauber zu sehen. Zugleich rahmt die urbane Skyline die Midway ein und macht deutlich, wie eng Stadtentwicklung und MilitĂ€rgeschichte in San Diego miteinander verflochten sind.

USS Midway Museum besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise aus Deutschland
    Das USS Midway Museum liegt direkt an der Uferpromenade im Zentrum von San Diego, in fußlĂ€ufiger Entfernung zur Innenstadt und zum beliebten „Embarcadero“-Bereich. Reisende aus Deutschland erreichen San Diego in der Regel mit einem Langstreckenflug ĂŒber einen US-Drehkreuzflughafen, zum Beispiel ĂŒber Los Angeles, San Francisco, Dallas oder Chicago. Direktverbindungen können je nach Saison variieren. Von Frankfurt, MĂŒnchen oder Berlin ist mit mindestens einem Umstieg und einer Gesamtflugzeit von ĂŒblicherweise 13 bis 16 Stunden zu rechnen, zuzĂŒglich Umsteigezeiten. Vom internationalen Flughafen San Diego aus dauert die Fahrt mit Taxi, Ride-Sharing oder öffentlichem Verkehr in der Regel nur wenige Minuten.
  • Öffnungszeiten
    Das USS Midway Museum ist an den meisten Tagen des Jahres tagsĂŒber geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten variieren je nach Saison, Feiertagen und besonderen Veranstaltungen. Das Museum weist ausdrĂŒcklich darauf hin, dass sich Zeiten Ă€ndern können. Reisende sollten deshalb kurz vor dem Besuch die tagesaktuellen Angaben direkt auf der offiziellen Website des USS Midway Museum prĂŒfen. HĂ€ufig wird empfohlen, mindestens zwei bis drei Stunden fĂŒr den Besuch einzuplanen; wer viele Details sehen und an gefĂŒhrten Touren teilnehmen möchte, kann problemlos einen halben Tag auf dem Schiff verbringen.
  • Eintrittspreise
    Da Eintrittspreise regelmĂ€ĂŸig angepasst werden und von Alter, eventuell verfĂŒgbaren ErmĂ€ĂŸigungen und Online-Vorverkauf abhĂ€ngen, nennen sowohl das Museum als auch seriöse ReisefĂŒhrer meist nur Richtwerte. FĂŒr Erwachsene liegt der Eintritt typischerweise im Bereich eines mittleren Museumsbesuchs in den USA. FĂŒr eine grobe Orientierung sollten Besucher von einem Betrag im Bereich von mehreren Dutzend Euro ausgehen, umgerechnet in US-Dollar. Exakte, aktuelle Preise sind direkt beim USS Midway Museum zu finden. FĂŒr Familien, Senioren, Kinder und teilweise auch fĂŒr aktive oder ehemalige MilitĂ€rangehörige werden hĂ€ufig Sondertarife angeboten.
  • Beste Reisezeit und Tageszeit
    San Diego ist fĂŒr sein mildes Klima bekannt. Die Temperaturen sind meist deutlich angenehmer als im heißen Landesinneren Kaliforniens. Dadurch lĂ€sst sich das USS Midway Museum nahezu ganzjĂ€hrig besuchen. In den Sommermonaten und an Wochenenden kann es auf dem Schiff voller werden, insbesondere zur Mittagszeit und am frĂŒhen Nachmittag. Viele erfahrene Besucher und ReisefĂŒhrer empfehlen, den Besuch entweder am Vormittag oder spĂ€teren Nachmittag einzuplanen, um den grĂ¶ĂŸten Andrang zu umgehen und die Lichtstimmung auf dem Flugdeck auszukosten. Zwischen FrĂŒhjahr und Herbst ist in der Regel mit stabilem Wetter zu rechnen, doch auch im Winter bleibt es hĂ€ufig mild. Da ein Teil des Rundgangs im Freien stattfindet, ist ein Blick auf die lokale Wettervorhersage sinnvoll.
  • Sprache, Audio-Guides und FĂŒhrungen
    Die primĂ€re Besuchersprache im USS Midway Museum ist Englisch. Beschilderungen, ErklĂ€rtexte und die meisten Audio-Guides sind auf Englisch verfĂŒgbar. Einige Materialien werden in weiteren Sprachen angeboten; ob und inwieweit deutschsprachige Inhalte bereitstehen, kann sich allerdings Ă€ndern. FĂŒr Reisende aus Deutschland mit grundlegenden Englischkenntnissen ist ein Besuch gut machbar. Viele Veteranen, die FĂŒhrungen anbieten, nehmen sich Zeit fĂŒr Fragen und sprechen oft klar und verstĂ€ndlich. Wer zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung wĂŒnscht, kann vorab prĂŒfen, ob mobile Apps oder digitale Guides mit deutscher Übersetzung verfĂŒgbar sind.
  • Zahlung, WĂ€hrung und Trinkgeld
    In den USA wird in US-Dollar gezahlt. Im USS Midway Museum können Eintrittskarten vielfach online mit Kreditkarte erworben werden; vor Ort werden ĂŒblicherweise gĂ€ngige Kreditkarten akzeptiert. Bargeld spielt im Alltag eine geringere Rolle als in Deutschland, ist aber insbesondere fĂŒr kleine BetrĂ€ge nach wie vor ĂŒblich. Trinkgelder haben in den USA einen hohen Stellenwert: FĂŒr freiwillige FĂŒhrungen von Veteranen oder Guides wird ein freiwilliges Trinkgeld geschĂ€tzt, sofern eine entsprechende Möglichkeit angeboten wird. In CafĂ©s oder Shops im Umfeld des Museums ist ein Trinkgeld von etwa 15 bis 20 Prozent der Rechnungssumme landesĂŒblich.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheit
    Deutsche StaatsbĂŒrger, die das USS Midway Museum besuchen möchten, reisen meist im Rahmen eines USA-Aufenthalts mit einer regulĂ€ren Einreise ĂŒber einen internationalen Flughafen ein. Die USA haben ein elektronisches Einreiseverfahren (ESTA) bzw. Visaregelungen, die sich Ă€ndern können. Deutsche StaatsbĂŒrger sollten aktuelle Einreisehinweise und Sicherheitsinformationen rechtzeitig vor Reiseantritt beim AuswĂ€rtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prĂŒfen. Dort sind auch Hinweise zu Zollbestimmungen, Versicherungen und weiteren FormalitĂ€ten aufgefĂŒhrt. FĂŒr Reisen in die USA wird zusĂ€tzlich eine private Auslandskrankenversicherung empfohlen, da medizinische Leistungen sehr teuer sein können.
  • Zeitverschiebung
    San Diego liegt in der Zeitzone „Pacific Time“. Der Zeitunterschied zu Mitteleuropa betrĂ€gt in der Regel 9 Stunden weniger als die MitteleuropĂ€ische Zeit (MEZ). WĂ€hrend der Sommerzeit in Deutschland und gleichzeitiger Sommerzeit an der US-WestkĂŒste liegt der Versatz meist bei 9 Stunden, in bestimmten Übergangsphasen kann er kurzzeitig variieren, da die Zeitumstellung nicht ĂŒberall gleichzeitig erfolgt. FĂŒr die Planung von Anrufen, digitalen Tickets und Jetlag-Management lohnt sich ein Blick auf die Uhrzeit am Zielort.
  • Kleiderordnung, GepĂ€ck und Fotografieren
    FĂŒr den Rundgang ĂŒber und durch das USS Midway Museum empfiehlt sich bequeme, wetterangepasste Kleidung. Da es an Deck windig sein kann, ist eine leichte Jacke oder ein Pullover sinnvoll, selbst bei Sonnenschein. Festes Schuhwerk mit rutschfester Sohle ist empfehlenswert, da es viele Treppen und teilweise steile Leitern gibt. GrĂ¶ĂŸere Taschen oder RucksĂ€cke können im Inneren unhandlich sein; manche Bereiche haben EinschrĂ€nkungen fĂŒr GepĂ€ck. Fotografieren ist in großen Teilen des Schiffes fĂŒr private Zwecke erlaubt, teilweise mit EinschrĂ€nkungen fĂŒr Blitzlicht oder Stative. FĂŒr kommerzielle Foto- oder Filmprojekte gelten gesonderte Regelungen, die mit der Museumsverwaltung abgestimmt werden mĂŒssen.

