Volcan Pacaya, Escuintla

Volcan Pacaya: ein aktiver Vulkan über Escuintla

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 09:39 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Volcan Pacaya erhebt sich über Escuintla in Guatemala und prägt als junger, komplexer Vulkan die Landschaft mit Lavafeldern und Kratern.

Pop-Art-Comic von Pacaya-Vulkan in Escuintla, Guatemala mit Rasterpunkten
Pop-Art-Comicillustration des Wahrzeichens Pacaya-Vulkan in Escuintla Guatemala, kraeftige Konturen Rasterpunkte und satte Farben, Illustration mit AI erstellt.

Volcan Pacaya in der Region Escuintla in Guatemala ist ein aktiver Vulkan, der sich als komplexer Vulkankörper mit mehreren Kegeln und Lavafeldern über die tropische Landschaft erhebt. Er gehört zu den jüngeren Vulkanen des Landes und erreichte seine heutige Gestalt vor rund 23.000 Jahren, als sich auf dem Rand einer älteren Caldera ein neuer Vulkankomplex bildete.Ein junger Vulkan auf einer alten Caldera

Volcan Pacaya: Gestalt, Höhe und geologische Struktur

Der Pacaya erhebt sich mit einer Gipfelhöhe von 2.552 bis 2.569 m über dem Meeresspiegel und bildet einen Komplex aus älteren und jüngeren Strukturen.Die Höhe des Pacaya Geologische Untersuchungen beschreiben ihn als komplexen Vulkan mit einem älteren Stratovulkan, Lavadomen, ausgedehnten Lavaflüssen und Tephraschichten sowie einem jüngeren basaltischen Stratovulkan, der die heutige aktive Struktur bildet.Ein komplexer Vulkan aus mehreren Phasen

Besonders auffällig ist die Kombination aus steilen Kegeln und weitläufigen Lavazungen, die sich in früheren Ausbruchsphasen über die Flanken des Vulkans gelegt haben. Der aktive Kraterkegel, der in der Fachliteratur als McKenney-Kegel bezeichnet wird, ragt über ältere, zum Teil erodierte Gipfel hinweg und ist von dunklen, basaltischen Schlacken und frischen Lavafeldern umgeben.Der aktive McKenney-Kegel In der Umgebung des Gipfels markieren ehemalige Lavadome und Kratermulden die Abfolge verschiedener eruptiver Phasen, während an den unteren Flanken erstarrte Ströme und Aschelagen den Übergang zur bewaldeten Hügellandschaft bilden.

Vulkanische Aktivität und eruptive Geschichte des Pacaya

Die vulkanische Geschichte des Pacaya erstreckt sich über mehrere Zehntausende Jahre, in denen sich Ruhe- und Aktivitätsphasen abwechselten. Geophysikalische und geologische Studien datieren den Beginn des heutigen Vulkankomplexes auf etwa 23.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung, wobei große Teile des Bauwerks in dieser Phase entstanden.Entstehung des Pacaya-Komplexes Für die jüngere Geschichte sind seit dem Jahr 1565 zahlreiche Ausbrüche dokumentiert, die den Pacaya zu einem der aktivsten Vulkane Guatemalas machen.

In historischen Zeiten verzeichnet die Fachliteratur mindestens 23 bis 28 Ausbrüche, darunter eine besonders starke Eruption im Jahr 1775.Historische Ausbrüche seit 1565 Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wird der Pacaya als nahezu kontinuierlich aktiv beschrieben, mit strombolianischer und vulcanianischer Tätigkeit, Lavafontänen, kurzen Lavaflüssen sowie kleineren Aschewolken und Bombenwürfen.Ein dauerhaft aktiver Vulkan Diese beobachtbaren Phänomene haben an den Hängen und im Gipfelbereich eine Landschaft aus frischem, dunklem Gestein, jungen Schlackenfeldern und überlagerten Aschelagen geschaffen.

Lage, Umgebung und Schutzstatus

Der Pacaya liegt im Süden Guatemalas im Departamento Escuintla, nahe der Grenze zum Departamento Guatemala, und erhebt sich südlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt.Lage im Süden Guatemalas Der Hauptzugang für Wanderungen zum Vulkan befindet sich im Gebiet der Gemeinde San Vicente Pacaya, wo sich das Besucherzentrum des Schutzgebietes und der Beginn der gängigen Aufstiegswege befinden.Pacaya als Nationalpark

Der Vulkan liegt innerhalb des Nationalparks Volcan Pacaya y Laguna de Calderas, der von der guatemaltekischen Naturschutzbehörde CONAP verwaltet wird und neben der Vulkanlandschaft auch Kraterseen und bewaldete Hanglagen umfasst.Nationalpark mit Vulkan und Lagune In der weiteren Umgebung des Pacaya markieren die Ränder der älteren Caldera und die Übergangszone zur Pazifikküste große alte Hangrutschmassen und vulkanische Ablagerungen, die in geologischen Karten als Spuren eines großen Einsturzes vor etwa 1.100 Jahren dokumentiert sind.Großer Kollaps des Vulkankörpers

Volcan Pacaya besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Volcan Pacaya liegt südlich von Guatemala-Stadt im Süden Guatemalas; Ausgangspunkt für den Besuch ist die Gemeinde San Vicente Pacaya im Departamento Escuintla.
  • Das Gelände am Pacaya besteht aus steilen Vulkanhängen mit Ascheböden und erstarrten Lavafeldern, und die Aufstiegswege führen über längere Fußstrecken auf unregelmäßigen, steinigen Pfaden.
  • Der Vulkan erhebt sich auf über 2.500 m Höhe; Besucher bewegen sich damit in einem Hochlagengebiet, in dem Wetter und Sicht schnell wechseln können.
  • In der Umgebung des Vulkans liegt der Nationalpark Volcan Pacaya y Laguna de Calderas, dessen Wege durch Waldgebiete und offene Lavaflächen führen.
  • Amtssprache ist Spanisch, gezahlt wird in Guatemaltekischen Quetzales.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Volcan Pacaya auf Social-Media-Plattformen

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Volcan Pacaya: häufige Fragen

Wo liegt Volcan Pacaya genau?

Volcan Pacaya liegt im Süden Guatemalas im Departamento Escuintla nahe der Grenze zum Departamento Guatemala, südlich von Guatemala-Stadt und in der Umgebung der Gemeinde San Vicente Pacaya.

Was bietet ein Besuch am Volcan Pacaya?

Ein Besuch am Pacaya führt durch eine Vulkanlandschaft mit Ascheböden, erstarrten Lavafeldern, jüngeren Kraterstrukturen und Ausblicken über das Hügelland zwischen Hauptstadtregion und Pazifikküste.

Was kennzeichnet Volcan Pacaya im Vergleich zu anderen Vulkanen Guatemalas?

Der Pacaya ist ein komplexer Vulkan mit jungem, basaltischem Stratovulkan, mehreren älteren Kegeln und Lavadomen sowie einer seit Jahrhunderten dokumentierten, anhaltenden Aktivität, die wiederholt neue Lavafelder und Schlackenhänge geschaffen hat.

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