Apothekenwirtschaftsbericht: Umsatzrendite sinkt auf neues Tief
05.05.2026 - 11:00:33 | presseportal.de"FĂŒr eine gute Versorgung brauchen wir starke Apotheken. Und fĂŒr starke Apotheken brauchen wir wirtschaftliche StabilitĂ€t, verlĂ€ssliche politische Rahmenbedingungen und die heilberufliche Weiterentwicklung", sagt DAV-Vorsitzender Dr. Hans-Peter Hubmann in seinem Politischen Lagebericht: "Schauen wir auf die Apotheken, dann ergibt sich ein alarmierendes Bild. Jede Apotheke, die schlieĂen muss, ist ein Verlust von freiberuflicher Existenz, von wohnortnahen ArbeitsplĂ€tzen vornehmlich fĂŒr Frauen und fehlende Versorgung vor Ort fĂŒr die Menschen. Die Ursache liegt klar auf der Hand - die seit Jahren andauernde chronische Unterfinanzierung der Apotheken. Das Fixum wurde seit 2013 nicht angehoben. Das Apothekenhonorar muss endlich an die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Land angepasst werden. Dies hat zum GlĂŒck auch die jetzige Regierung erkannt." Hubmann sagt jedoch auch: "Das, was wir momentan erleben, ist alles andere als verlĂ€ssliche Politik - und trĂ€gt maĂgeblich zur Politikverdrossenheit in diesem Land bei. Denn trotz aller Beteuerungen und AnkĂŒndigungen liegt immer noch kein Ănderungsentwurf fĂŒr die Arzneimittelpreisverordnung vor, in dem die Anpassung des Fixums auf 9,50 Euro zeitlich fixiert festgelegt ist. Einzige Voraussetzung dafĂŒr ist der politische Wille, dies zu tun! Daher fordern wir unmissverstĂ€ndlich die Erhöhung des Fixums auf 9,50 Euro spĂ€testens zum 1. Juli 2026!".
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