Multikrise, Handwerk

Multikrise im Handwerk - Nicht nur FachkrÀfte, sondern auch AuftrÀge fehlen: Experte erklÀrt die aktuelle Situation

16.05.2024 - 10:40:02 | presseportal.de

Berlin - Steigende Zinsen und Inflation setzen die Handwerksbranche massiv unter Druck, verwandeln einen ehemaligen Anbietermarkt in einen Nachfragemarkt und fĂŒhren zu einer beispiellosen Verschiebung der MachtverhĂ€ltnisse. Handwerksbetriebe und Handelsunternehmen stehen vor der Herausforderung, nicht nur neue FachkrĂ€fte zu gewinnen, sondern auch dringend benötigte AuftrĂ€ge zu sichern.

Multikrise im Handwerk - Nicht nur FachkrÀfte, sondern auch AuftrÀge fehlen: Experte erklÀrt die aktuelle Situation - Foto: presseportal.de

Unternehmen erleben aktuell eine Zeit der Transformation, in der das Handwerk seine Resilienz unter Beweis stellen muss. Die AnpassungsfĂ€higkeit und die strategische Neuausrichtung sind jetzt der SchlĂŒssel zum Überleben. Warum die Handwerksbranche stabil und doch wacklig ist und weshalb die derzeitige Situation trĂŒgerisch werden kann, verrĂ€t dieser Artikel.

Vergangenheit: Diese Bedingungen prÀgten die Handwerksbranche in den letzten Jahren

In den vergangenen Jahren herrschte im Handwerk Hochkonjunktur. Die AuftragsbĂŒcher waren voll, genau genommen gab es sogar mehr Anfragen, als die Betriebe bearbeiten konnten. Um Themen wie Neukunden- oder Projektgewinnung mussten sich Handwerker keine Gedanken machen; stattdessen waren es die Kunden, die bangen mussten, dass ihr Anliegen in absehbarer Zeit bearbeitet wird.

Aus dieser bequemen Situation heraus konnten es sich die Betriebe auch leisten, die immer wieder prophezeite Digitalisierung eher nebensĂ€chlich zu behandeln. Zwar wurden in manchen Handwerksbetrieben kleine digitale Tools zur UnterstĂŒtzung eingefĂŒhrt, etwa Tablets zur digitalen Auftragserfassung oder Systeme in der Projektplanung, jedoch werden diese Möglichkeiten nur von den wenigsten Betrieben genutzt. Der große digitale Umbruch hingegen, dem sich zahlreiche Unternehmen in fast allen anderen Branchen bereits stellen mussten, blieb im Handwerk bisher eher aus.

Gegenwart: Das macht Handwerksbetrieben aktuell zu schaffen

Die Situation hat sich allerdings verĂ€ndert. Die deutsche Wirtschaft droht in eine anhaltende Konjunkturkrise zu rutschen. Durch Inflation und ein hohes Zinsniveau sind zudem auch die Betriebsausgaben um ein Vielfaches gestiegen, ohne dass im gleichen Maße die UmsĂ€tze steigen. Ganz im Gegenteil: Auch die Kunden haben unter den hohen Kosten zu leiden und halten sich mit Investitionen zurĂŒck. Darunter leidet die allgemeine Auftragslage.

Besonders perfide: Obwohl die aktuellen Auftragszahlen bereits jetzt alarmierend gesunken sind, haben viele Handwerksbetriebe die daraus resultierenden Konsequenzen noch nicht realisiert. Derzeit sind ihre AuftragsbĂŒcher nĂ€mlich noch voll, weil Altlasten abgearbeitet werden mĂŒssen. Doch bereits in der zweiten JahreshĂ€lfte droht vielen Betrieben ein böses Erwachen, wenn die AuftrĂ€ge weniger werden.

Erschwerend hinzu kommt, dass viele Handwerker noch nie aktive Kundengewinnung betreiben mussten. Bei einer durchschnittlichen Auftragsreichweite von zehn Wochen und etwa sechs bis acht Wochen, die benötigt werden, um moderne Marketingmaßnahmen zu planen und umzusetzen, mĂŒssen Handwerksbetriebe jetzt aktiv werden, um nicht im Herbst in eine wirtschaftliche Schieflage zu geraten.

Zukunft: Darauf sollten sich die Unternehmen einstellen

Die Handwerksbranche wird dauerhaft mit zwei Problemfeldern zu kĂ€mpfen haben: dem FachkrĂ€ftemangel und der rĂŒcklĂ€ufigen Auftragslage. Das sollten die Betriebe akzeptieren und schon jetzt die Weichen stellen, um zukĂŒnftig mit diesen Herausforderungen zurechtzukommen. DafĂŒr ist es notwendig, dauerhaft nach Personal und nach Kunden zu suchen, nicht erst dann, wenn tatsĂ€chlicher Bedarf besteht. Da die traditionellen Marketingmaßnahmen ĂŒberholt sind, fĂŒhrt an einem digitalen Umbruch jetzt kein Weg mehr vorbei - auch, weil sie deutlich effizienter sind.

So kann durch den Einsatz von effizienten Online-Marketing-Maßnahmen sowohl die Neukunden- als auch Mitarbeitergewinnung quasi auf Autopilot gestellt werden. DarĂŒber hinaus können intelligente Marketing-Automationen die gesamte E-Mail-Kommunikation im Vorfeld von BewerbungsgesprĂ€chen, Einreichung von Unterlagen oder Absagen von Bewerbern ĂŒbernehmen - die Kundengewinnung kann durch das automatisierte Versenden von weiterfĂŒhrenden Informationen, Terminbuchungs-Tools oder Ă€hnlichem so einfach gestaltet werden, dass nur noch BeratungsgesprĂ€che mit wirklich interessierten Kunden gefĂŒhrt werden. Zusammenfassend lĂ€sst sich also sagen: Die digitale TrĂ€gheit der Handwerksbranche ist die grĂ¶ĂŸte Chance fĂŒr Betriebe, die bereit sind, sich zu digitalisieren.

Über Maximilian Winkler:

Max Winkler ist der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der W&S Epic GmbH. Er unterstĂŒtzt mittelstĂ€ndische Handwerks- und Handelsunternehmen dabei, zum MarktfĂŒhrer in ihrem Bereich zu werden. Dazu hat er mit seinem Team ein ganzheitliches System fĂŒr die digitale Neukunden- und Mitarbeitergewinnung entwickelt. Sein Konzept reicht von einer durchdachten Mediastrategie ĂŒber die Konzeption und Produktion von digitalen Werbemitteln bis hin zur Ausspielung von Werbekampagnen auf Google und in Social Media. Seine Kunden können auf diesem Weg die Reichweite erhöhen, ihre Marke stĂ€rken und konstant neue Kunden oder Mitarbeiter gewinnen. Mehr Informationen unter: https://ws-epic.de/

Pressekontakt:

W&S Epic GmbH
Max Winkler
E-Mail: hallo@ws-epic.de
Webseite: https://ws-epic.de/

Pressekontakt
Ruben SchÀfer
redaktion@dcfverlag.de

Original-Content von: W&S Epic GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5834c7

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | wirtschaft | 65245122 |