CDA-Chef, Abschaffung

CDA-Chef: Abschaffung des SolidaritÀtszuschlags ist fraglich

16.10.2024 - 06:14:49 | dpa.de

Der Chef des CDU-ArbeitnehmerflĂŒgels hegt Zweifel gegen eine vollstĂ€ndige Abschaffung des SolidaritĂ€tszuschlags, wie sie die Parteispitze anstrebt.

Die Abschaffung auch fĂŒr die obersten zehn Prozent halte er "fĂŒr fraglich", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (NBR). Vielmehr sei es "wichtig, dass kleine und mittlere Einkommen sowie Familien strukturell entlastet werden".

Mit Blick auf die SPD-Forderungen zu steuerlichen Entlastungen beklagte Radtke LĂŒcken im eigenen Programm. "Die Union muss begreifen, dass wir bei den Fragen rund um das soziale Profil Leerstellen haben." Auf die SPD-Forderung nach einem 15-Euro-Mindestlohn etwa mĂŒsse die CDU "eine Antwort" finden, auch wenn der Mindestlohn wieder entpolitisiert gehöre. Seine Partei mĂŒsse sich letztlich an der Faustformel orientieren: "Wer Vollzeit arbeitet, muss davon leben können. Und wer 45 Jahre lang Vollzeit gearbeitet hat, muss eine Rente oberhalb der Grundsicherung bekommen."

Die SPD hatte eine nicht nÀher spezifizierte Einkommenssteuerreform angeregt, bei der 95 Prozent der Steuerzahler entlastet werden sollen und das eine Prozent an der Spitze der Einkommensskala stÀrker belastet werden soll. Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz hatte das als völlig unrealistisch kritisiert.

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