Morbus Crohn, Hashimoto und Co.: Tobias Stumpfl und Karin Stumpfl von TOBIO zeigen, wie vermeintlich gesunde Lebensmittel krank machen können
01.06.2026 - 15:03:05 | presseportal.de
Viele Menschen mit chronischen Erkrankungen kennen das Gefühl, trotz aller Bemühungen nicht wirklich voranzukommen. Medikamente helfen zwar oft dabei, Symptome zu kontrollieren, doch die eigentliche Ursache bleibt für viele Betroffene unklar. Besonders Menschen mit Morbus Crohn, Hashimoto-Thyreoiditis, Rheuma, Arthritis, Neurodermitis, Psoriasis oder Migräne erleben häufig, dass Beschwerden wie Müdigkeit, Verdauungsprobleme, Brain Fog, Gelenkschmerzen oder Hautreaktionen ihren Alltag dauerhaft belasten. In der Hoffnung auf Besserung orientieren sie sich oft an sogenannten „antientzündlichen“ Ernährungsempfehlungen. Dennoch bessern sich Entzündungen oder Beschwerden für gewöhnlich nicht nachhaltig. „Viele Menschen konzentrieren sich ausschließlich darauf, was angeblich antientzündlich wirkt – aber nicht darauf, welche Lebensmittel die Ursache für ihre Symptome sind. Bleibt dieser Zusammenhang dauerhaft unerkannt, können Entzündungen und die daraus entstehenden Beschwerden trotz aller Bemühungen bestehen bleiben“, erklärt Karin Stumpfl von TOBIO.
„Was es braucht, ist keine Diät, sondern ein Ansatz, der die Ursache für die Entstehung derartiger Beschwerden dauerhaft reduziert. Viele Betroffene erleben dadurch erstmals das Gefühl, dass es gesundheitlich wieder bergauf geht“, erklärt Tobias Stumpfl, der die Problematik aus eigener Erfahrung kennt: Er litt selbst unter Morbus Crohn und suchte über Jahre hinweg nach Lösungen – von veganer Ernährung über Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu Heilfasten und TCM. Als ausgebildeter Softwareentwickler und Verkehrspilot wollte er die Ursache der Erkrankung und die biochemische Funktionsweise des menschlichen Körpers verstehen. Heute entwickeln Tobias Stumpfl und Karin Stumpfl lektinfreie Alternativen für alltägliche Gerichte und möchten Betroffenen dabei helfen, Zusammenhänge zwischen Ernährung, Leaky Gut, Entzündungen und chronischen Erkrankungen besser zu verstehen.
Leaky Gut, Darmgesundheit und EntzĂĽndungen als gemeinsamer Nenner
Chronische Beschwerden werden nach wie vor häufig isoliert betrachtet. Während Morbus Crohn vor allem mit Verdauungsbeschwerden verbunden wird, gelten Hashimoto-Thyreoiditis als Schilddrüsenerkrankung, Neurodermitis als Hautproblem und Migräne als neurologische Belastung. Tobias Stumpfl und Karin Stumpfl sehen jedoch die Ursache für chronische Entzündungsprozesse als verbindenden Faktor aller dieser Krankheitsbilder. Dabei spielt aus ihrer Sicht insbesondere eine gestörte Darmbarriere – auch Leaky Gut genannt – eine wichtige Rolle.
Unter Leaky Gut versteht man eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmbarriere. Dadurch können zum Beispiel unverdaute Nahrungsbestandteile in den Blutkreislauf und mit dem Immunsystem in Kontakt kommen. Gelangen vor allem unverdaute pflanzliche Proteine verstärkt an Immunzellen, reagieren unter anderem sogenannte Mastzellen. Diese setzen Botenstoffe wie Histamin und weitere Entzündungsmediatoren frei – also Stoffe, die Entzündungsreaktionen im Körper antreiben. Die möglichen Folgen zeigen sich aus ihrer Sicht nicht nur im Darm, sondern beispielsweise auch an Haut, Gelenken, im Energiehaushalt oder im Immunsystem. „Der Darm ist kein isoliertes Verdauungsorgan. Der Darm spielt als sensible Außengrenze unseres Körpers eine immense Rolle bei unserer Immunabwehr – wer das versteht, begreift, warum so viele unterschiedliche Beschwerden denselben Ursprung haben können“, erklärt Tobias Stumpfl von TOBIO.
