Klimakrise: Thyssenkrupp belÀdt Schiffe wegen Niedrigwasser weniger
09.04.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de"Noch bekommen wir das mit unserer eigenen Flotte hin." Zu der gehören unter anderem sieben Schubschiffe. Auch Covestro reagiert auf die PegelstĂ€nde. "Wir reagieren darauf mit dem Einsatz zusĂ€tzlicher Schiffe und einer Erhöhung der Frequenz der Fahrten, dem Aufbau von VorrĂ€ten fĂŒr Rohstoffe sowie dem Abbau von VorrĂ€ten von End- und Koppelprodukten. Dadurch können wir unsere Produktion uneingeschrĂ€nkt aufrechterhalten", sagte der Sprecher des Chemiekonzerns. Das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI in Essen fordert nun eine Vertiefung des Rheins. "Es bleibt zu hoffen, dass die Mittel des Infrastrukturfonds bald fĂŒr die Vertiefung des Rheins genutzt werden", sagte RWI-Forscher Manuel Frondel der Zeitung. "SchlieĂlich geht mit dem Niedrigwasser eine nennenswerte Reduktion des Wirtschaftswachstums einher." Die MaĂnahme ist allerdings umstritten, unter anderem aufgrund einer dadurch steigenden Hochwassergefahr. Der Klimawandel fĂŒhrt zu einer Zunahme von Wetterextremen. Nach den Daten des EU-Klimadienstes Copernicus war der vergangene Monat in Europa der heiĂeste MĂ€rz seit Aufzeichnungsbeginn. Der Monat war von gegensĂ€tzlichen Niederschlagsextremen in Europa geprĂ€gt: In vielen Gebieten herrschte der trockenste MĂ€rz seit Beginn der Aufzeichnungen und in anderen der nasseste MĂ€rz seit mindestens 47 Jahren. Weltweit lag die Temperatur 1,60 Grad ĂŒber der Durchschnittstemperatur der vorindustriellen Referenzperiode (1850-1900). Damit ĂŒbertraf der MĂ€rz 2025 den bisher zweitheiĂesten MĂ€rz 2016.
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