Arbeitssicherheit: 46 offene Stellen fĂŒr FachkrĂ€fte in MĂŒnchen
01.06.2026 - 12:17:21 | boerse-global.deAktuelle Stellenmarktanalysen und Weiterbildungsangebote fĂŒr Juni 2026 zeigen: Unternehmen aus Industrie, Forschung und Baugewerbe suchen verstĂ€rkt spezialisiertes Personal.
Erfahrene SicherheitsfachkrĂ€fte wissen, dass Theorie und Praxis oft weit auseinanderliegen. Dieser kostenlose Report liefert bewĂ€hrte Hilfsmittel fĂŒr die GefĂ€hrdungsbeurteilung, die in der tĂ€glichen Praxis und vor Aufsichtsbehörden standhalten. Warum erfahrene Sifas bei der GefĂ€hrdungsbeurteilung auf diese Vorlagen schwören
SĂŒddeutschland als Hochburg der Nachfrage
Allein im GroĂraum MĂŒnchen sind derzeit 46 offene Stellen fĂŒr Arbeitssicherheitsspezialisten ausgeschrieben. Zu den gefragtesten Arbeitgebern zĂ€hlt das Max-Planck-Institut fĂŒr Biochemie, das eine FĂŒhrungskraft fĂŒr Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsmanagement (EHS) sucht. Auch die Deutsche Rentenversicherung Bayern SĂŒd und das Bauunternehmen Swietelsky Baugesellschaft â spezialisiert auf Bahnbauprojekte â sind auf der Suche.
Im Raum Augsburg wurden zwölf Positionen registriert. Die Anforderungen sind anspruchsvoll: Mindestens drei Jahre Berufserfahrung und eine Zertifizierung nach §6 des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) sind die Regel. Die SAFETEE GmbH etwa sucht derzeit FachkrĂ€fte fĂŒr kombinierte Rollen in Sicherheitstechnik und HSE-Management.
Pflicht zur Fortbildung: Neue Seminare ab September
Um die Qualifikation zu erhalten, sind regelmĂ€Ăige Auffrischungskurse Pflicht. Die CQ Beratung+Bildung GmbH bietet ab September spezielle Seminare an, die sich auf aktuelle RechtsĂ€nderungen konzentrieren. Der acht Einheiten umfassende Kurs findet am 15. September 2026 zunĂ€chst live online statt. Eine PrĂ€senzveranstaltung in Berlin folgt am 21. September 2026 â die Teilnahme kostet 290 Euro.
Die DEKRA Akademie startet bereits im Juni mit der Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten. Der 64-stĂŒndige Kurs kostet 2.650 Euro und gilt drei Jahre. Standorte sind unter anderem NĂŒrnberg (Mitte Juni) und MĂŒnchen (Anfang Juli 2026).
FĂŒr das Handwerk bietet die Handwerkskammer Karlsruhe gezielte Sicherheitsschulungen an. Ein spezielles Seminar fĂŒr Haar- und Kosmetikstudios ist fĂŒr den 10. Juni 2026 terminiert. Ein umfassender Grundlehrgang mit BGHM-Zertifikat lĂ€uft vom 8. Oktober bis 12. November 2026.
JubilÀum und internationale Zusammenarbeit
Die Bauindustrie feierte kĂŒrzlich ein bedeutendes JubilĂ€um: Am 6. Mai 2026 jĂ€hrte sich die Vergabe- und Vertragsordnung fĂŒr Bauleistungen (VOB) zum 100. Mal. Felix Pakleppa, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), bezeichnete die VOB als âgrundlegendes rechtliches Fundament" der Branche und wichtiges Instrument zur KorruptionsprĂ€vention.
Parallel engagieren sich deutsche BauverbĂ€nde (BauverbĂ€nde NRW) in internationalen Sicherheitsinitiativen. Ein vom Bundesministerium fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördertes Projekt soll die Arbeitssicherheitsstandards des georgischen Verbands BusinessGeorgia verbessern â die Partnerschaft lĂ€uft bis 2027.
Viele Unternehmen machen unbewusst Fehler bei der GefĂ€hrdungsbeurteilung, was rechtliche Risiken fĂŒr Arbeitgeber und Sifas birgt. Dieser kostenlose Guide hilft Ihnen dabei, rechtssichere GBUs zu erstellen, die von Aufsichtsbehörden sofort anerkannt werden. Diese 7 IrrtĂŒmer zur GefĂ€hrdungsbeurteilung jetzt vermeiden
Neue Studienangebote und aktualisierte Richtlinien
Die Bundesanstalt fĂŒr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat Ende Mai ihre GefĂ€hrdungsbeurteilungsrichtlinien aktualisiert. Zeitgleich laufen Bestrebungen zur Modernisierung umwelttechnischer Berufe. Die Hochschule Koblenz bietet ab sofort einen neuen Bachelorstudiengang âHydrologie und Wasserwirtschaft" an.
FachkrÀftesicherung im Fokus
Die ThĂŒringer Agentur fĂŒr FachkrĂ€ftesicherung (ThAFF) lĂ€dt am 18. Juni 2026 zu einer Beratungsveranstaltung nach Altenburg. Unternehmen erfahren dort, wie sie FachkrĂ€fte gewinnen und Fördermittel fĂŒr Weiterbildungen nutzen können.
In aktuellen politischen GesprĂ€chen traf FDP-Politikerin Angela Freimuth mit Bauvertretern zusammen. Diskutiert wurden die Auswirkungen schwankender Materialpreise, die EinfĂŒhrung von Building Information Modeling (BIM) und die Notwendigkeit bezahlbarer Baukosten bei steigenden Sicherheitsauflagen.
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