BundesprÀsident, Wirtschaftlicher

BundesprÀsident: Wirtschaftlicher Wandel ist 'langer Weg'

Veröffentlicht am: 13.06.2024 um 14:39 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier hĂ€lt es angesichts großer Unsicherheiten fĂŒr wichtig, die Menschen beim Kohleausstieg und der Energiewende mitzunehmen.

"Alle sind dabei zu ĂŒberlegen, wie ist der richtige Weg und wie bekommt man die UnterstĂŒtzung der Bevölkerung", sagte Steinmeier am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur am Rande eines Besuches in Cottbus in der Lausitz. "Es ist ein langer Weg, das wissen wir, das weiß man insbesondere in Brandenburg."

Der BundesprĂ€sident besuchte mit mehr als 100 Diplomatinnen und Diplomaten die Brandenburgische Technische UniversitĂ€t Cottbus-Senftenberg, die unter anderem ĂŒber klimafreundliche Energien forscht. "Deshalb sind wir hierher gegangen, um zu zeigen, welche Modelle, welche Instrumente, welche politischen Ideen und technologischen Ideen hier verfolgt werden", sagte Steinmeier. Sein erster Eindruck sei: "Es sind alle hoch beeindruckt, was hier nahe an Berlin - aber doch fĂŒr die meisten unbekannt - stattfindet."

Die Lausitz in Brandenburg und Sachsen gilt wegen des Kohleausstiegs als Modellregion fĂŒr den Strukturwandel, allein in den Brandenburger Teil fließen rund 10 Milliarden Euro Bundesmittel an Förderung. Die AfD, deren Landesverband in Brandenburg der Landesverfassungsschutz als rechtsextremen Verdachtsfall einstuft, bekam in SĂŒdbrandenburg hohe Ergebnisse bei der Europawahl - örtlich teils ĂŒber 50 Prozent.

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