Umdenken, WohnflÀchennutzung

Ökonom fordert Umdenken bei WohnflĂ€chennutzung

04.08.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Angesichts der Knappheit an bezahlbarem Wohnraum in Deutschland kritisiert der Ökonom und Wohnungsbau-Experte Matthias GĂŒnther vom Pestel-Institut steigende AnsprĂŒche und einen immer grĂ¶ĂŸeren FlĂ€chenbedarf.

Modernes Wohnhaus mit Balkonen (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Wir haben mittlerweile so viel WohnflĂ€che pro Einwohner wie noch nie", sagte er der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Anfang der FĂŒnfzigerjahre waren es etwa 14 Quadratmeter, jetzt liegen wir bei rund 50 Quadratmetern pro Einwohner." Ein Grund dafĂŒr sei, dass Menschen in ihrem Eigentum hĂ€ufig blieben - auch wenn ihre Kinder ausgezogen sind. "Das fĂŒhrt dazu, dass Menschen auf sehr großen WohnflĂ€chen leben, die sie gar nicht brauchen. Das können wir uns in der gegenwĂ€rtigen Situation gesellschaftlich eigentlich nicht leisten", sagte GĂŒnther.

Um den Wohnungsbau in Deutschland anzukurbeln, plĂ€dierte er fĂŒr ein großes Kreditprogramm. "Das wĂŒrde am Ende gar nicht so viel kosten, aber unmittelbar helfen", sagte er.

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