Warum USS Midway Museum auf jede San Diego-Reise gehört

Aus Sicht vieler Reiseexperten verbindet das USS Midway Museum mehrere Ebenen, die es zu einem besonders lohnenden Ziel machen. ZunĂ€chst ist da die Faszination fĂŒr Technik: Ein FlugzeugtrĂ€ger dieser GrĂ¶ĂŸe beeindruckt ganz unmittelbar durch seine Masse, seine MaschinenrĂ€ume und die Vielzahl an Systemen, die fĂŒr den Betrieb notwendig sind. Wer sich fĂŒr Ingenieurwesen interessiert, findet hier einen lebendigen „Lehrsaal“, in dem statt Zeichnungen echte Turbinen, Schaltpulte und FluggerĂ€te zu sehen sind.

Gleichzeitig geht es im Museum nicht nur um Technik, sondern auch um menschliche Geschichten. Ehemalige Besatzungsmitglieder erzĂ€hlen von ihren Erfahrungen in Friedens- und Krisenzeiten, von Kameradschaft, Stress, Heimweh und Verantwortung. Diese persönlichen Berichte machen deutlich, dass hinter jeder Mission Menschen mit Biografien stehen – eine Perspektive, die vielen Besuchern besonders lange im GedĂ€chtnis bleibt. Institutionen der Geschichtsvermittlung und MilitĂ€rhistoriker betonen, wie wichtig diese humanen ZugĂ€nge sind, um Konflikte nicht zu glorifizieren, sondern kritisch und empathisch zu reflektieren.

