CRASH! China vs. Nasdaq-Bubble - Ihre Chance mit WKN: AA0H89
Veröffentlicht: 12.06.2007 um 15:00 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)
Am chinesischen Aktienmarkt hat sich eine gefährliche Spekulationsblase entwickelt. EMFIS geht davon aus, dass die wahrscheinlich bevorstehende Korrektur vor allem den China-Finanzsektor stark belasten wird. Anleger können von diesem Szenario durch den Kauf des H-Share Reverse Bonus Zertifikats der ABN Amro Bank (WKN: AA0H89) profitieren.
An den chinesischen Inlandsbörsen in Shanghai und Shenzhen ist es Anfang Juni nochmals zu einem deutlichen Einbruch gekommen. Inzwischen hat sich dort die Lage zwar beruhigt und die entsprechenden Indizes konnten wieder Boden gutmachen. Entwarnung kann dennoch nicht gegeben werden. Die jüngsten Korrekturen machen vor allem eines deutlich: An Chinas Börsen liegen – trotz allen Überschwangs – mittlerweile die Nerven blank!
Ein Blick auf die nachfolgende Grafik demonstriert eindrucksvoll, warum dies so ist:
Den Chart gibts auf www.emfis.com
Wie sich die Zeiten gleichen! Die rote Linie stellt die Entwicklung an der US-Technologiebörse Nasdaq während der sogenannten „Internet-Bubble“ Ende der 90er Jahre dar. Den amerikanischen Technologietiteln schien (ebenso wie dem „Neuen Markt“ in Deutschland) eine glänzende Zukunft bevorzustehen. Große und kleine Anleger überschlugen sich in Euphorie; der Markt zog unaufhaltsam nach oben an. Natürlich weiß heute jedermann, wie die Geschichte ausgegangen ist. Der Nasdaq Composite brach in den folgenden beiden Jahren spektakulär in sich zusammen. Die seinerzeit stattgefundene Geldvernichtung sprengte alle bisher da gewesenen Dimensionen.
Die „Gretchen-Frage“, ob auch in China inzwischen eine Blasenbildung stattgefunden hat, ist damit schnell beantwortet. Der Shanghai Composite Index hat bis zum Frühjahr hat gegenüber dem Nasdaq Composite eine nahezu identische Entwicklung (!!) vollzogen.
Hüben wie drüben wollte der Markt zuvor jahrelang nicht auf die guten fundamentalen Entwicklungen reagieren. Dann setzte plötzlich in beiden Fällen eine sagenhafte Rallye ein. Die anfängliche Skepsis schlug in beispiellose Euphorie um. Es fanden sich scheinbar immer neue Gründe, warum es immer nur noch weiter nach oben gehen könne. Und in beiden Fällen drängten am Ende schließlich in Massen die unerfahren Kleinanleger an den Markt – und setzten dabei Haus und Hof aufs Spiel. Derzeit eröffnen täglich rund 300.000 Chinesen ein Wertpapier-Depot.
Die obige Analogie lässt im Grunde nur einen Schluss zu: Die chinesischen Inlands-Börsen sind reif für eine signifikante Korrektur. Dies soll nicht bedeuten, dass die „große China-Story“ nichts als ein fataler Irrtum gewesen ist. Natürlich wird Chinas Wirtschaft weiter in Sieben-Meilen-Schritten wachsen, und die dort börsennotierten Unternehmen werden von diesem Wachstum weiter profitieren. Auch die großen Nasdaq-Gesellschaften wie Amazon.com, eBay oder Cisco Systems sind ja nicht etwa untergegangen, sondern erfreuen sich heute bester Gesundheit und eines immer noch ansehnlichen Wachstums. Der Crash stutzte lediglich die enormen Bewertungen zurecht. Dieser Prozess war für viele gutgläubige Investoren sehr schmerzhaft – aber eben in jeder Hinsicht unvermeidlich.
Die China-Korrektur muss und wird kommen! Dabei lehrt die Erfahrung, dass in einer solchen Phase besonders der Finanzsektor Federn lassen muss. Wer auf eine solche Entwicklung setzt, ist deshalb gut beraten, gerade in diesem Segment short zu gehen.
Mit dem HANG SENG H-SHARE FINANCIAL INDEX lässt sich das China-Risiko elegant von Hongkong aus spielen. Er enthält die Titel der wichtigsten China-Banken und Versicherungsunternehmen, die von einem Crash in Shanghai und Shenzhen besonders in Mitleidenschaft gezogen werden dürften. Gegenüber dem breiteren HANG SENG INDEX sollte der HANG SENG H-SHARE FINANCIAL INDEX in diesem Fall überproportional stark in die Knie gehen.
Der Wert des Bonus-Zertifikats steigt in dem gleichen Maße, wie der HANG SENG H-SHARE FINANCIAL INDEX fällt. Zur Risiko-Begrenzung ist ein Puffer von 20 Prozent eingebaut. Um diesen Wert kann der HANG SENG H-SHARE FINANCIAL INDEX nochmals steigen, bevor für den Anleger ein Verlust entsteht.
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