Caritas-Krankenhaus, Regensburg

Caritas-Krankenhaus Regensburg: Generalsanierung kostet über 400 Millionen Euro

Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 13:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die mehr als 15 Jahre dauernde Erneuerung umfasst vier Bauphasen; Bayern fördert den ersten Abschnitt mit 28,7 Millionen Euro.

Caritas-Krankenhaus Regensburg startet Sanierung für über 400 Millionen Euro
Baustelle an einem Krankenhauskomplex mit Kränen und Gerüsten vor einem bewölkten Himmel. Illustration mit AI erstellt.

Das Caritas-Krankenhaus St. Josef im Regensburger Stadtosten hat den symbolischen Spatenstich für eine umfassende Generalsanierung gesetzt. Die bauliche Neuausrichtung des 75 Jahre alten Krankenhauses ist als langfristiges Großprojekt angelegt: Die Arbeiten gliedern sich in vier Bauabschnitte und sollen sich über eine Laufzeit von mindestens 15 Jahren bis in die 2040er-Jahre erstrecken.

Das Gesamtinvestitionsvolumen für das Vorhaben liegt bei über 400 Mio. Euro, wenngleich ein einzelner Medienbericht abweichend von 400.000 Euro sprach.

Erster Bauabschnitt und finanzielle Förderung

Für den ersten Bauabschnitt sind Kosten von über 40 Mio. Euro veranschlagt. Der Freistaat Bayern beteiligt sich daran mit Fördermitteln in Höhe von 28,7 Mio. Euro. Bei der Zeremonie war der bayerische Ministerpräsident Markus Söder als Ehrengast anwesend.

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Söder nannte für den Auftaktbauabschnitt eine Summe von rund 30 Mio. Euro und sagte dem Haus zugleich weitere Unterstützung für die künftigen Bauphasen zu. Zudem verwies der Ministerpräsident darauf, dass der Freistaat Bayern insgesamt fast 1 Mrd. Euro pro Jahr für Krankenhäuser bereitstelle.

Für die Fertigstellung dieses ersten Abschnitts ist ein Zeitraum von 3 bis 4 Jahren vorgesehen. Die gesamte Sanierung des Standorts erfolgt dabei bei fortlaufendem Klinikbetrieb. Mit rund 1.500 Beschäftigten versorgt das Caritas-Krankenhaus St. Josef jährlich etwa 80.000 Patienten.

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Neue OP-Kapazitäten und Diagnostikbereiche

Die baulichen Maßnahmen des ersten Abschnitts konzentrieren sich auf funktionale Erweiterungen. Direkt über der Zentralen Notaufnahme entstehen zwei zusätzliche Operationssäle. Ergänzend dazu werden Räumlichkeiten für die urologische Funktionsdiagnostik sowie für den Fachbereich der Endourologie geschaffen. Im Untergeschoss des Gebäudekomplexes wird im Zuge der aktuellen Bauphase zudem ein neues Zytostatikalabor eingerichtet.

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