BauernprÀsident schlÀgt wegen SchÀdling Alarm
27.05.2025 - 11:21:37 | dts-nachrichtenagentur.deDie Zikade sei eine echte Bedrohung fĂŒr die Landwirtschaft und die Versorgungssicherheit. Nach Angaben von Rukwied hat sich der gefĂ€hrliche SchĂ€dling von Baden-WĂŒrttemberg ĂŒber Rheinland-Pfalz, Bayern und Hessen weiter in den Norden verbreitet. Inzwischen seien auch weitere BundeslĂ€nder wie Niedersachsen und Sachsen-Anhalt betroffen. "Daher ist es zwingend notwendig, dass effektive Mittel zur BekĂ€mpfung der Zikaden eingesetzt werden dĂŒrfen." Laut Rukwied sind 75.000 Hektar ZuckerrĂŒben-Acker durch die Zikade gefĂ€hrdet, das ist etwa ein Viertel der deutschen AnbauflĂ€che. Nach Angaben der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft wurden rund 65.000 Hektar als Regionen eingestuft, in denen die Schilf-GlasflĂŒgelzikaden in diesem Jahr vorkommen und die Kartoffeln infizieren können. Das entspricht 23 Prozent der gesamten AnbauflĂ€che von Kartoffeln in Deutschland. "Der Anbau von SpĂ€tkartoffeln ist in einigen Regionen mittlerweile gefĂ€hrdet", so der BauernprĂ€sident. Die Krankheit breite sich aber auch zunehmend auf diverse GemĂŒsearten aus. "Wenn wir die Zikade nicht in den Griff bekommen, wird es zu einer Verknappung von heimischer Ware fĂŒhren. Das wird möglicherweise höhere Preise zur Folge haben."
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