Was Lektine sind und warum sie für chronisch Erkrankte relevant sein können
Im Mittelpunkt ihres Ansatzes stehen sogenannte Lektine – pflanzliche Eiweiße, die natürliche Abwehrstoffe von Pflanzen sind, um sich gegen Fraßfeinde wie beispielsweise Schädlinge zu verteidigen. Lektine können die „Tight Junctions“ des Darmepithels öffnen und den Darm damit für Stoffe durchlässig machen, welche normalerweise nicht aufgenommen werden dürfen und deshalb wie oben bereits beschrieben das Immunsystem auf den Plan rufen. Sie kommen unter anderem in Getreide, Pseudogetreide, Hülsenfrüchten, Soja, Mais, Erbsen, Lupinen, Cashews, Samen mit Schale sowie in Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Chili oder Auberginen vor. „Wir wissen, dass das kontrovers klingt“, räumt Tobias Stumpfl ein. „Aber wenn das so gut funktionieren würde mit dem Vollkorn, dem Fleisch- und Fettverzicht und dem Tofu, dann müsste es ja eigentlich allen Menschen viel besser gehen.“
Viele Menschen greifen bereits zu glutenfreien Produkten, und tatsächlich ist Gluten der Promi unter den Lektinen. Aber viele glutenfreie Produkte enthalten weiterhin Zutaten wie Mais, Reis oder Kartoffelstärke, die aus Sicht der Stumpfls ebenfalls problematisch sein könnten. „Glutenfrei bedeutet nicht lektinfrei – und wer das nicht versteht, tauscht ein Problem gegen ein anderes aus“, sagt Tobias Stumpfl von TOBIO.
Morbus Crohn und Hashimoto: Warum klassische Ernährungsempfehlungen oft zu kurz greifen
Gerade Menschen mit Morbus Crohn erhalten häufig Ernährungsempfehlungen, die Beschwerden kurzfristig beruhigen sollen – etwa Toast, Kompott, Weißbrot, Reis oder helle Nudeln. Auch glutenfreie Ernährung spielt dabei oft eine wichtige Rolle. Für Tobias und Karin Stumpfl geht dieser Ansatz jedoch in eine falsche Richtung. Ihrer Ansicht nach wird vor allem die akute Verträglichkeit bewertet, während mögliche langfristige Auswirkungen auf Darmbarriere, Stoffwechsel oder Entzündungsprozesse zu wenig berücksichtigt werden. „Weniger Durchfall bedeutet nicht automatisch, dass ein Lebensmittel dem Darm wirklich guttut“, erklärt Tobias Stumpfl.
Ähnlich sehen sie es bei Hashimoto-Thyreoiditis. So sind zwar manche Laborwerte vieler Betroffener medikamentös gut eingestellt, dennoch leiden viele weiterhin unter Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Verdauungsbeschwerden oder Energielosigkeit. Auch bleiben in der Regel die Antikörper gegen das Gewebe weiterhin bestehen – ein Zeichen, dass die Ursache nicht behoben wird. Dass Tobias Stumpfl sich intensiv mit diesen Zusammenhängen beschäftigt, hat persönliche Gründe. Nach seiner Morbus-Crohn-Diagnose wollte er nicht nur seine Symptome unterdrückt haben, sondern wieder völlig gesund werden. Deshalb probierte er so lange alle klassisch gesunden sowie alternativen Ernährungsformen aus – darunter vegane Ernährung, TCM, Ayurveda und Mengen an Nahrungsergänzungsmitteln. Wirklich gesund fühlte er sich dennoch lange nicht. Erst einer seiner Mentoren, ein amerikanischer Arzt, öffnete ihm die Augen: Die Aussage: Es ist erst einmal wichtiger, was man nicht macht, als was man macht. In diesem Fall das Weglassen von den Ernährungsfaktoren, welche die Krankheit auslösen und aufrechterhalten. Die anschließende Umstellung auf eine lektinfreie Ernährung beschreibt er heute als Gamechanger.
