Continental fordert mehr UnterstĂŒtzung fĂŒr die Automobilzulieferer
Veröffentlicht am: 12.11.2020 um 09:05 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Reinhart erklĂ€rte der Zeitung "Die Welt" fĂŒr ihre am Donnerstag erscheinende Ausgabe, die Automobilzulieferer mĂŒssten zusammen mit ihren Kunden, den Sozialpartnern und der Politik "neue Wege gehen", um am Standort Deutschland ArbeitsplĂ€tze und BeschĂ€ftigung zu sichern. Ăberall in der Branche gebe es derzeit Abbauprogramme.
Zurzeit verhandelt Continental mit den Gewerkschaften und BetriebsrĂ€ten ĂŒber Stellenstreichungen an gleich mehreren Standorten. Wenn ein Standort seine wirtschaftlichen Ziele erreicht habe, dann könne man dort "eine befristete BeschĂ€ftigungssicherung aussprechen." Aber im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld sei eine allgemeine BeschĂ€ftigungsgarantie "unseriös", betonte Reinhart.
Von der Politik erwartet die Continental-VorstĂ€ndin die Entwicklung einer industriepolitischen Strategie. Man brauche "ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland" und eine Aussage, "welche technologischen LeuchttĂŒrme wir in diesem Land wollen", forderte Reinhart. Zur Entwicklung neuer Technologien, zum Beispiel im Bereich des autonomen Fahrens, benötigten die Unternehmen auch finanzielle Hilfen, denn niemand habe allein die hier erforderlichen Mittel. "Wir brauchen eine Lastenteilung, auch mit dem Staat", stellte sie fest.
Die Ansiedlung des Tesla-Werks im brandenburgischen Ort GrĂŒnheide in der NĂ€he von Berlin lobte die 51 Jahre alte Juristin. Hinsichtlich der Schaffung von ArbeitsplĂ€tzen mit einfachen TĂ€tigkeiten fĂŒr gering qualifizierte Arbeitnehmer finde sie es "toll", dass den Menschen dort eine Gelegenheit gegeben werde, "in einer Fabrik zu arbeiten". Kritisch sieht Reinhart hingegen den Umstand, dass Tesla-Chef Elon Musk in der letzten Woche persönlich zu VorstellungsgesprĂ€chen angereist ist. "Personaldiagnostisch" sei die Bedeutung von BewerbungsgesprĂ€chen "fraglich", sagte die gebĂŒrtige Hamburgerin. In einem unstrukturierten Interview mit einem Bewerber könne man nicht sicher beurteilen, ob er der richtige Kandidat fĂŒr eine Stelle sei. Und sie habe selbst schon "tausende solcher GesprĂ€che gefĂŒhrt", ergĂ€nzte sie.
Zurzeit verhandelt Continental mit den Gewerkschaften und BetriebsrĂ€ten ĂŒber Stellenstreichungen an gleich mehreren Standorten. Wenn ein Standort seine wirtschaftlichen Ziele erreicht habe, dann könne man dort "eine befristete BeschĂ€ftigungssicherung aussprechen." Aber im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld sei eine allgemeine BeschĂ€ftigungsgarantie "unseriös", betonte Reinhart.
Von der Politik erwartet die Continental-VorstĂ€ndin die Entwicklung einer industriepolitischen Strategie. Man brauche "ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland" und eine Aussage, "welche technologischen LeuchttĂŒrme wir in diesem Land wollen", forderte Reinhart. Zur Entwicklung neuer Technologien, zum Beispiel im Bereich des autonomen Fahrens, benötigten die Unternehmen auch finanzielle Hilfen, denn niemand habe allein die hier erforderlichen Mittel. "Wir brauchen eine Lastenteilung, auch mit dem Staat", stellte sie fest.
Die Ansiedlung des Tesla-Werks im brandenburgischen Ort GrĂŒnheide in der NĂ€he von Berlin lobte die 51 Jahre alte Juristin. Hinsichtlich der Schaffung von ArbeitsplĂ€tzen mit einfachen TĂ€tigkeiten fĂŒr gering qualifizierte Arbeitnehmer finde sie es "toll", dass den Menschen dort eine Gelegenheit gegeben werde, "in einer Fabrik zu arbeiten". Kritisch sieht Reinhart hingegen den Umstand, dass Tesla-Chef Elon Musk in der letzten Woche persönlich zu VorstellungsgesprĂ€chen angereist ist. "Personaldiagnostisch" sei die Bedeutung von BewerbungsgesprĂ€chen "fraglich", sagte die gebĂŒrtige Hamburgerin. In einem unstrukturierten Interview mit einem Bewerber könne man nicht sicher beurteilen, ob er der richtige Kandidat fĂŒr eine Stelle sei. Und sie habe selbst schon "tausende solcher GesprĂ€che gefĂŒhrt", ergĂ€nzte sie.
Redaktion ad-hoc-news.de, A-1010413
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