Niedersachsen, Deutschland

Merz fordert Tempo bei maritimer Sicherheit

29.04.2026 - 16:57:26 | dpa.de

Bohrinseln, HĂ€fen, Seekabel: Warum der Kanzler auf schnelle Lösungen fĂŒr die maritime Sicherheit setzt.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist Schirmherr der Nationalen Maritimen Konferenz.  - Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist Schirmherr der Nationalen Maritimen Konferenz. - Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dringt auf einen schnellen Ausbau der maritimen Sicherheit. «Es gibt hier eine Dringlichkeit, die wir bisher nicht gekannt haben», sagte der Kanzler zur Eröffnung der Nationalen Maritimen Konferenz im niedersĂ€chsischen Emden. «Wir wollen umfassend Sorge tragen fĂŒr die Sicherheit der Seewege, unserer HĂ€fen, unserer Bohrinseln, der Seekabel an unseren KĂŒsten.»

Maritime Sicherheit und die uneingeschrĂ€nkte Nutzung globaler Seewege seien Voraussetzung fĂŒr eine erfolgreiche Volkswirtschaft. «Sicherheit und WettbewerbsfĂ€higkeit sind eben zwei Seiten einer Medaille», sagte Merz. «Wie schnell wir in beiden Bereichen zugleich vorankommen, entscheidet darĂŒber, wie gut, wie frei, wie wohlhabend wir in Deutschland im 21. Jahrhundert leben.»

Das Land stehe unter Zugzwang, sagte der Kanzler, der aber auch Entwicklungschancen sieht. «Fortschritt geschieht meistens in Krisen und dann in großen SprĂŒngen», sagte Merz. «Zu einem Sprung setzt unser Land jetzt an.»

Der Kanzler ist Schirmherr des wichtigsten Branchentreffens, das planmĂ€ĂŸig alle zwei Jahre ausgerichtet wird. Bei der zweitĂ€gigen 14. Nationalen Maritimen Konferenz (NMK) berĂ€t die Bundesregierung mit rund 800 Vertretern von WirtschaftsverbĂ€nden, Unternehmen, Gewerkschaften und Behörden ĂŒber die strategische Ausrichtung ihrer maritimen Politik.

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