Bundesregierung: 'keine NormalitÀt im Umgang mit Russland'
Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 12:26 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Wir nehmen auch zur Kenntnis, dass PrĂ€sident Putin bisher nicht ĂŒber die Einladung entschieden hat", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage.
"FĂŒr die Bundesregierung gibt es angesichts des Kriegs in der Ukraine keine NormalitĂ€t im Umgang mit Russland", erklĂ€rte er. Die Vorbereitungen zum Gipfel seien im Gange, "auch zu dieser Frage". Die Bundesregierung stimme sich dazu eng mit den Partnern ab.
US-AuĂenminister Marco Rubio hatte gesagt, die USA hofften, dass Putin die Einladung annehmen werde. Man denke, dass dies eine gute Gelegenheit sei, damit Putin nicht nur mit US-PrĂ€sident Donald Trump, sondern auch mit anderen Staats- und Regierungschefs ins GesprĂ€ch kommen könnte.
In der G20-Runde der groĂen Industrie- und SchwellenlĂ€nder ist Russland zwar offiziell noch Mitglied. Putin nahm allerdings zuletzt 2019 physisch an einem Gipfeltreffen teil - also vor Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022. Der G20-Gruppe gehören 19 Staaten, die EuropĂ€ische Union und die Afrikanische Union an.
