Coca-Cola-Deutschlandchef kritisiert auffÀllig hohe Krankenquote
27.08.2025 - 08:53:06 | dts-nachrichtenagentur.deEr verwies auf Schweden. "Dort hat Coca-Cola eine Krankenquote von 3,5 Prozent. In Deutschland sind wir - bei nahezu gleichen Arbeitsbedingungen - bei 9 Prozent. Es ist offensichtlich, dass etwas schieflĂ€uft", sagte der Manager. Reduziere man die KrankenstĂ€nde, steige die ProduktivitĂ€t, schlussfolgerte er. Arbeitskosten in Deutschland bezeichnete Galvin grundsĂ€tzlich als "sehr hoch". "Sie liegen 30 Prozent ĂŒber dem europĂ€ischen Durchschnitt. Das konnten wir jahrelang ĂŒber eine gute ProduktivitĂ€t kompensieren. Die hat sich aber abgeschwĂ€cht. Wir mĂŒssen also wieder produktiver werden", forderte er. Der Coca-Cola-Manager sprach sich auch dafĂŒr aus, die gesetzliche Rente und die private Altersvorsorge zu reformieren. Dabei könne man sich an Schweden, den USA oder GroĂbritannien orientieren. "Die dortigen Rentenfonds sorgen dafĂŒr, dass viel Geld an den KapitalmĂ€rkten landet. Daraus folgen wiederum Investitionen, die Wirtschaft profitiert", sagte Galvin, der gebĂŒrtiger Ire ist. Mit Blick auf den demografischen Wandel in Deutschland empfahl er, diejenigen lĂ€nger arbeiten zu lassen, die das wollten. "Man muss aber auch sagen, dass die Strukturen und der Organisationsgrad in Deutschland sehr gut sind, wir damit einiges ausgleichen können", ergĂ€nzte er. Coca-Cola Europacific Partners (CCEP) ist der AbfĂŒller der Coca-Cola-GetrĂ€nke. Bundesweit wird in 13 Werken produziert, CCEP beschĂ€ftigt in Deutschland gut 6500 Mitarbeiter.
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