BDI erwartet Schutz von 5G vor auslÀndischer Einflussnahme

26.01.2020 - 12:36:30 | ad-hoc-news.de

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert fĂŒr den Aufbau des 5G-Netzes, auf Anbieter zu verzichten, die ein Sicherheitsrisiko sind.

Handy-Sendemasten - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Der Chef des Industrieverbandes Dieter Kempf mahnte, dass es keinen Eingriff auslĂ€ndischer Staaten geben darf. Dem "Handelsblatt" vom Montag sagte er, dass der Sicherheit von Daten oberster Stellenwert zukommen muss. Wer die Kriterien von EuropĂ€ischer Union und Bundesregierung nicht erfĂŒllt, kann keine AuftrĂ€ge fĂŒr den Aufbau des deutschen 5G-Netzes erhalten. Die neue Position des BDI-PrĂ€sidenten kommt ĂŒberraschend. Noch vor einem Jahr wandte er sich gegen den Ausschluss von Anbietern. Kempf befĂŒrchtete im Februar 2019, dass China im Gegenzug deutschen Firmen den Zugang zu AuftrĂ€gen erschweren könnte. Die neue Sichtweise erklĂ€rte Kempf mit der notwendigen Rechtssicherheit fĂŒr Investitionen. Um den Aufbau eines sicheren Netzes nicht weiter hinauszuzögern, ist die schnelle Festlegung des rechtlichen Rahmens wichtig. Wenn sich die Bereitstellung von 5G verzögert, erwartet der BDI-Chef Wettbewerbsnachteile fĂŒr die deutsche Industrie. Der Industrieverband forderte von den Regierenden in Berlin noch in diesem Quartal die Vorlage eines schĂ€rferen Rechtsrahmens. Schnelles Handeln gewĂ€hrleiste die Sicherheit einer sensiblen Infrastruktur. Den chinesischen Netzwerks-Spezialisten Huawei nannte Dieter Kempf nicht. Er warnte vor einer "Lex China" und drĂ€ngte auf eine unabhĂ€ngige Vergabe. Die Herkunft von Herstellern dĂŒrfe dabei keine Rolle spielen. Wenn Kempf vor dem Einfluss fremder Staaten warnt, kann er allerdings nur Huawei meinen, glauben mit der Sache vertraute. Neben den Chinesen gibt es nur noch zwei weitere Spezialisten fĂŒr den Aufbau eines 5G-Netztes: Nokia und Ericsson. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in der EuropĂ€ischen Union. Sie dĂŒrfte der BDI-PrĂ€sident nicht meinen, wenn es um den Einfluss fremder Staaten geht.

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