Heute begegnen ihnen immer wieder Menschen, die trotz Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und verschiedener Ernährungsumstellungen das Gefühl haben, gesundheitlich auf der Stelle zu treten. So berichten sie etwa von einer jungen Frau mit Hashimoto-Thyreoiditis, die trotz Behandlung weiterhin unter starker Erschöpfung, Verdauungsproblemen und ausgeprägten Nahrungsmittelunverträglichkeiten litt. Erst nach einer konsequent lektinfreien Ernährung hätten sich Verdauung, Belastbarkeit und Lebensqualität Schritt für Schritt deutlich verbessert und auch die Antikörper gegen Schilddrüsengewebe normalisierten sich.
TOBIO: Alltagstaugliche Ernährung statt radikaler Verbote
Aus diesen Erfahrungen entstand schließlich auch TOBIO. Statt auf Verbotslisten setzen Tobias Stumpfl und Karin Stumpfl auf Alltagstauglichkeit. Vertraute Gerichte wie Brot, Pasta, Schnitzel, Steak, Pizza, Burger oder Desserts sollen weiterhin möglich bleiben – nur mit angepassten Zutaten. Aus ersten Experimenten mit lektinfreien Mehlen entwickelten sich Produkte und Rezeptideen, die bekannten Speisen in Geschmack, Konsistenz und Alltagstauglichkeit in Nichts nachstehen. Ergänzend berücksichtigen die beiden Experten auch Faktoren wie Makronährstoffverteilung, metabolische Gesundheit, Nährstoffdichte und individuelle Unverträglichkeiten. Eine stark stärke- und kohlenhydratbetonte Ernährung sehen sie kritisch, während Fett aus ihrer Sicht eine wichtige Rolle als Energieträger, Nährstoff- und Vitaminlieferant spielen kann. „Wer weiterhin Brot, Pasta oder Kuchen essen kann, hält eine Ernährungsumstellung dauerhaft durch“, erklärt Karin Stumpfl von TOBIO.
Gleichzeitig betonen beide ausdrücklich, dass größere Ernährungsumstellungen bei bestehenden Diagnosen immer gemeinsam mit Ärzten oder Ernährungsexperten begleitet werden sollten. Ihr Ziel sei es nicht, Angst vor Lebensmitteln zu machen, sondern Menschen dabei zu unterstützen, praktikable Lösungen für den Alltag zu finden.
Neue Perspektiven fĂĽr Menschen mit chronischen Beschwerden
Chronische Beschwerden sollten folglich nicht für sich allein betrachtet, sondern ursächlich betrachtet werden. Ob Morbus Crohn, Hashimoto-Thyreoiditis, Neurodermitis, Migräne oder Rheuma – viele Betroffene leiden trotz Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln oder verschiedenen Diäten weiterhin unter Müdigkeit, Verdauungsproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Energielosigkeit.
Mit TOBIO möchten Tobias Stumpfl und Karin Stumpfl deshalb praktische und alltagstaugliche Unterstützung bieten – durch Wissen, Rezepte, lektinfreie Produkte und neue Inszenierungen für vertraute Gerichte. Gleichzeitig betonen sie ausdrücklich, dass ihr Ansatz keine medizinische Diagnose oder ärztliche Behandlung darstellt. „Lektinfreie Ernährung ist für uns keine Diät, sondern eine Lebensphilosophie. Sie war und ist heute der Gamechanger von ganz vielen Menschen, einschließlich mir“, so Tobias Stumpfl abschließend.
Sie möchten chronische Beschwerden besser verstehen und herausfinden, welche Rolle Ernährung und andere Lifestylefaktoren dabei spielen könnten? Tobias und Karin Stumpfl von TOBIO zeigen Betroffenen in ihrem Mentoring-Programm, wie sich lektinfreie Ernährung alltagstauglich umsetzen lässt – mit Fokus auf Genuss und Lebensqualität!
Pressekontakt:
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Ruben Schäfer
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