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Datenschutz: Echoworx und NTT DATA starten Sicherheits-Ökosystem

Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 17:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Echoworx und NTT DATA Deutschland starten Partnerschaft für verschlüsselte Kommunikation. Ziel ist die Erfüllung neuer EU-Regularien wie DORA und NIS2.

Echoworx und NTT DATA: Neue Allianz für Cybersicherheit im DACH-Raum
Modernes Cybersecurity-Kontrollzentrum mit digitalen Datenströmen als Symbol für sichere Unternehmenskommunikation. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Echoworx und NTT DATA Deutschland bündeln ihre Kräfte für ein gemeinsames Sicherheits-Ökosystem. Die strategische Partnerschaft soll Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz helfen, die wachsenden regulatorischen Anforderungen an verschlüsselte Kommunikation zu erfüllen.

Regulatorischer Druck als Treiber

Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Finanzdienstleister und Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen ihre digitale Resilienz zunehmend nachweisen. Die neuen Vorgaben wie der Digital Operational Resilience Act (DORA), die NIS2-Richtlinie und die Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) setzen Unternehmen massiv unter Zugzwang.

Die Partner versprechen eine integrierte Lösung für die sichere Übermittlung sensibler Informationen. Das offizielle Marktdebüt ist für Oktober auf dem IT-Sicherheitskongress it-sa geplant.

KI-Agenten als nächste Angriffswelle

Ein führender Cybersecurity-Experte von NTT DATA DACH warnte bereits am 5. August: Autonome KI-Agenten könnten die nächste Generation von Cyberangriffen einläuten. Die Antwort darauf seien Zero-Trust-Architekturen und die kontinuierliche Überprüfung von Identitäten und Kommunikationswegen.

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Die Bedrohungslage ist global: In Südkorea unterzeichnete das Unternehmen Aton am 4. August eine Vereinbarung mit der Korea Internet & Security Agency (KISA). Ziel ist die präventive Blockierung bösartiger Textnachrichten.

Industrie formiert sich

Die Branche reagiert mit Allianzbildung. NVIDIA gründete am 4. August gemeinsam mit Amazon, Microsoft, IBM, Cisco und CrowdStrike die Open Secure AI Alliance. Der Zusammenschluss will offene Werkzeuge zur Sicherung von KI-Systemen entwickeln.

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Parallel erweitern spezialisierte Anbieter ihre Portfolios. Tenable startete mit der CyberAgents Exchange einen Open-Source-Marktplatz für KI-Agenten – mit über 50 Komponenten zum Start. Auch ServiceNow, SailPoint und Indusface präsentierten Anfang August neue KI-gestützte Sicherheitslösungen.

Milliardengeschäft Sicherheit

Die Dynamik zeigt sich auch in Großaufträgen. Accenture und Leonardo erhielten von der NATO Communications and Information Agency (NCIA) den Zuschlag für das Protected Business Network. Der Vertrag hat ein Volumen von rund 200 Millionen Euro über sieben Jahre und unterstützt etwa 29.000 Nutzer.

Auch die OHB SE meldet Wachstum: Der Umsatz stieg im zweiten Quartal auf 329,2 Millionen Euro, das bereinigte EBITDA auf 33,0 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr legte die Gesamtleistung um 11 Prozent auf 627,9 Millionen Euro zu.

Infosys und die Metsä Group vertiefen derweil ihre Zusammenarbeit. Seit dem 5. August treibt der IT-Dienstleister die Transformation des finnischen Forstindustriekonzerns mit agentenbasierten KI-Strukturen voran.

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