China, Währung

China Währung Renminbi hat riesiges Aufwertungspotenzial

Veröffentlicht am: 15.11.2007 um 15:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass die chinesische Währung bei freien Marktmechanismen weit über ihrem jetzigen Niveau gehandelt werden würde. Dies gilt vor allem gegenüber dem US-Dollar, an dessen Entwicklung der chinesische Renminbi immer noch eng gekoppelt ist. Seit Monaten drängen die Amerikaner und die G7-Staaten immer direkter zur Freigabe seiner Währung. Ob dies dem Westen bei seinem Haushalts- Handelsdefizit helfen würde, bleibt fraglich. Doch eine Aufwertung des chinesischen Renminbi durch einen freien Handel ist mittelfristig sehr wahrscheinlich:

Chinas Wirtschaftswachstum hat sich zuletzt nochmals beschleunigt und lag im ersten Halbjahr bei 11,5 Prozent. Das Exportvolumen des Landes erreicht immer neue Rekordhöhen und befand sich allein im Oktober bei 107 Milliarden Dollar. Natürlich ist es dem Westen bisher nicht gelungen, in gleicher Höhe Waren nach China einzuführen. Dementsprechend hat das Reich der Mitte im letzten Monat erneut einen Handelsbilanz-Überschuss von 27 Milliarden Dollar angehäuft. Die Währungsreserven Chinas, die fast ausschließlich in Dollar angelegt wurden, betragen derzeit 1.300 Milliarden Dollar.

China hält US-Schatztitel im Wert von 400 Milliarden Dollar und ist damit bereits der weltweit zweitgrößte Gläubiger der USA. Lediglich bei der japanischen Notenbank ist die Verschuldung der Amerikaner mit 585 Milliarden Dollar noch stärker. Beide asiatischen Nationen haben allerdings zuletzt ihre US-Anleihen-Bestände abgebaut.

Gemeinsam mit verschiedenen anderen asiatischen Staaten finanziert China also den Großteil des US-Konsumrausches. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn das Land profitiert von der Nachfrage aus den Vereinigten Staaten ganz erheblich. Die Dollar-Schwäche und ein möglicher Abschwung in den USA machen diese Strategie aber problematisch. Wenn die Nachfrage aus den USA nachlässt und der Dollar gegenüber dem Euro weiter fällt, macht ein solches Vorgehen keinen Sinn mehr.

Den Chinesen sollte es deshalb bald leichter fallen, auf eine enge Dollar-Anbindung zu verzichten: Das Ergebnis eines solchen Schrittes wäre allerdings auch klar: Der Renminbi würde wahrscheinlich massiv aufwerten.

ABN AMRO hat HEUTE mit der Zeichnung eines Zertifikates begonnen, das auf eine weitere Aufwertung des Renminbi gegenüber dem US-Dollar setzt. Anleger können damit nahezu risikolos auf ein solches Szenario setzen. Das maximale Verlustrisiko liegt bei 10 Prozent. Daneben wird der Anstieg der chinesischen Währung gegenüber dem Greenback zu 170* Prozent gehebelt.

Aus globaler Sicht ist eine Loslösung des Renminbi vom Dollar langfristig sehr wahrscheinlich. Nur dadurch lassen sich jene Ungleichgewichte abbauen, die die Finanzmärkte bereits jetzt stark belasten könnten. Zugleich hätte ein solcher Schritt auch für China Vorteile. So würden der dortige Binnensektor und der Konsum extrem profitieren. Über Nacht hätten Chinesen gegenüber dem Rest der Welt eine massiv erhöhte Kaufkraft. Dieser könnte dann die Wirtschaft zusätzlich beflügeln. Unter anderem würden die notwendigen Einfuhren (beispielsweise Öl und Rohstoffe) spürbar billiger. Dies könnte helfen, Chinas Inflation in Zaum zu halten.  

Die chinesische Regierung scheint sich über diese Vorteile immer mehr im Klaren zu sein. Zwar hat sie sich einer kompletten Freigabe der Währung bisher widersetzt – unter Verweis auf das Risiko hoher Kursirritationen. Allerdings wurden die ersten zaghaften Schritte hin zu freien Wechselkursen bereits vollzogen. Der Renminbi darf jetzt täglich um 0,5 Prozent von dem von der Zentralbank gesetzten Mittelwert abweichen. Selbst die Finanzmärkte spielen diese Geschichte schon: Eine Aufwertung des Renminbi wird bereits heute schon eingepreist.

Seit März 2002 ist Chinas Währung dadurch gegenüber dem Dollar um 11 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Euro ist das allerdings nicht viel. Dieser hat sich gegenüber dem Greenback im gleichen Zeitraum um knapp 40 Prozent verbessert. Dabei ist das Handelsbilanzdefizit, das die Vereinigten Staaten gegenüber China angehäuft haben, weitaus dramatischer als der Negativ-Saldo mit dem vergleichsweise wachstumsschwachen Euro-Raum.

VIEL WICHTIGER ist für den Renminbi das Kurssteigerungs-Potential der Zukunft. Es lässt sich nicht abschätzen, wann die chinesische Regierung weitere Liberalisierungsschritte bekannt geben wird. Deshalb sollte man für diese heiße Story etwas Geduld mitbringen. Ob die große Öffnung 2008 zu den Olympischen Spielen oder erst zur Expo oder zu einem anderen Zeitpunkt kommt – früher oder später wird sie kommen. Das jetzige Wechselkurs-Regime wird eines Tages nicht mehr durchsetzbar sein und bringt schon heute mehr Nachteile als Vorteile.

Für uns von EMFIS ist der Fall klar. Der chinesischen Währung steht ein enormer Aufwertungsschub bevor. Und Sie, liebe Leser, sollten an diesem Szenario partizipieren.

Dafür gibt es mit dem Renminbi Currency Revaluation Zertifikat von ABN-AMRO jetzt ein ideales Vehikel. Nutzen Sie diese historisch einmalige Fehlbewertungs-Situation und erwirtschaften Sie hohe Renditen unabhängig von der Aktienmarkt-Stimmung. Die jeweilige Aufwertung des Renminbi gegenüber dem Dollar wird zu 170 Prozent gehebelt. Daneben besteht ein Verlustrisiko von maximal 10 Prozent.

Die Zeichnungsfrist für das Renminbi Currency Revaluation Zertifikat von ABN-AMRO beginnt mit dem heutigen Tag und endet am 30. November 2007. Die Laufzeit endet am 21. Dezember 2012. Die Wertpapier-Kenn-Nummer lautet AA0QSG


*indikativ

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