Firmen haben Sorge vor Handelsbarrieren bei Sieg von Trump
04.11.2024 - 10:37:56 | dpa.deDie Unternehmen seien abwartend, bis mehr Klarheit ĂŒber die zukĂŒnftige Wirtschaftspolitik bestehe, teilte die DIHK mit.
Mit dem Wahlausgang in den USA könnten die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen komplizierter werden, was die internationalen Handelsbeziehungen belasten wĂŒrde, so DIHK-AuĂenwirtschaftschef Volker Treier. Ein besonderes Risiko fĂŒr deutsche Unternehmen seien die im Wahlkampf immer wieder thematisierten ZollplĂ€ne, sagte er mit Blick auf den republikanischen PrĂ€sidentschaftskandidaten Donald Trump und die Wahl am Dienstag. "Die Aussicht auf eine verschĂ€rfte Handelspolitik, insbesondere unter einer möglichen Trump-Regierung, könnte die Sorge vor Lieferkettenstörungen und Handelsbarrieren weiter zuspitzen."
Insgesamt erwarteten deutsche Unternehmen weiterhin stabile GeschÀfte, wie die DIHK unter Berufung auf eine Sonderauswertung zu den USA im Rahmen einer Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen der Deutschen Auslandshandelskammern mitteilte. Demnach rechneten 38 Prozent in den nÀchsten 12 Monaten mit einer besseren Konjunkturentwicklung vor Ort. Besonders in den Bereichen Automobil, Maschinenbau und erneuerbare Energien profitierten deutsche Firmen von der nach wie vor hohen Innovationskraft und der anhaltenden Nachfrage auf dem US-Markt, so Treier.
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