Anstieg, Kfz-Gewerbe

Trotz Anstieg im Februar bekrÀftigt Kfz-Gewerbe E-Auto-Förderbedarf

05.03.2025 - 14:18:41 | presseportal.de

Berlin - Ein statistisch getriebener Anstieg ohne echte Marktdynamik: Das laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) erneut starke Wachstum der batterieelektrischen FahrzeugverkĂ€ufe (BEV) im Februar kann nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass eine spĂŒrbare Nachfrage nach Elektroautos seitens privater Kunden fehlt und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen durch die Politik dringend geboten ist, um den Hochlauf der E-MobilitĂ€t in die Breite zu bringen, erklĂ€rt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).

Trotz Anstieg im Februar bekrÀftigt Kfz-Gewerbe E-Auto-Förderbedarf - Foto: presseportal.de

"Auch zwei Schwalben machen noch lĂ€ngst keinen Sommer. Nach dem zahlenmĂ€ĂŸig positiven Ausreißer im Januar haben wir von statistischen Effekten gesprochen, die auch im Februar zu Buche schlugen. Fakt ist aber: Die privaten E-Fahrzeug-Neuzulassungen sind nach wie vor schwach, das BEV-Wachstum wird primĂ€r von Dienstwagenhandel getrieben", kommentiert ZDK-VizeprĂ€sident Thomas Peckruhn die heutigen KBA-Zahlen. "Der weitgehende Ausfall privater Nachfrage im E-Autohandel sollte den zukĂŒnftigen KoalitionĂ€ren in Berlin zeigen, dass eine UnterstĂŒtzung des stockenden Hochlaufs der E-MobilitĂ€t seitens der Politik keinen Aufschub duldet."

Die Zahl der BEV-Neuzulassungen lag im Februar bei 35.949 Einheiten und damit um 30,8% ĂŒber dem Vorjahresmonat, bei einem Markanteil von 17,7%. Allerdings kompensiert der Hochlauf der E-Fahrzeuge nicht den dramatischen RĂŒckgang im bisherigen Jahresverlauf um insgesamt 57.578 Fahrzeuge ausschließlich mit Verbrennungsmotor (Diesel und Benzin).

"Auf den ersten Blick sehen die E-Auto-Verkaufszahlen gut aus. Jedoch waren die Vorjahreswerte extrem niedrig - zudem wurden viele Neuzulassungen batterieelektrischer Fahrzeuge ins neue Jahr geschoben, um die CO2-Flottenwerte positiver darzustellen", so Peckruhn. "Wir werden die Entwicklung der AuftragseingĂ€nge im Auge behalten. Insgesamt sind wir aber noch weit entfernt von einem Niveau, von dem wir sagen könnten, wir sind auf Kurs. Klar ist: Wenn man den Hochlauf der ElektromobilitĂ€t richtig in Gang bringen will, wird es ohne unterstĂŒtzende Maßnahmen der Politik nicht gehen."

In diesem Kontext unterstĂŒtzt der ZDK die von der EU-Kommission im Rahmen des "Aktionsplans Automobil" heute vorgestellten VorschlĂ€ge fĂŒr einen beschleunigten Ladenetzausbau sowie einer Verringerung der Wartezeiten fĂŒr den Aufbau von Ladepunkten. Um den Hochlauf der E-MobilitĂ€t voranzutreiben, hat der ZDK selbst zahlreiche VorschlĂ€ge gemacht, wie beispielsweise die EinfĂŒhrung eines vergĂŒnstigten Ladestrompreises fĂŒr E-Autos, einen zĂŒgigen Ausbau der Ladeinfrastruktur oder eine degressive finanzielle Förderung mittels KaufprĂ€mie.

"Die VorschlÀge der EU-Kommission zeigen in die richtige Richtung, gehen aber nicht weit genug und werden das Dilemma des stockenden Hochlaufs der ElektromobilitÀt allein nicht auflösen", so Peckruhn.

Pressekontakt:

Andreas Cremer
Stellvertretender Pressesprecher(ZDK)
Telefon 030/8172024-71

Original-Content von: ZDK Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. ĂŒbermittelt durch news aktuell

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