Asien: Wie stark belasten hohe Rohstoffpreise?
Veröffentlicht am: 30.05.2008 um 12:23 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Wir hatten es schon lange prophezeit, dass nach der Rallye bei Energierohstoffen und Edelmetallen die Agrarrohstoffe folgen werden. Es ist die wohl elementarste Rohstoffklasse, die unser Leben direkt betrifft. Jeder fühlt die Explosion an den Rohstoffbörsen im Portemonnaie. Vor allem in den Emerging Markets wo die Landbevölkerung häufig in Armut lebt, sind die Preissteigerungen bei Reis, Weizen, Soja und Fleisch existenzbedrohend.
Ein Sack Reis
Selbst wenn Nahrungsmittelpreise in Asien meist deutlich niedriger sind als in Europa, spürt man die Folgen. Soeben kam meine Frau vom Einkaufen zurück (Wir leben in Chiang Mai / Thailand). Ein Sack Reis kostet jetzt 30 THB (Verhältnis 1:50,7). Noch vor einem Jahr waren es 15 THB. Im thailändischen Nachbarland Vietnam gehen erste Betroffene bereits auf die Straßen. Erste Plünderungen werden öffentlich bestätigt.
Wer ist schuld?
Die Schuldigen werden selbst in Asien gesucht. Der neue Reichtum des asiatischen Mittelstands steigert die Nachfrage für Agrarrohstoffe unaufhaltsam. Andere wiederum suchen die Schuldigen bei den Rohstoffspekulanten. Diese hoffen auf steigende Preise und treiben somit das Unwesen weiter. Existenzbedrohung existiert in den Köpfen einiger Preistreiber nicht. Sie spielen das Spiel so lange, bis sie selbst keine Absatzmöglichkeiten mehr haben. Ich denke, dass sich Preise selbst regulieren. Denn bricht die Kaufkraft wegen übertriebener Preise zusammen, finden selbst die Spekulanten keinen Absatz mehr.
Wie sollte man sich jetzt verhalten?
Wir raten zweigleisig zu fahren. Agrarrohstoffunternehmen in Asien werden profitieren. Unter anderem sollte man in der ohnehin boomenden Region Indonesiens vorlieb nehmen. Oder auch auf die Plantagenbetreiber setzen, die im Asia Plantation Zertifikat (WKN: BN1W3L) enthalten sind. Im Rohstoffsektor könnte man erste Übertreibungen mit Short Engagements zur Absicherung eingehen. Diese können Sie DIREKT über das EMFIS Brokerage tätigen.
Ein Sack Reis
Selbst wenn Nahrungsmittelpreise in Asien meist deutlich niedriger sind als in Europa, spürt man die Folgen. Soeben kam meine Frau vom Einkaufen zurück (Wir leben in Chiang Mai / Thailand). Ein Sack Reis kostet jetzt 30 THB (Verhältnis 1:50,7). Noch vor einem Jahr waren es 15 THB. Im thailändischen Nachbarland Vietnam gehen erste Betroffene bereits auf die Straßen. Erste Plünderungen werden öffentlich bestätigt.
Wer ist schuld?
Die Schuldigen werden selbst in Asien gesucht. Der neue Reichtum des asiatischen Mittelstands steigert die Nachfrage für Agrarrohstoffe unaufhaltsam. Andere wiederum suchen die Schuldigen bei den Rohstoffspekulanten. Diese hoffen auf steigende Preise und treiben somit das Unwesen weiter. Existenzbedrohung existiert in den Köpfen einiger Preistreiber nicht. Sie spielen das Spiel so lange, bis sie selbst keine Absatzmöglichkeiten mehr haben. Ich denke, dass sich Preise selbst regulieren. Denn bricht die Kaufkraft wegen übertriebener Preise zusammen, finden selbst die Spekulanten keinen Absatz mehr.
Wie sollte man sich jetzt verhalten?
Wir raten zweigleisig zu fahren. Agrarrohstoffunternehmen in Asien werden profitieren. Unter anderem sollte man in der ohnehin boomenden Region Indonesiens vorlieb nehmen. Oder auch auf die Plantagenbetreiber setzen, die im Asia Plantation Zertifikat (WKN: BN1W3L) enthalten sind. Im Rohstoffsektor könnte man erste Übertreibungen mit Short Engagements zur Absicherung eingehen. Diese können Sie DIREKT über das EMFIS Brokerage tätigen.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
de | wirtschaft | 17301629 |
