Wein, Updateme

Top-Weinjahrgang nach Turbolese erwartet

Veröffentlicht am: 28.09.2025 um 03:35 Uhr | dpa.de

Bei der Weinlese muss es in diesem Jahr bei vielen Winzern ganz schnell gehen. Erwartet wird ein qualitativ guter, aber nicht so ergiebiger Jahrgang.

  • In Rheinhessen sind nach SchĂ€tzung des Deutschen Weininstituts 23 Prozent weniger Hektorliter Weinmost als im Durchschnitt geerntet worden. (Archivbild)  - Bild: Arne Dedert/dpa
    In Rheinhessen sind nach SchÀtzung des Deutschen Weininstituts 23 Prozent weniger Hektorliter Weinmost als im Durchschnitt geerntet worden. (Archivbild) - Bild: Arne Dedert/dpa
  • 2025 wird nach EinschĂ€tzung des Deutschen Weininstituts ein guter Burgunder- und Rotweinjahrgang. (Symbolbild) - Bild: Finn Winkler/dpa
    2025 wird nach EinschÀtzung des Deutschen Weininstituts ein guter Burgunder- und Rotweinjahrgang. (Symbolbild) - Bild: Finn Winkler/dpa
In Rheinhessen sind nach SchÀtzung des Deutschen Weininstituts 23 Prozent weniger Hektorliter Weinmost als im Durchschnitt geerntet worden. (Archivbild)  - Bild: Arne Dedert/dpa 2025 wird nach EinschÀtzung des Deutschen Weininstituts ein guter Burgunder- und Rotweinjahrgang. (Symbolbild) - Bild: Finn Winkler/dpa

Ungewöhnlich frĂŒh reife Trauben und dann langanhaltender Regen: Viele Winzer in den 13 deutschen Weinbaugebieten mussten sich in diesem Jahr beeilen. Das Deutsche Weininstitut (DWI) im rheinhessischen Bodenheim rechnet nach der Turbolese jedoch mit einem «tollen Weinjahrgang», wie DWI-Sprecher Ernst BĂŒscher der Deutschen Presse-Agentur sagte. 

Von Baden bis zum Rheingau seien die Trauben schon geerntet, an Mosel, Mittelrhein, Nahe und Ahr werde dagegen noch eine gute Woche gelesen. Und auch in den Anbaugebieten Saale-Unstrut und in Sachsen sei die Lese noch im Gange.

«2025 wird in jedem Fall ein toller Burgunder- und Rotweinjahrgang», sagte BĂŒscher. Aber auch andere frĂŒhreife Sorten wie der MĂŒller-Thurgau hĂ€tten von der SpĂ€tsommerwitterung profitiert. «Die Rotweintrauben prĂ€sentierten sich wĂ€hrend der Lese ebenso farb- wie aromaintensiv.»

Erntemengen etwas geringer als erwartet

Die Erntemengen fallen voraussichtlich aber etwas geringer aus als vor dem Herbst erwartet, wie BĂŒscher sagte. Als Grund nennt er vor allem kleinere Traubenbeeren und teils unterdurchschnittliche Mostausbeuten.

Investitionen der Betriebe in schnelle Traubenverarbeitung zahlten sich auch dieses Jahr aus, sagte BĂŒscher. Diese sei bei den Wettextremen in Zeiten des Klimawandels immer hĂ€ufiger notwendig.

de | wirtschaft | 68228562 |