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US-WAHL/ ROUNDUP/ AP und Sender: Republikaner sichern sich Mehrheit im Senat

06.11.2024 - 06:25:49 | dpa.de

Bei den Kongresswahlen in den USA haben sich die Republikaner die Mehrheit im Senat gesichert.

Das berichteten die Nachrichtenagentur AP und der Sender Fox News auf Grundlage von WĂ€hlerbefragungen und ersten StimmauszĂ€hlungen. Bislang hatten die Demokraten eine hauchdĂŒnne Mehrheit in der Kongresskammer. Diese verdankten sie auch der UnterstĂŒtzung von vier unabhĂ€ngigen Senatoren, die regelmĂ€ĂŸig mit ihnen stimmten und somit zur Mehrheitsbildung beitrugen.

SchlĂŒssel fĂŒr den wichtigen Erfolg der Republikaner im Senat war der Sieg der republikanischen Senatorin Deb Fischer aus dem Bundesstaat Nebraska. Sie verteidigte ihren hart umkĂ€mpften Sitz gegen den unabhĂ€ngigen Kandidaten Dan Osborn und verhalf ihrer Partei damit ĂŒber die HĂŒrde, um die Kontrolle in der Parlamentskammer zu erlangen.

UnterstĂŒtzung im Kongress fĂŒr US-PrĂ€sident enorm wichtig

Ein US-PrĂ€sident, der nicht die UnterstĂŒtzung in beiden Parlamentskammern genießt, steht innenpolitisch oft vor großen Herausforderungen. Das Parlament hat die Budgethoheit und das Vorschlagsrecht fĂŒr Gesetze. Der Senat wiederum spielt etwa eine entscheidende Rolle bei der BestĂ€tigung hochrangiger Personalentscheidungen der Regierung. Ohne eine Mehrheit kann ein PrĂ€sident Schwierigkeiten haben, Ministerposten, BotschafterĂ€mter sowie Richterstellen zu besetzen, da alle hochrangigen Ernennungen durch den Senat bestĂ€tigt werden mĂŒssen. Somit hat die Parlamentskammer erheblichen Einfluss auf die personelle Ausrichtung und FunktionsfĂ€higkeit der Regierung.

Zeitgleich mit der PrĂ€sidentschaftswahl fand die Abstimmung ĂŒber die Zusammensetzung des US-Kongresses statt, bei der alle 435 Sitze im ReprĂ€sentantenhaus sowie 34 der 100 Sitze im Senat zur Wahl standen. ZusĂ€tzlich wurden in zahlreichen Bundesstaaten Volksabstimmungen zu teils heftig umstrittenen Themen abgehalten - von Fragen zur Abtreibung bis hin zur Legalisierung von Marihuana.

Noch ist die AuszĂ€hlung bei den Kongresswahlen nicht vorbei - die Demokraten hoffen darauf, die Mehrheit im ReprĂ€sentantenhaus zu ĂŒbernehmen.

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