IG Metall plant VW-weiten Aktionstag gegen SparplÀne
Veröffentlicht am: 06.07.2026 um 18:35 Uhr | dts-nachrichtenagentur.de
Beobachter erwarten, dass die Arbeitnehmer angesichts der möglichen Ausweitung des laufenden Sparprogramms nachdrĂŒcklich auf AufklĂ€rung pochen. "Es kann nicht sein, dass so mit den Ăngsten der Belegschaft gespielt wird", heiĂt es aus dem Konzern. Auch Audi-Betriebsratschef Jörg Schlagbauer drĂ€ngt auf Klarheit. SĂ€mtliche VorschlĂ€ge und Strategien mĂŒssten sofort in die zustĂ€ndigen Gremien, sagte Schlagbauer dem "Focus". Entschieden werde erst, wenn alles auf dem Tisch liege, erklĂ€rte der oberste Mitarbeiter-Vertreter von Audi.
Auslöser der wachsenden Unruhe im Konzern war ein Bericht des "Manager Magazins". Demnach will Europas gröĂter Autobauer bis Ende des Jahrzehnts weltweit weitere bis zu 50.000 Stellen im Konzern streichen - zusĂ€tzlich zum laufenden Abbau von 50.000 Jobs bei VW, Audi, Porsche und der IT-Tochter Cariad. Zudem stehen auch die VW-Werke in Emden, Hannover und Zwickau sowie das Audi-Werk in Neckarsulm auf der Kippe.
Auch Investoren sehen die Lage immer kritischer. Volkswagen, erwartet etwa UBS-Autoanalyst Patrick Hummel, stehe wegen der Restrukturierungskosten vor einer Gewinnwarnung im mittleren bis hohen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich.
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