Kind stirbt bei nÀchtlichen russischen Angriffen auf Ukraine
22.07.2025 - 09:14:44 | dpa.deDer zehnjĂ€hrige Junge sei durch den Einschlag von gelenkten Gleitbomben in einem Wohnhaus in Kramatorsk getötet worden, schrieb der BĂŒrgermeister der GroĂstadt im Gebiet Donezk, Olexander Hontscharenko, auf Facebook. FĂŒnf weitere Personen wurden demnach verletzt.
Kramatorsk gehört zu einem Ballungsgebiet in Donezk, das die Ukrainer auch drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs noch kontrollieren. Inzwischen ist die Front aber so nahe gerĂŒckt, dass das russische MilitĂ€r die Stadt mit schweren Gleitbomben attackieren kann, die eine Reichweite von bis zu 40 Kilometer haben. Moskau hat das Gebiet Donezk ebenso wie die ukrainischen Gebiete Luhansk, Saporischschja und Cherson wenige Monate nach Kriegsbeginn annektiert und fordert den vollstĂ€ndigen Abzug der Ukrainer von dort.
Verletzte in Nord- und SĂŒdukraine
Drei Verletzte gab es durch Bombenangriffe auf die nordostukrainische Gebietshauptstadt Sumy. Auch hier sei ein Kind unter den Opfern, teilte der Zivilschutz mit. BeschĂ€digt wurden demnach fĂŒnf MehrfamilienhĂ€user, ein Einkaufszentrum und mehr als ein Dutzend Fahrzeuge. Kremlchef Wladimir Putin hatte vor einigen Wochen angekĂŒndigt, in der Region eine "Pufferzone" schaffen zu wollen, also die ukrainischen Grenzgebiete zu besetzen.
In der Hafenstadt Odessa im SĂŒden der Ukraine gab es vorlĂ€ufigen Angaben nach mindestens einen Verletzten durch Drohnenangriffe. An mehreren Stellen in der Stadt seien BrĂ€nde ausgebrochen, berichteten regionale Medien. Gouverneur Oleh Kiper bestĂ€tigte auf Telegram SchĂ€den an WohnhĂ€usern und sozialer Infrastruktur. Odessa ist immer wieder Ziel russischer Drohnenangriffe.
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