ArbeitgeberprÀsident fordert lÀngere Arbeitszeiten
18.04.2024 - 06:33:07 | dts-nachrichtenagentur.deEr forderte die Ampel im Bund auf, Arbeit attraktiver zu machen. Konkret regte der PrĂ€sident der Bundesvereinigung der Deutschen ArbeitgeberverbĂ€nde (BDA) unter anderem an, Lohnzusatzkosten zu senken. DarĂŒber hinaus seien mehr Kitas und Ganztagsschulen nötig. "Viele Menschen wollen Vollzeit arbeiten, können aber nicht, weil ihre Kinder nicht gut und ausreichend betreut werden", so Dulger weiter. Zudem appellierte Dulger an die Bundesregierung, die Lebensarbeitszeit zu flexibilisieren. "Stoppt umgehend die FrĂŒhverrentungsanreize. Flexibilisiert das Arbeitszeitrecht, um auch den individuellsten ArbeitszeitwĂŒnschen eine Chance zu geben", so der BDA-PrĂ€sident. Er forderte, Systeme wie das BĂŒrgergeld so zu gestalten, dass "sie BrĂŒcken in BeschĂ€ftigung bauen". Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hatte ergeben, dass in Deutschland weniger gearbeitet wird als in anderen fĂŒhrenden Industrienationen. In dem Vergleich unter den OECD-Staaten landen die Deutschen mit 1.031 geleisteten Arbeitsstunden im Jahr 2022 lediglich im hinteren Mittelfeld. Nur Franzosen (1.030 Arbeitsstunden), Italiener (1.019), Belgier (996) und TĂŒrken (870) arbeiten noch weniger als die BundesbĂŒrger. Besonders viel arbeiten Einwohner Neuseelands, die auf 1.393 Arbeitsstunden kommen. Danach folgen Tschechien (1.324), Australien (1.319), Polen (1.295) und die USA (1.291). Der Durchschnittswert unter den verglichenen OECD-LĂ€ndern liegt bei 1.216 Arbeitsstunden je Einwohner im erwerbsfĂ€higen Alter. Das IW attestierte Deutschland eine "unterdurchschnittliche Ausschöpfung des ArbeitskrĂ€ftepotenzials".
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