Verteidigungsindustrie hĂ€lt Bundeswehr-StĂ€rkung fĂŒr möglich
30.05.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de
"Die konventionell stĂ€rkste Armee Europas zu schaffen, ist natĂŒrlich möglich", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben).
"DafĂŒr mĂŒssen aber bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Dazu braucht es zunĂ€chst Geld. Das ist zwar durch die GrundgesetzĂ€nderung im Prinzip vorhanden. Doch die konkreten Investitionen sind bei der jetzt geltenden vorlĂ€ufigen HaushaltsfĂŒhrung nur schwer umzusetzen. Wir brauchen also entweder bald einen gĂŒltigen Bundeshaushalt oder BeschlĂŒsse des Haushaltsausschusses, die ihn zumindest im Bereich Verteidigung ersetzen könnten", so der Lobbyist.
Atzpodien sagte weiter: "Zudem ist der Zeitraum bis zur geplanten Umsetzung 2029 so kurz, dass wir möglichst bald Ansagen ĂŒber die Bedarfe brauchen, abgestimmt mit den europĂ€ischen Partnern. Denn 2029, das ist ja praktisch morgen. Dies gilt insbesondere fĂŒr die Beschaffungen, fĂŒr die noch keine RahmenvertrĂ€ge vorhanden sind."
Und schlieĂlich, so der Verbandsvertreter, mĂŒssten die Regeln bei der Beschaffung vereinfacht werden, so wie es im Koalitionsvertrag vorgesehen sei.
Dazu gehörten etwa Vereinfachungen beim Vergaberecht oder eine Beschleunigung der SicherheitsĂŒberprĂŒfung von Mitarbeitern durch den Verfassungsschutz. "Wir haben als Volkswirtschaft die KapazitĂ€ten, das Ziel umzusetzen", sagte er dem RND. "Dabei könnte man zum Beispiel ProduktionskapazitĂ€ten aus der Automobilindustrie umschichten. All das geschieht in einer Marktwirtschaft aber im Wesentlichen durch die Marktteilnehmer selbst."
Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen â dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | wirtschaft | 67398062 |
