ROUNDUPBerliner, Senatorin

Brauchen eine MinisterprÀsidentenkonferenz

27.11.2023 - 16:41:27 | dpa.de

Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) fordert zur weiteren Diskussion ĂŒber das Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts ein erneutes Treffen von Bund und LĂ€ndern.

"Wir erwarten zĂŒgig Klarheit darĂŒber, wie es jetzt weitergeht", sagte Giffey am Montag nach Beratungen der Wirtschafts- und Energieminister von Bund und LĂ€ndern in Berlin. "Ich habe deutlich gemacht, dass jetzt drei Dinge notwendig sind: Vertrauen, VerlĂ€sslichkeit und VollstĂ€ndigkeit."

Es sei dringend und "zeitnah" eine MinisterprĂ€sidentenkonferenz nötig, um das weitere Vorgehen zu verabreden. "Bund und LĂ€nder werden gemeinsam und parteiĂŒbergreifend daran arbeiten mĂŒssen, Lösungen fĂŒr die jetzige schwerwiegende und herausfordernde Situation zu finden." Die nĂ€chste regulĂ€re MinisterprĂ€sidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz ist bislang erst fĂŒr Juni geplant. Es war zuletzt aber auch im GesprĂ€ch, bereits Anfang kommenden Jahres eine weitere MPK abzuhalten.

Das Bundesverfassungsgericht hatte eine Umschichtung von 60 Milliarden Euro im Haushalt von 2021 fĂŒr verfassungswidrig erklĂ€rt. Der Bund darf zur BekĂ€mpfung der Corona-Krise gedachte Gelder damit nicht fĂŒr den Klimaschutz nutzen. Das könnte sich stark auf den Klima- und Transformationsfonds auswirken. Aus dem Fonds sollen zum Beispiel Programme fĂŒr mehr Klimaschutz, fĂŒr die Ansiedlung von Zukunftstechnologien und die Entwicklung hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft finanziert werden.

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