FĂŒr deutsche Reisende, die vielleicht bereits europĂ€ische GedenkstĂ€tten, Schlachtfelder oder MilitĂ€rmuseen besucht haben, bietet die USS Midway einen zusĂ€tzlichen geografischen und politischen Blickwinkel. Die US-Marine spielte und spielt eine zentrale Rolle in diversen Konflikten und Friedensmissionen, von denen Europa stets betroffen war – ob direkt oder indirekt. Ein Besuch des FlugzeugtrĂ€gers macht diese ZusammenhĂ€nge greifbarer und zeigt zugleich, wie die USA ihre eigene Geschichte prĂ€sentieren und diskutieren.

Hinzu kommt die Lage: San Diego ist ein attraktives Reiseziel mit StrĂ€nden, Parks, kulinarischer Vielfalt und einem entspannten, fast mediterran wirkenden Lebensstil. Die Kombination aus entspannten Urlaubstagen und einem intensiven Kultur- und Geschichtserlebnis an Bord der USS Midway ist fĂŒr viele Reisende besonders reizvoll. Wer beispielsweise vormittags das Museum besucht, kann nachmittags an der Waterfront spazieren gehen, in der Altstadt von San Diego mexikanisch geprĂ€gte KĂŒche probieren oder den Sonnenuntergang am Pazifik erleben.

In der Umgebung des Museums liegen weitere SehenswĂŒrdigkeiten, die sich gut kombinieren lassen. Entlang der Uferpromenade finden sich Parks, GedenkstĂ€tten und Skulpturen, die an historische Ereignisse erinnern, etwa an den Zweiten Weltkrieg oder den Koreakrieg. Der berĂŒhmte Zoo von San Diego im Balboa Park ist mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Viele deutschsprachige Reiseveranstalter und Individualreisende bauen die USS Midway als festen Baustein in ihre Routen an der US-WestkĂŒste ein, oft in Verbindung mit Besuchen in Los Angeles, dem Grand Canyon oder San Francisco.

USS Midway Museum in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂŒcke

In sozialen Medien taucht das USS Midway Museum regelmĂ€ĂŸig mit eindrucksvollen Bildern auf: Panoramaaufnahmen vom Flugdeck im Abendlicht, Selfies neben historischen Jets oder kurze Clips von Flugsimulatoren gehören zu den beliebtesten Motiven. Viele Nutzer teilen emotionale EindrĂŒcke, etwa von Veteranentreffen, Gedenkveranstaltungen oder Familienbesuchen. FĂŒr Reisende aus Deutschland bieten diese Inhalte einen ersten atmosphĂ€rischen Vorgeschmack und helfen bei der EinschĂ€tzung, wie viel Zeit man vor Ort einplanen möchte.

HĂ€ufige Fragen zu USS Midway Museum

Wo befindet sich das USS Midway Museum genau?

Das USS Midway Museum liegt fest vertĂ€ut im Hafen von San Diego an der Uferpromenade nahe der Innenstadt. Der Bereich ist zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Taxi gut erreichbar, und viele Hotels im Zentrum befinden sich in angenehmer Gehentfernung.

Wie viel Zeit sollte man fĂŒr den Besuch des USS Midway Museum einplanen?

FĂŒr einen ersten Überblick reichen etwa zwei bis drei Stunden, um das Flugdeck, wichtige Innenbereiche und einige Ausstellungen zu sehen. Wer sich intensiver mit der Geschichte, den FĂŒhrungen und den vielen Details beschĂ€ftigen möchte, sollte eher einen halben Tag einplanen.

Ist das USS Midway Museum fĂŒr Kinder geeignet?

Ja, das Museum richtet sich ausdrĂŒcklich auch an Familien. Kinder erleben die Dimensionen des Schiffes, können Cockpits aus der NĂ€he sehen und teilweise Flugsimulatoren ausprobieren. Eltern sollten jedoch berĂŒcksichtigen, dass es viele Treppen und Leitern gibt und einige historische Inhalte sensibel sind.

Benötigt man fĂŒr den Besuch des USS Midway Museum besondere Vorkenntnisse oder militĂ€rhistorisches Interesse?

Nein, ein Besuch ist auch ohne spezielles Vorwissen lohnend. Die Ausstellungen erklĂ€ren technische und historische ZusammenhĂ€nge verstĂ€ndlich. Wer sich ohnehin fĂŒr Geschichte, Technik oder Zeitzeugenberichte interessiert, findet hier allerdings besonders tiefe Einblicke.

Wann ist die beste Reisezeit, um das USS Midway Museum zu besuchen?

Dank des milden Klimas von San Diego kann man das Museum ganzjĂ€hrig besuchen. Angenehme Bedingungen herrschen hĂ€ufig im FrĂŒhjahr und Herbst, wĂ€hrend es im Sommer voller werden kann. UnabhĂ€ngig von der Jahreszeit sind Vormittage und spĂ€tere Nachmittage oft etwas weniger stark frequentiert als die Mittagszeit.

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