Merz, Trump

Merz will mit Trump in die Pfalz

13.05.2025 - 22:29:29 | dpa.de

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will mit Donald Trump den Heimatort von dessen Vorfahren in der Pfalz besuchen, sollte der US-PrÀsident seiner Einladung nach Deutschland folgen.

"Ich habe ihn eingeladen, nach Deutschland zu kommen, uns zu besuchen in seiner Heimatstadt Bad DĂŒrkheim. Und ich werde mit ihm zusammen da hinfahren", kĂŒndigte Merz auf dem CDU-Wirtschaftstag in Berlin an.

Der Kanzler hatte vergangene Woche nur zwei Tage nach seinem Amtsantritt erstmals fĂŒr 30 Minuten mit Trump telefoniert und ihn nach Deutschland eingeladen.

Trumps Vorfahren stammen aus dem kleinen Winzerort Kallstadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz, der zum Landkreis Bad DĂŒrkheim gehört. Trumps Großeltern waren Ende des 19. Jahrhunderts von dort nach New York ausgewandert. Merz kennt die Gegend, weil er seinen Wehrdienst in den 70er Jahren in der Pfalz absolvierte.

Besuch in Washington "schon in KĂŒrze"

Der Kanzler bekrĂ€ftigte auch, dass er "schon in KĂŒrze" Trump in Washington besuchen werde. Er werde mit dem US-PrĂ€sidenten dort ĂŒber Themen sprechen, "die uns ĂŒber Jahrzehnte zusammengehalten haben" wie die Nato, aber auch ĂŒber aktuelle Herausforderungen wie die Beendigung des Ukraine-Kriegs.

In diesem Zusammenhang verwies er auf sein zweites GesprÀch mit Trump am Samstag, als er von Kiew aus zusammen mit dem französischen PrÀsidenten Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem polnischen MinisterprÀsidenten Donald Tusk mit ihm telefonierte. Es habe sich dort gezeigt: "Wir stehen zusammen in der EuropÀischen Union, wir wollen die Amerikaner an Bord halten und wir zeigen jetzt, dass die freie Welt, die wir sind, (...) wir sind entschlossen, uns zu verteidigen", sagte er.

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